Serienhit "American Horror Story": Zum Alleinsehen viel zu gruselig

Wovor hast du Angst? Aus dieser einfachen Frage ist eine*der*gruseligsten Fernsehserien entstanden: "American Horror Story". Eine Kleinfamilie muss sich ihren persönlichen Dämonen*stellen - Monster inklusive.*Jetzt ist der US-Serienhit auch im deutschen Pay-TV zu sehen.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,796272,00.html
  1. #1

    Zum Alleinsehen zu gruselig?

    Naja, ich weiß ja nicht was sie sonst so für Filme/Serien schauen, aber der Hype der an dieser Stelle gerade entfacht werden soll, hält diese Serie, genauer der Pilot, doch nicht wirklich stand. Ich hoffe sehr, da kommt noch mehr Schwung rein, denn das Präsentierte war doch sehr absehbar. Auch alleine auf der Couch eher zum Gähnen. Alles schon mal da gewesen (z.B. Amytiville Horror!). Wobei ich Vergleiche mit (ich hoffe) der ersten LOST Staffel auch eher zweifelhaft finde. Ein der besten Serien der vergangenen Jahre, die leider in einem völlig uninspirierten Finale mündete. Allerdings hat es dafür 6 Staffeln gebraucht. Bei AHS bezweifele ich, dass es überhaupt eine 2. Staffel geben wird.
  2. #2

    Mal was anderes

    Ich finde AHS erfrischend anders im Serienalltag. Klar hat es alles irgendwie schonmal gegeben, aber wenigstens kommt mal nicht der zigste CSI-Verschnitt daher und buhlt um meine Zeit.

    Gruslig ist die Serie nur bedingt, wie ich finde. Zu gute halten muss man ihr, dass sich die billigen Schockeffekte sehr in Grenzen halten sondern der Horror langsam und subtil aus dem Keller bzw. dem Dachgeschoß kommt.

    Mir machts Spaß und ich hoffe das Niveau der ersten Folgen wird weiterhin gehalten.
  3. #3

    Keine schlechte Serie

    Die erste Folge war zwar gruselig und "krank", aber die Story auch etwas zu überhastet, da zu viele Handlungsstränge eingeführt werden mussten.

    Nach zwei weiteren Folgen man sagen, dass die Spannung etwas raus ist (ja ja, den bösen Keller kennen wir ja inzwischen), dafür aber auch mehr Zeit ist für Story und die interessanten Charakteren. Dies tut der Serie durchaus gut.

    Kurzum keine schlechte Serie. Hat aber keinen so großen Suchtfaktor wie "The Walking Dead".
  4. #4

    Klischee, Klischee, Klischee ...

    Dreimal rief der Autor das böse Wort, da erschien eine Muse und gab ihm die Story ein. Anschließend kam noch ein kleines Teufelchen, setzte sich auf seine Schulter und gab ihm Ratschläge zur Beachtung von "Common Sense" und "Political Correctness". Dann nahm er das Handbuch für den Drehbuchautor und las dort fett markiert: "Bürste ein Drittel der Handlung gegen den Strich, damit der Betrachter den Eindruck hat es geschehen unerwartete Dinge und ein leises Gefühl von Spannung entsteht." Auch dies befolgte er in der Hoffnung, dass das Publikum jung genug ist um nie einen Hitchcock gesehen zu haben. Dann reichte er das Skript beim Network ein und dessen Marketingabteilung überarbeitete es zwecks Productplacement. Dann kam die Finance and Accounting Division und strich die Special Effects zusammen und ersetzte sie durch Kürzungen bei der Ausleuchtung.

    Fertig war eine "Gothic Soap" für die Prime Time. Dass sie als Serie besser da steht wie "In aller Freundschaft" oder GZSZ ist noch lange kein positives Werturteil.

    Am unangenehmsten ist allerdings die unterschwellige christlich-fundamentalistische Propaganda, die Fox allen seinen Produzenten entweder aufzwingt oder für die deren Schere im Kopf sorgt. Lost war relativ frei davon, auch wenn bei allen WASP Produktionen immer ein derartiger Tenor mitschwingt.
  5. #5

    Datum

    Hallo Ihr lieben SPON Redakteure. Was bringt einem die Uhrzeit, wann die Serie ausgetrahlt wird, wenn das Datum fehlt. Sehr gelungener Gag.
  6. #6

    Zitat von avollmer Beitrag anzeigen
    (...)
    Am unangenehmsten ist allerdings die unterschwellige christlich-fundamentalistische Propaganda, die Fox allen seinen Produzenten entweder aufzwingt oder für die deren Schere im Kopf sorgt. Lost war relativ frei davon, auch wenn bei allen WASP Produktionen immer ein derartiger Tenor mitschwingt.
    Ja die rechte Propaganda in Serien wie "The Simpsons, "Family Guy", "American Dad", "Glee" oder "House" ist wirklich erschütternd. Verwechseln sie nicht FOX mit FOX-News.
  7. #7

    Yeah

    Endlich. Spon macht Werbung für Bezahlfernsehen.
  8. #8

    Zitat von wonghan Beitrag anzeigen
    Die erste Folge war zwar gruselig und "krank", aber die Story auch etwas zu überhastet, da zu viele Handlungsstränge eingeführt werden mussten.

    Nach zwei weiteren Folgen man sagen, dass die Spannung etwas raus ist (ja ja, den bösen Keller kennen wir ja inzwischen), dafür aber auch mehr Zeit ist für Story und die interessanten Charakteren. Dies tut der Serie durchaus gut.

    Kurzum keine schlechte Serie. Hat aber keinen so großen Suchtfaktor wie "The Walking Dead".
    ma ganz ehrlich TWD ist in der zweiten staffel, ja komplett langweilig geworden....
    religiöser-ami-beziehungsmüll-pathos spannung raus, nur noch nervig...
    erste war gut
  9. #9

    Hmmm

    Ich schätze Spiegel.de als zuverlässigen Tippgeber ja sehr.
    Aber nachdem ich die Pilotfolge gesehen habe, habe ich einen ziemlich miesen Eindruck und keine allzu große Erwartungshaltung für die folgenden Episoden.
    Ich bin, denke ich, schon ziemlich Horror-/Exploitation-/Splatter-erfahren.

    Aber das was einem in dieser ersten Folge geboten wird, ist schon arg konstruiert, aufgesetzt, viel zu überladen mit bekannten Horrormotiven und im Ergebnis einfach konfus und unglaubwürdig. Es gibt auch einfach viel zu viele Handlungsstränge und Einschübe die gar nichts miteinander zu tun haben und ohne echten Zusammenhang aneinandergereit werden.

    Und klar, da mein Votum so negativ ausfällt, kann ich mich auch nur schwer des Eindrucks erwehren, dass da jemand vom The Walking Dead Fahrwasser profitieren möchte.