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Senioren in der Piratenpartei: Aufmarsch der Alten
Katharina FuhrinSie haben Ideen, sie haben Zeit, sie wollen etwas bewegen: Die Piratenpartei zieht immer mehr Ältere an. In der "AG Senioren" finden sich Alt-68er, Manager und Betriebsräte. Und um was geht es Ihnen? Beispielsweise um Freiheit, Umwelt und Rentenrevolution.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829431,00.html
- #20 01.05.2012 20:23 von
Was meinen Sie mit "richtigem Leben"?
Gruppensex? Drogen? Stürmen von Veranstaltungen? Da kommen zwei Gruppen zusammen: Die Alt-68er und die Jungpiraten, die oft noch studieren und beide haben noch nicht die Erfahrung von anständiger, ehrlicher Arbeit gemacht.
Die wenigen mit Arbeitserfahrung werden bald das Handtuch werfen.Der Nerz ist doch eigentlich für zu bodenständig für die Piratenpartei. Die wirft bestimmt bald das Handtuch. - #21 01.05.2012 20:25 von
In der Altersgruppe 60 haben wenige die Computerei mit der Muttermilch eingesogen. Respekt, wer sich dann ins Internet einarbeitet, und so frisch in der Birne ist zu erkennen: "Piraten! - Zukunft voraus! - DA mach ich mit!"
- #22 01.05.2012 20:28 von
Ja, klar
Manchmal geht es auch gar nicht darum, völlig neue bis utopische Ideen zu entwickeln. Vielmehr darum, eine vernünftige Richtung zu gehen. Das findet man in der Politik der Altparteien tatsächlich nicht immer vor.
- #23 01.05.2012 20:31 von
- #24 01.05.2012 20:37 von
- #25 01.05.2012 20:41 von
Mit Parteiprogramm noch überkreuz -
interessiert mich alles sehr. Wenn ich mir das Programm so durchlese, so gefallen mir einige Punkte im Bereich Geschlechter und Familienpolitik sowie Drogen- und Suchtpolitik gar nicht.
Manches, was ich als nachrangig betrachten würde, ist mir zu sehr hervorgehoben und vv.
Andererseits gefällt mir die Aussenpolitik, die Frau Merkel in manchen Gegenden der Welt betreibt auch nicht.
Ich muss in eine Diskussion mit den Piraten eintreten - vielleicht kann man ,von innen' einige Dinge helfen ,zurechtzurücken'. - #26 01.05.2012 20:47 von
Langhans
Langhans und Angelika Beer seien hier nur stellvertretend genannt
Angelika Beer
Der eine einschlägig bekannter Altkommunarde mit Sympathien für die Piraten, die andere, frustriert vom fehlenden Rückhalt in ihrer alten Partei, hat bereits erfolgreich "aufgeentert" und steht auf der Liste in S-H.
Denke, so mancher geschulte Kader wird da Morgenluft wittern und ebenfalls "kapern".... - #27 01.05.2012 21:01 von
Vorab: ich bin 50 aber "internet-affin".
Wer sich mal 30 Minuten Zeit nimmt sich vorurteilsfrei mit den NRW-Piraten zu beschäftigen (https://www.piratenpartei-nrw.de/)
der merkt vielleicht folgendes:
Die etablierten Parteien aller Richtungen haben zu Recht eine Angstneurose wenn es um die Piraten geht, weil diese Leute eine Diskussion gegen die Ausbeutung und Kriminalisierung der Bürger anstoßen. Beispiel Privatkopie als Bagatellgrenze. Das will keiner von den Herren!
Wenn alle auf die Piraten eindreschen, haben wir wahrscheinlich doch schon eine gleichgeschaltete Presse?!
Ist es denn richtig wenn Rechteverwerter bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers abkassieren ohne etwas zu leisten?
Ist es nicht auch in meinem Interesse, wenn jemand die Stimme erhebt gegen Patente auf Gene und Lebewesen und Software damit nicht nur noch die großen Konzerne übrigbleiben?
Und VOR ALLEM: Die Piraten haben als erste Alternative seit langem das Potential, in die Parlamente einzuziehen. Das ist nicht irgendeine kleine Sektieregruppe wo meine Stimme in die Tonne gewählt sein würde!
Na gut, die Piraten sind nicht so interview-fest wie die Grüninnen und Grünen mit Ihrer reflexhaften political correctness. Viele Meinungen müßen sich noch bilden, aber das kommt, die sind ja beweglich und nicht doof.
Trotzdem oder gerade deswegen haben sie meine Stimme! - #28 01.05.2012 21:12 von
- #29 01.05.2012 21:16 von
Die Basisdemokratie (die in diesem Artikel gut beschrieben wird) ist gegeben und beginnt sich nun auf die ganze Welt auszubreiten. Das ist eine Revolution die da angelaufen ist. Es ist sehr wichtig jetzt die möglichen Entwicklungen zu sehen. Die Piratenpartei wird immer mehr wachsen, bis irgendwann fast alle Menschen lieber direkt Einfluss aufs Gesetz nehmen, als alle 4 Jahre ein Kreuz zu machen, welches eine extrem breite, ungenaue Wirkung hat. Werden die anderen Parteien das System übernehmen? Oder eine nach der anderen den Weg der FDP gehen? Wenn die CDU jetzt auch Basisdemokratie einführt, was passiert dann?
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