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Sexualhormon: Testosteron macht Frauen egoistisch

Das männliche Sexualhormon Testosteron macht aggressiv, das zeigt nun ein Experiment: Nahmen Frauen den Stoff zu sich, verhielten sie sich weniger kooperativ - und beharrten auf ihrer Meinung.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...812708,00.html
  1. #60

    Frauen beharren auch ohne Testosteron auf ihrer Meinung

    [QUOTE=sysop;9552385]Das männliche Sexualhormon Testosteron macht aggressiv, das zeigt nun ein Experiment: Nahmen Frauen den Stoff zu sich, verhielten sie sich weniger kooperativ - und beharrten auf ihrer Meinung.

    Wissenschaftlicher Unsinn der nur richtig scheint, weil Klischees bedient werden.

    Schneiden Männer in dem Test denn schlechter ab? Müsste ja sein, wenn die Schussfolgerungen stimmen, diese Kontrolle fehlt aber.

    Bestenfalls zeigt das Experiment, dass Testosteron Frauen weniger kooperativ macht, was aber nichts über die Wirkung von Testosteron bei Männern aussagt. Es gibt seriösere Studien die zeigen, dass Testosteron die Fairness und das Kooperationsverhalten erhöhen.

    Im Übrigen ist die Aussage auch falsch, dass Frauen weniger aggressiv wären als Männer. Aggressivität ist die Bereitschaft zum Angriffsverhalten. Nicht diese Bereitschaft sondern das daraus resultierende Verhalten unterscheidet sich zwischen Männern und Frauen, also nicht wie gerne sondern wie gekämpft wird. Testosteron ist also für Aggressivität nicht notwendig.
  2. #61

    Zitat von indosolar Beitrag anzeigen
    Aber es gibt Zusammenhänge zwischen der Testosteron Versorgung zu Beginn der menschlichen Entwicklung und dem Auftreten von Homosexualität (männlich und weiblich). Dabei wurde festgestellt, dass Frauen, die eine Entwicklung zur Homesexualität genommen haben, auch oft eine Überversorgung an Testoreon in der pränatalen .....
    Sierkennen meine "Herkunft"?
    Vielen Dank für Ihre sicher gutgemeinten Ratschläge, aber Sie wissen nicht, womit ich mich beschäftige. Ich möchte Ihnen im Gegenzug raten, weniger in Stereotypen zu denken und Ihre Unterstellungen und Mutmaßungen auf ein Mindestmaß zu beschränken.
    Ihre These, der Egoismus und der durch Testosteronschädigung verursachte hohe IQ von "Radikalfeministinnen" sei Schuld an der Auflösung "familiärer Strukturen" strotzt nur so vor Stammtisch-Polemik.

    Ich kenne die Studien über das D2:D4-Verhältnis und homosexuelle Frauen. Und tatsächlich gibt es Ergebnisse die darauf hindeuten, dass der pränatale Androgenspiegel Einfluss auf die Hirnentwicklung und spezielle kognitive Fähigkeiten hat, wie z.B. räumliches Denken - ein negativer Zusammenhang wird vermutet im Hinblick auf sprachliche Fähigkeiten oder emotionales Erkennen. Diese Erkenntnisse lassen sich jedoch nicht ohne Weiteres auf den IQ übertragen. Es handelt sich hier auch weniger um Fakten, sondern es wurden Korrelationen auffällig, die Hypothesen in diese Richtung erlauben.

    Auch wenn es statistisch wenig Aussagekraft besitzt, mein eigenes D2:D4 Verhältnis ist groß, dennoch hatte ich in der Schule Mathe- und Bio-Leistungskurse belegt, mit durchweg guten Ergebnissen.

    Entscheidender als die pränatale Hormonzufuhr für die Ausbildung von Veranlagung zu bestimmten kognitiven Fähigkeiten sind sicherlich individuelle Dispositionen.
  3. #62

    Zitat von Schäfer Beitrag anzeigen
    Mein letztes Posting ist nicht durch die Zensur gegangen. Ich versuche es nochmal:

    Ein erhöhter Androgenspiegel wird von Hypothalamus und Hypophyse nicht aufgrund des Östrogenspiegels ausgelöst. Insofern widerspricht die Umwandlung nicht der These. U. U. ist sogar gerade der erhöhte Testosteronspiegel an der Gynäkomastie schuld, weil er eine erhöhte Aktivität der Aromatase zeitigt.

    Wenn die Produktion der auslösenden Hormone nicht durch die Androgenkonzentration induziert werden, sondern durch die Konzentration der Abbauprodukte, die kein Östrogen sind, oder neuronal über den Tonus der Galle (Gallensäurenfüllstand), ist meine These kein Widerspruch.
    "Mittlerweile gebe es Hinweise darauf, dass der Testosteronmangel speziell beim metabolischen Syndrom Teil eines Teufelskreises sei, der das Problem immer mehr verstärke, betonte Professor Hugh Jones aus Großbritannien. So führe eine abdominelle Adipositas über eine erhöhte Aktivität des Enzyms Aromatase zu niedrigeren Testosteronwerten im Blut. Auf dem Umweg über ein weiteres Enzym - die Lipoproteinlipase - führt dieser Testosteronmangel dann seinerseits zum Fettaufbau. Dadurch wiederum wird der Testosteronabbau weiter forciert."

    Quelle: Oft wenig Testosteron bei Diabetikern
  4. #63

    ja das ist ein Problem

    Zitat von Schäfer Beitrag anzeigen
    Die vorgeburtliche Testosteronkonzentration sagt nur etwas über die Gehirnentwicklung aus. Dem Vorposter ging es aber vermutlich um aktuelle Testosteronwerte. Wenn ein Gehirn anatomisch besser für hohe Intelligenz geeignet ist, kann der postnatale Testosteronspiegel ja trotzdem unterdurchschnittlich sein.

    Insofern halte ich direkte Korrelationen mit dem Hormon bei gleichen Gehirnvoraussetzungen für Zufall.
    um es vielleicht klar zu stellen, persönlich halte ich alle Menschen, Männlein wie Weiblein die gesund sind, von Geburt an mit den Vorrausetzung versehen. Es wäre Anmaßung Intelligenz ohne Betrachtung des sozialen Umfeldes zu messen. Es ist daher verwunderlich, dass Feministinnen keinen für Frauen gemachten IQ Test fordern, denn die alltägliche Unterdrückung und Ungleichbehandlung muss ja zwangsläufig eine ganz andere Art von Intelligenz hervorbringen, als die der gewalttätigen, rücksichtslosen usw. Männer. Offensichtlich erkennen Sie die Falle, die darin verborgen ist, denn wenn erst mal offensichtlich wird, dass es Unterschiede in der Qualität, nicht in der Quantität!!! von Intelligenz gibt, werden einige andere Ansprüche obsolet. Vielleicht sollte einfach einmal anerkannt werden, Männer und Frauen sind unterschiedlich! Der Streit über das Gegenteil schult bestenfalls logisches Denken, ist aber ansonsten so unnötig wie millionenfache Partnerschaftsabbrüche, die mittlerweile auf dieser eigentlich urkomischen Auseinandersetzung beruhen. Letzendlich bleiben nur unüberbrückbare Differenzen, eigentlich schade!
  5. #64

    schön wärs, wenn es nur Stammtisch wäre

    Zitat von chronotrop Beitrag anzeigen
    Ihre These, der Egoismus und der durch Testosteronschädigung verursachte hohe IQ von "Radikalfeministinnen" sei Schuld an der Auflösung "familiärer Strukturen" strotzt nur so vor Stammtisch-Polemik.
    Es ist hier in einem Forum schwer möglich, Zusammenhänge gezielt und beweisfest zu belegen, das müssen Sie schon selber rausfinden. Vielleicht fangen Sie bei der Einführung von Gendermainstreaming an, schauen mal nach, welche Rollen einzelne Politikerinnen dabei spielten, Stichwort Lissy Gröner. Dann machen Sie mal einen Test, besuchen mal Familienberatungen und Frauenhäuser, schildern familiäre Probleme ohne Gewalt!! und werden sich wundern, in welche Richtung Sie beraten werden. Ich wette mit Ihnen jetzt schon, signifikant in Richtung Ehe auflösen, Kinder mitnehmen und abkassieren. Hilfen und Ratgeber werden ihnen zu Hauf geboten. Drücken Sie sich vorsichtig aus und lassen Sie durchaus erkennen, dass Ihnen eigentlich an Ihrer Familie gelegen ist. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, forschen Sie einfach selbst.

    Aber machen Sie sich nichts daraus, ich habe bei meiner männlichen Klientel ähnliche Probleme. Auch bei durchaus benachteiligten Vätern und Männern wird oft generell abgelehnt, den Balken im eigenen Auge wahrzunehmen! Es ist rein menschlich, alles zu unterlassen, was die ideologische Stoßrichtung untergräbt, die Feindin könnte ja die eigenen Erkenntnisse nutzen. Das einseitige Sichtweisen erkenntnistheoretisch wenig hilfreich sind, scheint zumindest Testosteron unabhängig ;-)
  6. #65

    Vorzeichen

    Zitat von indosolar Beitrag anzeigen
    Offensichtlich erkennen Sie die Falle, die darin verborgen ist, denn wenn erst mal offensichtlich wird, dass es Unterschiede in der Qualität, nicht in der Quantität!!! von Intelligenz gibt, werden einige andere Ansprüche obsolet. Vielleicht sollte einfach einmal anerkannt werden, Männer und Frauen sind unterschiedlich! Der Streit über das Gegenteil schult bestenfalls logisches Denken, ist aber ansonsten so unnötig wie millionenfache Partnerschaftsabbrüche, die mittlerweile auf dieser eigentlich urkomischen Auseinandersetzung beruhen. Letzendlich bleiben nur unüberbrückbare Differenzen, eigentlich schade!
    Volle zustimmung. Ich würde es so formulieren, dass ein IQ auch ein Vorzeichen hat. Also ein hoher IQ mit negativem Vorzeichen ergibt etwas, das aus ganzheitlicher Sicht nur als "dümmer als dumm" zu sehen ist. Nur die Krücke des Geldsystems schafft es diesen negativen/egoistischen Antrieb in etwas konstruktives umzupolen. Aber das ist natürlich auch nicht durchgehend von Erfolg gekrönt und zudem eine riesen Energieverschwendung mit dem ganzen "Geld-Verwaltungs-Aufwand". Ansonsten denk ich mal dienen Partnerschaftsabbrüche und sexuelle Abstinenz der Bewusstseinserweiterung und "Alles wird gut" ;-)
  7. #66

    veraltete Sicht

    gemäss einer Studie aus Zürich sieht es so aus, dass sich genau das Gegenteil abzeichnet - bei Männern zumindest. Männer werden eben NICHT agressiver.


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