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Senioren online: "Tablet-Halterungen für Rollatoren wären gut"

Alexandra TapproggeDer pensionierte Ingenieur Erich Kölling testet ein Tablet. Der 80-Jährige wischt, tippt, und als die ersten Fremdel-Hürden überwunden sind, wird das Gerät sein ständiger Begleiter. Hier erzählt er, wie man die Hardware optimieren könnte.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...852516,00.html
  1. #1

    Tablet an den Rollator

    Halterungen für Smart Phones, Tablets und Handys gibt es handelsüblich in den unterschiedlichsten Ausführungen. Was in Autos, Flugzeuge und an Fahrräder passt, wird sich unschwer auch für Rollis eignen.
  2. #2

    Unschwer geeignet?

    Zitat von lscpilot Beitrag anzeigen
    Halterungen für Smart Phones, Tablets und Handys gibt es handelsüblich in den unterschiedlichsten Ausführungen. Was in Autos, Flugzeuge und an Fahrräder passt, wird sich unschwer auch für Rollis eignen.
    Ist das so? Eine Halterung, die sich für Autos, Flugzeuge und Fahrräder eignet passen auch für den Rolli? Die Antwort kommt vielleicht doch ein wenig vorschnell!

    Zunächst muss die Frage geklärt werden, ob Rollator oder Rolli.
    Das ist ein Rollator:
    Rollator
    Das Rollis:
    Rollstuhl

    Wenn man sich jetzt mal anguckt, wo da Befestigungsmöglichkeiten sind und in welcher Position sich der Nutzer dazu befindet, wenn er das Ding nutzen will, dann sieht man eigentlich recht schnell, dass man mit normalen Halterungen nicht so ohne weiteres weiter kommt. Das ist dann auch der Grund, warum es für Autos, Flugzeuge und Fahrräder auch nicht nur EIN Modell Halterung gibt.

    Außerdem spielt dann noch eine Rolle, was für Handicaps die Betroffenen ggf. noch mitbringen, die bei einer Halterung berücksichtigt werden müssten.

    "Unschwer geeignet" ist genau das "Nicht nachgedacht", was die Industrie noch in großer Breite vorgibt. Dabei bekommen wir es immer mehr mit einer Generation älterer Menschen zu tun, die nicht erst in höherem Alter mit Technik konfrontiert werden, sonder schon früher in sie hineingewachsen sind. Mit 80 ist Herr Kölling da vielleicht doch noch eher eine Ausnahme. Aber die heute 70-Jährigen und vor allem die darunter sind doch schon Technik affiner.
  3. #3

    Gut so!

    Interessant was der alte EK da schreibt. Recht hat er, die Beschreibung seiner Tablet-Aktivitäten sind genau das, was auch ich als 73 jähriger alter Sack und meine 70 Jahre alte Frau mit diesem phantastischen Teil anstellen. Gut und schön, dass es so etwas für uns gibt!
    Die Nutzung unseres, von unseren Kindern geschenkten I-Pads, führt aber dazu, dass wir kaum noch den "normalen" PC brauchen, weil das Tablet einfach viel bequemer und einfacher ist.
  4. #4

    Fahrradhalterung sollte passen

    Mindestens mal beim Wiki-Rolator dürfte eine Fahrradhalterung vor die Bremse passen.

    Ich habe auch Halterungen für Galaxy-Tab bzw. Handy an Fahrrädern und Kinderwagen, superpraktisch.

    Aber ob dieser Artikel so sinnvoll ist? Mir kommt es immer mehr so vor als ob sich der Spiegel zu einer Art Blog entwickelt.
  5. #5

    isser

    Zitat von spon-facebook-10000034431 Beitrag anzeigen
    Aber ob dieser Artikel so sinnvoll ist? Mir kommt es immer mehr so vor als ob sich der Spiegel zu einer Art Blog entwickelt.
    scheinbar hat es sich noch nicht zu ihnen rumgesprochen, das rentner eine wichtige kundengruppe sind (trotz altersarmut - das ist halt nicht standartnormal verteilt)

    ich find solche artikel gut, weil er davon berichtet das 80 jährige eben nicht nur auf den gevatter mit der sense warten (will ja auch mal so alt werden).

    'was mich nicht interessiert ist unwichtig' passt zu ihrer facebooknähe
  6. #6

    Jep, ich würde jedem Senior eine Smartphon empfehlen

    Es ist erstaunlich, dass so wenig Senioren ein Handy haben. Eigentlich wäre es ja gerade für sie von vitaler Bedeutung. Das Problem ist die Angst vor dem Versagen am Gerät. Aber das bringt die Not dann mit sich. Mein Mutter war ein Handymuffel. Die hat es nie verwendet, seit sie krank ist, braucht sie es, also schickt sie auch brav sms und hat wirklich ein herzliches Verhältnis zu der Technik bekommen. Also denke ich, dass sie jetzt für ein Smartphone reif ist. Da es auch größere von der Art gibt, würde ich lieber ein Smartphone kaufen, weil es nicht so sperrig wie ein Tab ist. Besonders empfehlenswert finde ich die Telekom prepaied Triple Flat Karte, die kostet weniger als 10€ und hat 3 Flatrates. Also SMS, Daten Flatrate und Telefonieren zum telekom Handy. Wenn man es mal einige Monate nicht brauch, zahlt man einfach nichts auf die Karte ein und dann kann man nur angerufen werden. Das ist wirklich ein vernünftiger Tarif. Und man hat auch immer die Kosten im Griff. Werde meinen sämtlichen Tanten, die noch kein Handy haben, so eine zum Geburtstag schenken. Erst mit einem Billig Handy um erst mal die Angst abzubauen, und dann kommt ein Supergerät. Wie gesagt zu so einem Gerät braucht man ja auch immer einen geeigneten Tarif. Und den gab es so bisher nicht. Mit dem Datentarif kann man dann auch Whatsapp verwenden. Das finde ich ganz toll. Da kann man dann auch Bilder und Videos austauschen. Auch mit der Krücken Datenrate. Denke da ist auch die Navigon Navigations App mit dabei, wie in jedem T-Mobil Tarif, und die sollte man haben, weil der Kartenaufbau bei Google zwar fürs gehen ausreicht, aber beim Autofahren ist Google Maps ohne vorinstallierte Karten zu langsam, vor allem, wenn man bedenkt, dass es ja noch Orte gibt, wo es kein Handy gibt.
    Und ein Handy ist auf Kur viel praktischer als das sperrige und teuere Festnetz. Weil man kann es auch in den Kurpark mitnehmen und die Nummer ist immer die altbekannte. Auch werden die Kuranbieter bei Smartphone Kunden viel mehr auf Sauberkeit achten, weil mit einem Bild schnell alles dokumentiert ist.
  7. #7

    Also

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der pensionierte Ingenieur Erich Kölling testet ein Tablet. Der 80-Jährige wischt, tippt, und als die ersten Fremdel-Hürden überwunden sind, wird das Gerät sein ständiger Begleiter. Hier erzählt er, wie man die Hardware optimieren könnte.

    Senioren testen Tablets: - SPIEGEL ONLINE
    Die Rolatore sind eine totale fehlplanung da hat Herr Kölling recht.
    Eine Halterung für einen Tablettrechner muß sein außerdem braucht ein Rolator auch einen USB Anschluß und WLan. Erst dann ist er zu gebrauchen.
  8. #8

    Cool

    Noch mit nem Pulsgurt kombinieren und wenn der Herzschlag ausbleibt wird automatisch der Bestatter gerufen.
  9. #9

    Zitat von GSchelhase Beitrag anzeigen
    Die Rolatore sind eine totale fehlplanung da hat Herr Kölling recht.
    Eine Halterung für einen Tablettrechner muß sein außerdem braucht ein Rolator auch einen USB Anschluß und WLan. Erst dann ist er zu gebrauchen.
    Ich verstehe auch nicht, dass diese Dinger überhaupt für den öffentlichen Verkehr zugelassen sind. Da fehlen doch alle Sicherheitseinrichtungen:
    - Keine vernünftige Beleuchtung
    - keine Hupe
    - kein Blinker
    - keine wirksamen Scheibenbremsen für Notbremsungen.
    Noch nicht einmal ein Tachometer ist dran. Wie sollen denn die Senioren wissen, ob sie nicht zu schnell in Ihren 30 km/h Zonen unterwegs sind?








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