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Sex-Skandal im Secret Service: Obamas Leibwächter wehren sich gegen Entlassung
REUTERSSie wurden wegen Sex-Partys mit Prostituierten in Kolumbien gefeuert, doch jetzt wehren sich mehrere Leibwächter von US-Präsident Obama gegen ihre Entlassung. Der Secret Service habe Affären auf Dienstreisen jahrelang geduldet, argumentieren sie. Die Strafe sei daher überzogen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...834611,00.html
- #1 23.05.2012 07:07 von
Recht haben sie
Ihre Aufgabe ist es im Ernstfall zwischen dem Präsidenten und den Kugeln eines Attentäters zu stehen. Das ist natürlich voll okay. Söldnerseelen... Aber bevor der Chef kommt nochmal die Sau rauslassen - oder gar - Gott behüte - Sex!!! - nein, geht gar nicht.
Den angeblichen Skandal erst richtig aufgebauscht hat die neue(!) zuständige Chefin Paula Reid, welche offenbar mit den Machos in ihrem Job so gar nicht klar kommt, und daher wohl entschied neue Sitten einzuführen. Denn das eine gewisse Lebenslust sogar bei den Leibwächtern angesagt war, davon zeugt doch schon die Tatsache, dass selbst die sogenannten Aufpasser mitgefeiert haben. Aber dank Paula ist jetzt Schluss mit lustig. Die andere Spassbremse muss der komplett blödsinnige Hotelmanager gewesen sein. Da zetert eine Prostituierte in seinem Hotel, und der ist total überfordert und geht beim Chef seiner Kunden petzen. Die verbliebenen Agents sehen tristen Zeiten entgegen. Aber im Notfall kann sich Obama ja eine kürzlich arbeitslos gewordene Amazonenschutztruppe anlachen. Die feiern nur mit Vorgesetzten. Da kann dann auch Paula nicht mehr rumzicken. - #2 23.05.2012 07:18 von
eben!
"Unter anderem bestreitet ein Leibwächter, gewusst zu haben, dass er sich mit Prostituierten einließ. Außerdem habe er nicht für Sex bezahlt."
Hehe! Genau DAS war ja der Grund, warum die ganze Geschichte aufgeflogen ist - #3 23.05.2012 07:30 von
ja nee is klar
... Es habe einen ungeschriebenen Kodex gegeben, nach dem über die Vorfälle während der Reisen später geschwiegen werde...
Na, mit dem Argument kann man auch Korruption ganz prima rechtfertigen und aus einer moralischen Bananenrepublik würde nie ein Rechtsstaat :-)
Was für ein bescheuertes Kindergartenargument. Galt und gilt das übrigens auch genauso in Abu Ghreib? Oder sonstwo, wenn minimalste Grundrechte oder einfach nur Geschmacksgrenzen unterschritten werden? Z.B. bei den abartigen "Mutproben" oder Aufnahmeriten in militärischen aber auch anderen Gruppen?
Also wenn dieses Argument durchgeht, dann kommen wir zurück zum "Ehrenwort"-Quatsch und brauchen keine Gesetze und keine selbstverantwortete ethische Haltung mehr. Der Kodex erlaubt es ja! Obama hat ganz recht daran getan, ein Exempel zu statuieren. Diese Kodex-Mentalität muss weg, hinter der ein jeder die eigene Unmoral, geistige Faulheit oder Feigheit einfach verstecken kann!
Ach und nochwas, wie kommt es eigentlich immer, dass diese Typen damit durchkommen, angeblich nicht gemerkt zu haben, dass sie es mit Prostituierten zu tun haben? Hallo? Auf Sender- und Empfängerseite jemand im Oberstübchen zu Hause? :-) - #4 23.05.2012 08:10 von
Wo ist denn das Problem?
Hier wird nicht von Straftaten wie Drogenmissbrauch oder Vergewaltigungen geredet. Die Frauen verdienen entweder ihren Lebensunterhalt mit Prostitution oder sie haben sich "gratis" mit den Leibwächtern eingelassen, vielleicht in der Hoffnung so schnell an eine Green-Card zu kommen. Wie auch immer , beides ist vielleicht nicht ganz korrekt, aber es war schliesslich nicht der Präsident, sondern es waren diejenigen, die für ihn in die Schusslinie springen. So etwas kann nur von der heuchlerischen Opposition oder von Sittenwächter/Innen aufgebauscht werden. - #5 23.05.2012 08:42 von
- #6 23.05.2012 09:02 von
Keine Frage der Moral
Bei den Amis spielt sicherlich ihre moralische Verklemmtheit eine wichtige Rolle, aber es ist eigentlich keine Frage der Moral, ob Personenschützer sexuelle Kontakte haben oder Drogen konsumieren, sondern nur der Sicherheit. Der Schutzmechanismus hängt auch von der Unbestechlichkeit und der Nichterpressbarkeit des Personals ab. Leute, die im Dienst oder der Freizeit einen Lebenswandel führen, der sie angreifbar macht, reduzieren damit die Sicherheit für die ihnen anvertrauten Personen. Bei der BKA-Sicherungsgruppe würde so ein Verhalten auch Konsequenzen haben, die zumindest eine Versetzung bedeuten würden.
- #7 23.05.2012 09:03 von
Verstehe es nicht
Müssen Secret-Service-Agenten ein Keuschheitsgelübte ablegen? Nein? Wo ist dann das Problem?
- #8 23.05.2012 09:12 von
Eigentlich stimme ich Ihnen zu, von "Kodex-Mentalität" halte ich auch wenig. Allerdings ist die Frage, wo man ansetzt, um diese zu beseitigen. Wohl kaum bei ein paar Einzelnen am unteren Ende der Hierarchie, die sich in das bestehende System einfügen. Nein, ansetzen muss man oben - entweder dadurch, dass Vorgesetzte klar erklären dass das System ab jetzt nicht mehr gilt und ab dann auch rigoros durchgreifen. Oder dass man sich fragt, ob die offiziellen Vorschriften nicht etwas weltfremd sind und diese entsprechend anpasst, so dass ein Kodex-System des heuchlerischen offiziellen Befolgens + inoffiziellen Untergrabens dieser Vorschriften unnötig wird... (Stichwort z.B.: "Don't ask don't tell" beim US-Militär, wo Obama endlich reinen Tisch gemacht und die Vorschriften dem "Kodex" angepasst hat...)
- #9 23.05.2012 09:18 von
Öhm
Sehen wir der Realität mal ins Auge:
Meine Erfahrung nach jahrelanger Arbeit auf Montage in so ziemlich allen Ländern der Welt:
98% der im Außendienst arbeitenden Herren, egal ob Monteur oder amerikanischer Secret Service treibt es überall auf der Welt bunter als die meisten sich das hier überhaupt vorstellen können. Und nein, ob verheiratet oder nicht macht da bei keinem einen Unterschied!
Was soll bitte daran nun besonders sein? Also, deutsche Unternehmen, bitte feuert mal alle Eure Monteure, denn die sind keinen deut besser!
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