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Senioren in der Piratenpartei: Aufmarsch der Alten

Katharina FuhrinSie haben Ideen, sie haben Zeit, sie wollen etwas bewegen: Die Piratenpartei zieht immer mehr Ältere an. In der "AG Senioren" finden sich Alt-68er, Manager und Betriebsräte. Und um was geht es Ihnen? Beispielsweise um Freiheit, Umwelt und Rentenrevolution.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829431,00.html
  1. #10

    Die Informationstechnologie eröffnet auch älteren Menschen ganz neue Möglichkeiten und auch Unabhängigkeit, dazu muss man die Möglichkeiten nur konsequent ausbauen und nutzen.

    Ansonsten wählen bisher nur 2% der über 60jährigen die Piraten, da ist noch viel zu gewinnen. Dazu muss man aber die Älteren mitnehmen. Generell wüsste ich nicht, warum ältere Menschen nicht auch sehr libertär denken und die Bürgerrechte verteidigen sollten
  2. #11

    BGE als Mittel gegen die Automatisierung

    BGE Revolution jetzt!
  3. #12

    Das kann den Piraten nur...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie haben Ideen, sie haben Zeit, sie wollen etwas bewegen: Die Piratenpartei zieht immer mehr Ältere an. In der "AG Senioren" finden sich Alt-68er, Manager und Betriebsräte. Und um was geht es Ihnen? Beispielsweise um Freiheit, Umwelt und Rentenrevolution.

    Polit-Senioren: Aufmarsch*der alten Piraten - SPIEGEL ONLINE
    ...guttun, ist doch davon auszugehen, dass die Alt-Linken, Alt-Grünen und Alt-68er auch ein wenig Ahnung vom richtigen Leben haben - Ok, sie werden die Piraten mit einigen Spinnereien und Träumereien beschäftigen, aber vielleicht kommt am Ende ja mal eine Meinung zu etwas raus... wäre doch schön.
  4. #13

    Bisher habe ich noch nicht...

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Generell wüsste ich nicht, warum ältere Menschen nicht auch sehr libertär denken und die Bürgerrechte verteidigen sollten
    ...bemerkt, dass die Piraten Bürgerrechte verteidigen... sie wollen es, ja, sie sagen es sogar. Vernommen hab' ich's wohl, allein, mir fehlt der Glaube!
  5. #14

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    Bisher habe ich noch nicht bemerkt, dass die Piraten Bürgerrechte verteidigen... sie wollen es, ja, sie sagen es sogar. Vernommen hab' ich's wohl, allein, mir fehlt der Glaube!
    Bisher sind die Piraten ja auch noch weitestgehend außerparlamentarische Opposition. Da gibt's halt noch nicht allzuviel zu verteidigen. Interessant wird's erst, wenn die Piraten im Bundestag sind. Den Piraten würde ich die Bürgerrechte jedenfalls 1000 mal lieber anvertrauen als irgendwelchen gelben Möchtegern-Gnomen, die am Ende dann doch nur ihre eigenen finanziellen Interessen und die ihrer Parteispendenklientel vertreten.
  6. #15

    Warum ich, 40, kein "Pirat" werden will...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie haben Ideen, sie haben Zeit, sie wollen etwas bewegen: Die Piratenpartei zieht immer mehr Ältere an. In der "AG Senioren" finden sich Alt-68er, Manager und Betriebsräte. Und um was geht es Ihnen? Beispielsweise um Freiheit, Umwelt und Rentenrevolution.

    Polit-Senioren: Aufmarsch*der alten Piraten - SPIEGEL ONLINE
    Die Piratenpartei zieht viele der derzeit "Unzufriedenen Wutbürger" an.
    Der Grund: Die Piraten sprechen offen aus, was hier in D falsch läuft, was geändert werden müsste - und auch das "wie" hat populistisch griffige Formeln parat.

    Dennoch: Ich will kein Pirat sein, selbst, wenn ich viele der Mißstände genau so sehe, wie die Piraten!

    "Mehr Demokratie"? Klingt toll, nicht wahr?
    "Mehr Rente"? Na aber bitte doch!
    "Mehr Freiheit"? Bin ich heute wirklich schon unfrei??
    "Mehr ...."? Eben!

    Gibt es eigentlich irgendeine politische Konstante bei der Piratenpartei?
    Ich kann nur die erkennen, dass man hier auf die Organisationsstruktur des Internet setzt "mehr Mitbestimmung"...
    Genau da sehe ich aber auch die dicke Krux im System "Piratenpartei"!

    Zu viel individuelle Mitbestimmung führt meiner Meinung nämlich dazu, dass zum Beispiel populistische Effekte zu einer Bewegung führen können, die am Ende nicht mehr zu stoppen sein wird!
    Es wird genau das eintreten können, was die "Piraten" heute schon offen propagieren: Anarchie!

    Anarchie statt Demokratie kann nicht die Lösung für Gesamtgesellschaftliche Probleme bieten. Sie wird im Gegenteil verhindern, dass Lösungen überhaupt gefunden werden - wenngleich populistische Holzwege sicher als "Lösung" verkauft werden würden...
    Da ist der Unterschied zur "Realpolitik" der "Jetztzeit" zwar nicht weit - jedoch: Signifikant anders!

    Was ist eigentlich mit den ganzen älteren Menschen in diesem Land, die mit dem Internet und Computern an sich "auf Kriegsfuß" stehen?
    Wie soll diese, im übrigen stetig wachsende, Bevölkerungsgruppe am "Experiment" der digitalen Piratenrevolution teilhaben?
    Wie sehr werden sich Inhalte und Diskussionen um politische Entscheidungen für Zuwanderer/Migranten erschließen lassen?
    Wie klar wird die politische Positionierung der Piraten, für die weniger Gebildeten in der Gesellschaft erkennbar?

    Eine dezantrale Partei, die sich durch das "Chaos" individueller Vielschichtigkeit definiert, kann keinerlei Garantie für ihre politische Positionierung abgeben. Sie wird das bleiben, was sie ist und war:
    Eine Protestbewegung, die den Strömungen der "Unzufriedenen" nachlaufen muss - Systemimmanent.

    Nein, ich werde kein Pirat.
    Ich setze aber auf der anderen Seite darauf, dass die bereits etablierten Parteien sich den bestehenden Lebensrealitäten der wachsenden Wählergruppe der "Unzufriedenen" dahin gehend öffnen, dass "Realpolitik" wieder mehr mit "Realität" zu tun hat, als dies jetzt der Fall ist!
    Dazu gehört eben auch, dass Sozialpolitik, Finanzpolitik und Wirtschaftspolitik als Gesamteinheit betrachtet werden müssen, bei dem das Ziel sein muss, die Gesamtgesellschaft als Solidargemeinschaft zu erhalten und voran zu bringen - und nicht zurück in Zustände wie zur "Gutsherrenzeit"!

    Meine 2ct.
  7. #16

    Zitat von khid Beitrag anzeigen
    Zu viel individuelle Mitbestimmung führt meiner Meinung nämlich dazu, dass zum Beispiel populistische Effekte zu einer Bewegung führen können, die am Ende nicht mehr zu stoppen sein wird!
    Es wird genau das eintreten können, was die "Piraten" heute schon offen propagieren: Anarchie!
    Ihre Meinung? Und die basiert auf der Richtung des Windes? Demokratie und Mitbestimmung bedeutet nicht Anarchie.

    Zu Anarchischen Zuständen kann es zB kommen, im Szenario von akutem Nahrungs und Trinkwassermangel. Der letzte Frühling war der trockenste in der europäischen Geschichte. Dies führte dazu das EU Ministerien vor Aufständen, wie in Ägypten, bei Uns, gewarnt haben. Das Thema wird noch mehr Gewichtung erfahren in den kommenden Jahren.

    Wer bitte der aktuellen Regierung nimmt das Thema Klimawandel wirklich ernst?
  8. #17

    Scheint, als wäre es das gewesen.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie haben Ideen, sie haben Zeit, sie wollen etwas bewegen: Die Piratenpartei zieht immer mehr Ältere an. In der "AG Senioren" finden sich Alt-68er, Manager und Betriebsräte. Und um was geht es Ihnen? Beispielsweise um Freiheit, Umwelt und Rentenrevolution.

    Polit-Senioren: Aufmarsch*der alten Piraten - SPIEGEL ONLINE
    Ihre wichtigsten und einzig greifbaren Werten, die sie vertreten wollten, haben die Piraten am Wochenende ad absurdum geführt.

    Was jetzt kommt, sind politische Aasgeier, die die abklingende Welle noch ein wenig für ihre eigenen Zwecke ausnutzen wollen, bevor sie am Fels der Realität zerschellt und sich in einem politischen Sprühregen auflöst.
  9. #18

    Alt-68er

    Bleibt bei den Grünen und versaut nicht die Piraten!
  10. #19

    typisches Verhalten der alten Parteien

    Zitat von cinder_cone Beitrag anzeigen
    ... wo arbeitet der nochmal?

    Ja nee - alles klar.
    Freibeuter sind das eine - verbeamtete Freibeuter was neues, aber eher nix besseres.

    "I'm the pied piper, follow me ..."

    Im Westen und Osten von Hameln - nix neues.
    Ist genau das typische und überhebliche Verhalten der achso etablierten Parteien: Wenn man selber nichts zu bieten hat, macht man eben andere schlecht.








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