Als wenn irgendein Politiker es sich leisten könnte, Manson zu begnadigen.
REUTERSNächste Chance 2027: Auch das 12. Gnadengesuch von Charles Manson ist abgelehnt worden. Der Mörder kann erst mit 92 Jahren seinen nächsten Antrag stellen. Selbst dann halten Experten eine Freilassung für unwahrscheinlich.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...827046,00.html
Als wenn irgendein Politiker es sich leisten könnte, Manson zu begnadigen.
Mein Mitleid hält sich sehr in Grenzen, zumal man auch nicht den Eindruck hat, dass Manson seine Taten bereut oder wenigstens kritisch sieht.
das ist völlig ok, keine Begnadigung
Was die USA betrifft, haben Sie glücklicherweise Recht, aber aber im Ursprungsland des Holokaust ticken die Uhren natürlich anders.
Da meinen sogar die Herrschaften vom Bundesverfassungsgericht, Mördern ein Recht auf Resozialisierung einräumen zu müssen:
Debatte um Hafturlaub für Schwerverbrecher: Populismus und Profilierungswahn - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
Ergebnis: der Ermordete ist zwar weiterhin tot, aber der Mörder hat letztlich doch noch eine Zeitlang ein schönes Leben in Freiheit.
Die Karlsruher "Oberschiedsrichter" übersehen dabei nur, dass man nicht einerseits das absolute Gewaltmonopol des Staates behaupten, andererseits aber die Ausübung dieses Gewaltmonopols durch allerlei allerlei sach- und gerechtigkeitsfremde Aspekte (Milde/Resozialisierung) einschränken kann.
Andernfalls wird es künftig mehr von solchen unschönen Aufrufen zur Lynchjustiz geben wie in Emden.
Gut das es noch Staaten gibt in denen das Wort Lebenslänglich nicht nur max. 15 Jahre bedeutet und man auch nicht darüber nachdenkt den armen Schwerstverbrecher-Häschen zur besseren Eingliederung in die Gesellschaft nach 5 Jahren Hafturlaub zu gewähren.
Bei klaren Fällen bin ich auch für massiv hohe und konsequente Haftstrafen. Allerdings saßen in Amerika auch schon Unschuldige für 30 + X Jahre hinter Gittern und ein paar Unschuldige wurden auch hingerichtet. Das ist wiederum eine Sache, die ich nicht aktzeptieren kann. Von daher bin ich zwar für hohe Haftstrafen, vor allem bei Sexualdelikten an Kindern, aber es muss für die Häftlinge auch irgendwelche Chancen geben, den jeweiligen Fall nach einer gewissen Zeit neu untersuchen zu lassen. Wer weis denn heute schon, welche Ermittlungsmöglichkeiten es in 20 Jahren geben wird.
Er hat selber eigentlich keine morde begangen, er hat nur anderen gesagt sie sollen sie ausführen. Nur damit das hier richtig dargestellt wird. Deswegen ist er theoretisch nur Anstifter aber selber kein Serienmörder.