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Senkung des Versicherungsbeitrags: Die letzte Rentenparty

dapdViel Lärm um wenig: Die Senkung des Rentenbeitrages auf 18,9 Prozent entlastet die Beitragszahler minimal und wird kaum Arbeitsplätze schaffen. Die Belastungen in der Zukunft werden aber steigen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-863473.html
  1. #1

    es geht nicht um einzelne Arbeitnehmer

    sondern um die großen Firmen mit vielen Mitarbeitern bei der Entlastung. Ein Geschenk an die Wirtschaftsbosse und den BDI von Herrn Hundt gefordert, den der BDI Hundt wackelt mit der Politik und nicht umgekehrt!

    Die 9,10 der einzelnen Arbeitnehmer wurden ja bei den H4ern undder Streichung ihrer Rentenbeitraäge bereits gespart, die ALtersarmut die das nach sich zieht erleben die jetzt regierenden nicht mehr.
  2. #2

    Die Rentenkasse ist leerer als leer

    Wie kann man von vollen Kassen ("Überschüssen") sprechen, lieber Spiegel?

    Jahr für Jahr müssen um die 80 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt zusätzlich in die Rentenkasse abgezweigt werden. Dies ist der mit Abstand höchste Posten im Bundeshaushalt.

    Quelle: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Magazine/01MagazinSozialesFamilie/2011/11/11.html?context=Inhalt,3

    Vielleicht könnte der Redakteur im Artikel daraufhinweisen!

    Bitte Veröffentlichen.

    LG
    Blackstone
  3. #3

    Angesichts der Altersarmut ist eine solche Senkung nicht nachvollziehbar und kann nur als Versuch gewertet werden, die Wähler für 2013 zu täuschen.
    Selbst wenn man sagt, die Rentenkassen sind voll (warum dann Altersarmut?), so wird doch den Leuten empfohlen, Vorsorge zu treffen, um im Alter nicht zu verelenden. Wo bleibt denn der Vorsorgegedanke bei den Politikern? Warum werden keine Rücklagen gebildet, wie man dies den Arbeitnehmern privat doch empfiehlt?

    Außerdem darf man der Regierung sicherlich unterstellen, dass sie nicht aus Sorge um die Arbeitnehmer und Rentner handelt.
    Es ist vor allem ein Geschenk an die Unternehmen. Die Einsparung bringt dem einzelnen Arbeitnehmer nur eine symbolische Einsparung, den Unternehmen je nach Größe aber einen hohen Betrag.
    Es ist also ganz klar eine Umverteilung aus der Tasche der Arbeitnehmer in die Taschen der Unternehmen, weil nur die Unternehmen davon profitieren. Den Arbeitnehmern empfehlen dann die Politiker, für die Rente selbst vorzusorgen und Teile ihres Gehalts in Riesterverträge zu stecken, wobei man schon einen ganz starken Glauben haben muss, dass dies eine sinnvolle Investition ist. Auch hier gilt das Augenmerk der Regierung wohl sehr viel mehr dem Wohlergehen der Finanzindustrie als den zukünftigen Rentnern.

    Insgesamt eine schwachsinnige und arbeitnehmerfeindliche Regelung, nur gut für eine Umverteilung von unten nach oben.
  4. #4

    zu c !

    Vollkommene Zustimmung zu ihren Beitrag! Damit haben sie 100% Recht und voll in das Schwarze getroffen! Mehr muss man dazu nicht sagen!
  5. #5

    @blackstone13 - Achtung! Versicherungsfremde Leistungen

    Das IW teilt mit: Fast 40 Prozent der Ausgaben der Rentenversicherung entfallen auf Leistungen, die nicht direkt etwas mit der Altersrente zu tun haben – etwa Frühverrentungen, Kriegsfolgeleistungen und Hinterbliebenenrenten.
    Die Last für diese Extras tragen auch die Beitragszahler. Denn die rund 71 Milliarden Euro, mit denen der Bund die gesetzliche Rentenversicherung bezuschusst, reichen nicht aus, um die versicherungsfremden Leistungen komplett zu finanzieren.
  6. #6

    Rentenbeitragskürzung

    an blackstone 13
    Ja sie haben Recht 80 Millionen Euro zahlt der Staat jährlich in die Rentenkasse ein. Aber für unsere
    Beamtenpensionen zahlt der Staat 40 Milliarden Euro jährlich ohne das der Pensionär in die Pensionskasse einen Cent gelöhnt hat.
    Was ist das nur für ein Unterschied. So verarschen uns die von der Regierung.
    Ab in die Wüste ohne Wasser mit denen und Hundt gleich mit.
  7. #7

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Angesichts der Altersarmut ist eine solche Senkung nicht nachvollziehbar und kann nur als Versuch gewertet werden, die Wähler für 2013 zu täuschen.
    Selbst wenn man sagt, die Rentenkassen sind voll (warum dann Altersarmut?), so wird doch den Leuten empfohlen, Vorsorge zu treffen, um im Alter nicht zu verelenden. Wo bleibt denn der Vorsorgegedanke bei den Politikern? Warum werden keine Rücklagen gebildet, wie man dies den Arbeitnehmern privat doch empfiehlt?

    Außerdem darf man der Regierung sicherlich unterstellen, dass sie nicht aus Sorge um die Arbeitnehmer und Rentner handelt.
    Es ist vor allem ein Geschenk an die Unternehmen. Die Einsparung bringt dem einzelnen Arbeitnehmer nur eine symbolische Einsparung, den Unternehmen je nach Größe aber einen hohen Betrag.
    Es ist also ganz klar eine Umverteilung aus der Tasche der Arbeitnehmer in die Taschen der Unternehmen, weil nur die Unternehmen davon profitieren. Den Arbeitnehmern empfehlen dann die Politiker, für die Rente selbst vorzusorgen und Teile ihres Gehalts in Riesterverträge zu stecken, wobei man schon einen ganz starken Glauben haben muss, dass dies eine sinnvolle Investition ist. Auch hier gilt das Augenmerk der Regierung wohl sehr viel mehr dem Wohlergehen der Finanzindustrie als den zukünftigen Rentnern.

    Insgesamt eine schwachsinnige und arbeitnehmerfeindliche Regelung, nur gut für eine Umverteilung von unten nach oben.
    Rentenversicherung = Umlageversicherung, wenn viele arbeiten sinkt die Umlage.
    Altersarmut = wenig eingezahlt, hat nichts mit Füllstand der Rücklage zu tun
    Große Rücklage: wird mit Vorliebe verfrühstückt, dann lieber keine Rücklage.
  8. #8

    Geld zurück an Absender

    Warum sollte die Beitragssenkung den Konsum ankurbeln? Jeder denkende Mensch weiß doch, dass er das sinkende Rentenniveau irgendwie ausgleichen muss. Bloß wie? Die Kohle den Finanzhaien in den Rachen schmeißen? Da frage ich mich, was für Armutsrenditen die Finanzwirtschaft dem Durchschnittsverdiener anbieten wird, der im Monat nun knapp 10€ hat, die er am Kapitalmarkt verbrennen kann. Besser wäre es da, wir Versicherte verzichteten einfach auf die Beitragssenkung und überweisen das Geld direkt an die Rentenversicherung. Oder noch besser zurück an Frau von der Leyen, da bin ich dann mal gespannt, wie die das im Ministerium verbuchen wollen...
    Nochmal, Frau Ministerin: ich will ihr Wahlgeschenk nicht, ich will eine ausreichende Rente im Alter!!
  9. #9

    wo ist hier eigentlich das Problem?

    Zitat von luxus64 Beitrag anzeigen
    an blackstone 13
    Ab in die Wüste ohne Wasser mit denen und Hundt gleich mit.
    Das klingt ja fast schon verfassungsfeindlich?!?

    Die Regierung macht ihren Job (siehe Artikel); die Beamten-Pensionäre zahlen nix ein - weil sie ohnehin von Steuergeldern bezahlt werden; und ganz nebenbei: Auch kein Rentenbeitragszahler zahlt etwas "ein" wenn man mal von den 1,7 Monatsreserven absieht.

    So (!) geht das Spiel und wenn alle fleißig sind und das Wirtschaftswachstum stabil ist, dann geht das auch immer so weiter!


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