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Seltener*Brezelkäfer: Nummer 3806 lebt

Sensationeller Scheunenfund: In Litauen rostete ein*VW-Käfer auf einer Wiese vor sich hin, bis er nur noch Schrott war. Dann stellte sich heraus, dass der Wagen einer*von nur noch drei erhaltenen Prototypen ist.*Jetzt erzählen*seine Retter*die Geschichte der kostbaren Rostlaube.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...799026,00.html
  1. #40

    Auf Thema antworten

    Sensationeller Scheunenfund: In Litauen rostete ein VW-Käfer auf einer Wiese vor sich hin (...)
    Soso, ein Auto auf eine Wiese ist also ein Scheunenfund. Sehr nett...
  2. #41

    Ttt

    Zitat von c.PAF Beitrag anzeigen
    Soso, ein Auto auf eine Wiese ist also ein Scheunenfund. Sehr nett...
    Man könnte statt Rosinenpicker auch das Wort Korinthenkacker benutzen.
  3. #42

    Ich bin begeistert,

    schon wegen der internationalen Zusammenarbeit,
    aber zuvorderst natürlich über die Restauratoren,
    die sich um die gigantische Geschichte des VW-Käfers
    insgesamt kümmern.
    Höchster Respekt!
  4. #43

    Ja, die Nummer

    Zitat von duanehanson Beitrag anzeigen
    ... was letztendlich an dem Fund so sensationell sein soll, wenn man den Wagen nicht nur restaurieren musste, sondern wie beschrieben teilweise von Grund auf neu bauen. Motor war ja dem Bericht nach keiner drin, Karosserie ist zum Teil Handarbeit. Ist es das Fahrgestell? Oder ist es wirklich nur diese ominöse Nummer?
    Ja, es geht darum. Auch wenn enorm viel neu gemacht werden musste, es geht um Herzblut. Freude an etwas... Sie verstehen?!
    Und tolles Ergebnis, muss ich sagen!
  5. #44

    Alles richtig gemacht...

    ...die Herren Grundmann. Ich gratuliere zum Top-Ergebnis!

    So wird Geschichte lebendig; seh-, fuehl-, riech- und hoerbar.

    Unglaublich, wieviel Originalsubstanz in dieses Auto eingeflossen ist. Allein die Vorstellung wie all diese Materialien die 70 Jahre ueberdauert haben macht mir Gaensehaut.

    Vielleicht habe ich an der Stelle zuviel kindliche Freude etwas so schoenes funktionieren zu sehen, aber die Vorstellung dieses Auto waere als Wrack konserviert worden, stimmt mich traurig. Genauso wie wenn ich in Berlin die 'toten' Dampfloks im Technikmuseum besichtige...
  6. #45

    vielen dank!

    abseits der hier immer anwesenden kritiker möchte auch ich betonen, dass der erhalt oder die wie auch immer geartete blosse restauration mit weitgehend originalteilen dieses automobilen kulturgutes nicht hoch genug geschätzt werden kann!

    der samba.con thread hat es in sich..es ist immer wieder schön, zusehen, wie man sich für dinge begeistern kann...wahnsinn.....

    mir wurde aus 1. hand ein 1200 export blau bj. 63 mit angeboten mit stahlschiebedach angeboten, ungeschweisst...da kommt man ins grübeln, ob man ihn nicht doch kaufen soll....

    @keonigsbergforever: auch dir vielen dank für deine beiträge!
  7. #46

    ...

    das erinnert mich nur wieder schmerzlich an einen der größten Fehler meines Lebens... Die Nummer 18026 verkauft zu haben :(
  8. #47

    Chris Bangle

    Zitat von wrtlbrmft Beitrag anzeigen
    Wenn ich diese wunderschöne Silhouette (Bild 10) sehe, werde ich wütend ob der grässlichen Kisten, die überbezahlte, arrogante "Designer" derzeit auf unsere Straßen schicken - eine Schande!

    Wahrscheinlich sind seine cw-Werte etc. auch noch besser als die der heutigen gleichgemachten Kisten.
    Ich denke da nur an den gottverdammten Tommy Chris Bangle, der uns auf Jahrzehnte die Autos von BMW versaut hat.....
    Was C. Bangle anbetrifft, gebe ich Ihnen recht! Auch was die Form des Käfers anbetrifft - absolute Zustimmung. Diese Form muß ja ins Verhältnis zu dem gesetzt werden, was so im Jahr 1938 präsentiert wurde. Aber in Bezug auf den cw-Wet des Käfers muß ich sie enttäuschen: er lag bei 0,48. Das war für diese Zeit gut! der Durchschnitt der cw-Werte lag zwischen 1935 und 1945 bei ca. 0,57!! Selbst 1972 hatten die meißten PKW noch einen cw-Wert von 0,45.
    Erst danach machten sich die Windkanäle "bemerkbar".
    Im Übrigen hatte der relativ gute cw-Wert des Käfers viel mit seiner "glatten" Bodenplatte zu tun nicht mal so sehr mit der Karoserieform. Stark gestört haben dürften die Luftverwirbelungen in den großen Radhäusern und hinter der vorderen Stoßstange. Auch die A-Säulen und das Heck waren natürlich keinen Windkanal-Versuche unterworfen. Bei der angestrebten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h war das auch nicht nötig. Aber wie auch immer, abgesehen von den Seilzugbremsen war der Käfer als Auto für das Volk auf der Höhe seiner Zeit. Meine Informationen stammen aus meinem Aerodynamik-Studium (Flugzeugbau) und aus dem Fachbuch (Aerodynamik des Automobils) von Dr.-Ing. Wolf-Heinrich Hucho, der den Windkanal des VW-Werkes Ende der 70Jahre maßgeblich beeinflußt und diesen über Jahre geleitet hat!
    Mauimeyer








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