Seltener*Brezelkäfer: Nummer 3806 lebt

Sensationeller Scheunenfund: In Litauen rostete ein*VW-Käfer auf einer Wiese vor sich hin, bis er nur noch Schrott war. Dann stellte sich heraus, dass der Wagen einer*von nur noch drei erhaltenen Prototypen ist.*Jetzt erzählen*seine Retter*die Geschichte der kostbaren Rostlaube.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...799026,00.html
  1. #30

    Ur-ur-Käfer

    Interessierte sollten sich mal den Artikel über den Mercedes 130 H und 170 H ansehen: http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...697150,00.html. Die Bilder sind schlagend! Da findet sich die ursprüngliche Entwicklung des Mercedes-Entwicklers Ferdinand Porsche. Man habe dann entschieden, dass das ein Volks-Wagen wird, kein teurer Mercedes.
  2. #31

    Perlen

    Zitat von koenigsberg4ever Beitrag anzeigen
    ---

    Ich hoffe, ich mache nichts verkehrt, wenn ich zwecks Vollständigkeit des Themas hier die Verlinkung zu diesen erwähnten Thread ermögliche. Es hatte seit der Eröffnung 2.027.100 Betrachter und ist fast 200 Seiten lang.
    ...
    Nein, werter Forist und vielen Dank, das sind Perlen des Netzes, das sollte mal das Internet werden. Danke auch an SPON.
  3. #32

    Missgunst

    Kommt eigentlich einer dieser unsäglichen Meckerfritzen mal auf die Idee, diese hervorragende Arbeit zu würdigen? Sich über angebliche Schleichwerbung aufzuregen und die Originalität des Fahrzeugs infrage zu stellen geht doch völlig an diesem außergewöhnlichen Projekt vorbei und wird ihm auch in keiner Weise gerecht. Die Macher haben sich augenscheinlich allergrößte Mühe gegeben und viel Liebe und Herzblut in ihr Werk gesteckt. Sie hätten die kläglichen Überreste auch sich selbst und dem Zahn der Zeit überlassen können, aber sie haben sich anders entschieden und nicht nur sich selbst, sondern allen Automobilfreunden eine Freude bereitet. Bei einem Fahrzeug, das gut siebzig Jahre auf dem Buckel hat, geht der Griff ins Ersatzteilregal nun mal ins Leere. Also wurde mit Findungsreichtum und Unterstützung wahrer Oldtimerfreunde vom Innenspiegel bis zum Außenlack beschafft, was noch zu beschaffen war oder sogar nachgebaut, so der Motor. Mehr geht nun wirklich nicht. Sich darüber zu mokieren, ist an Missgunst nicht mehr zu überbieten.
  4. #33

    Re: Missgunst

    Zitat von hhismanic Beitrag anzeigen
    Kommt eigentlich einer dieser unsäglichen Meckerfritzen mal auf die Idee, diese hervorragende Arbeit zu würdigen?
    Die teilen sich die Arbeit mit dem Restaurator wie der Ziegenbock mit der Ziege: Die Ziege ist dafür zuständig, Milch zu geben, und der Ziegenbock ist dafür zuständig, zu meckern.
  5. #34

    fühl mich mal angesprochen

    da ich ja auch zu teilen kritik geäußert habe, sag ich mal was dazu.
    es geht hier nicht um meckern oder missgunst an der arbeit der grundmanns an sich.
    es geht eher um die aussage " der prototyp von 1938".
    im spiegelartikel und anderen die man im netz findet und wahrscheinlich indirekt auch im buch wird der eindruck erweckt, es handelt sich hier um nahezu kompletten fund eines solchen prototypen.
    das ist aber nunmal leider nicht der fall.
    details sind ja schon geschildert worden. davon unberührt ist die handwerkliche arbeit usw. die in den wagen geflossen ist.
  6. #35

    .

    Wirklich eine tolle Geschichte und eine beeindruckende Leistung der Akteure. Nachdem ich den Artikel heute vormittag gelesen habe, bin ich dem Link auf thesambadotcom gefolgt und bis jetzt dort hängen geblieben. Danke dafür an koenigsberg4ever. Unglaublich, was alles dafür getan wurde, um den Wagen so weit wie möglich in den originalen Zustand zu versetzen.
  7. #36

    Grenzen

    Zitat von quodlibed Beitrag anzeigen
    Vor solchen Vorgehen ist leider niemand gefeit: selbst BMW hat seinen Nachbau des 328-Kamm-Coupes zunächst als Original ausgegeben und es mit H-Kennzeichen und offensichtlich sogar einen FIVA-Pass versehen lassen (so viel zu Sachverstand von prüfenden TÜV und ADAC/FIVA...), denn sonst hätte dieses Auto nie an der Mille-Miglia teilnehmen dürfen. BMW sagt, es sei ein originales Fahrgestell verwendet worden...
    Das hat nichts mit fehlendem Sachverstand zu tun, sondern mit den Anforderungen eines H-Kennzeichens. Dafür muss der Wagen nicht "von damals" (das ist Note 1 und in der Praxis nur bei Fahrzeugen erfüllbar, die fürs Museum gebaut wurden), sondern "wie damals" sein. Nur eine originale Herstellungsplakette braucht man halt. Der TÜV macht bei so einem Wagen übrigens eh eine Einzelabnahme, denn das Ding entspricht ja nicht mehr ansatzweise den heutigen Vorschriften.
  8. #37

    .

    Zitat von hoppla_h Beitrag anzeigen
    Näher bei mir ist die Frage, wann ein Auto mit "*-AB 123H"-Kennzeichen kostengünstig haftpflichtversichert in den öffentlichen Straßenverkehr darf.
    Etwas habe ich gefunden: http://de.wikipedia.org/wiki/H-Kennz...cher_Fahrzeuge und http://www.adac.de/search/GSA_search...=h-kennzeichen.
  9. #38

    theambadotcom

    Zitat von sven glückspilz Beitrag anzeigen
    ..... bin ich dem Link auf thesambadotcom gefolgt und bis jetzt dort hängen geblieben. Danke dafür an koenigsberg4ever. Unglaublich, was alles dafür getan wurde,
    .....
    Der Link hat es echt in-sich, nicht wahr ? Wie ich bereits sagte, habe ich selber einige Zeit davorgesessen und jedes einzelne Posting von der ersten bis zur letzten Seite gelesen.
    Das Internet ist für solche Sachen wie das mit dem Thread bei "thesambadotcom" erfunden worden. Es ist einfach unglaublich wie sich dieser Thread entwickelt hat, wie so viele User ihr Wissen zur Verfügung gestellt haben, um Leben in dieses unscheinbare, alte Auto einzuhauchen.

    Es freut mich, das es auch anderen Menschen, ausserhalb diverser Auto-Foren, so gut gefallen hat wie mir.
  10. #39

    Andere Philosofie

    Zitat von schmunzel1234 Beitrag anzeigen
    die arbeit der grundmans ist sicher zu loben und auch zu bewundern, das ist keine frage.
    für mein empfinden ändert das jedoch nichts an der tatsache, dass es sich bei diesem projekt bestenfalls.....
    Das wir ja auch häufig und gut gemacht, wäre aber in diesem Fall unmöglich gewesen. Anderer Ansatz: das Auto auf der Wiese zu belassen und in seinem Kontext und mit seiner Historie in seinem Verfall dokumentieren. Hervorragend restarurierte oder instandgesetzte Käfer gibt es schließlich wie Sand am Meer.

    Hier musste man wohl Nägel mit Köpfen machen, nämlich kompromisslos mit Originalteilen bzw. dem Original entsrechenden nachgefertigten Teilen restaurieren. Das heißt in letzter Konsequenz, dass auch die letzte Schraube der Originalfertigung entsprechen muss, der Lack den Originalchemismus haben muss, die Stoffe..., die Gummimischungen... etc.. Alles andere ist, nach "der reinen Lehre", Instandsetzung, keine Restaurierung. Das alles wird man hier gemacht haben, und dafür gebührt den Leuten Respekt.
    Bei dem hier vorgestellten Exemplar sind sicher nur Teile des Rahmentunnels (mit der eingestanzten Fahrgestellnummer, die dem Wagen seine Identität gibt) sowie einige wenige Karrossereiteile original. Ob das Sinn macht, muss jeder selbst entscheiden.