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Selbstzahlerleistungen: SPD und CDU wollen IGeL-Geschäft in Arztpraxen bremsen

CorbisÄrzte, die individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) anbieten, müssen sich auf neue Regeln einstellen. Die CDU fordert schriftliche Vereinbarungen zwischen Arzt und Patient. Die SPD will den Medizinern gar verbieten, Kassen- und Privatleistungen am selben Tag anzubieten.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...832518,00.html
  1. #20

    Unerträgliche Gängelei

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ärzte, die individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) anbieten, müssen sich auf neue Regeln einstellen. Die CDU fordert schriftliche Vereinbarungen zwischen Arzt und Patient. Die SPD will den Medizinern gar verbieten, Kassen- und Privatleistungen am selben Tag anzubieten.

    IGeL: SPD will Selbstzahlerangebote einschränken - SPIEGEL ONLINE
    Wieder mal ein SPD Ballon um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken.
    Hallo,Ihr da von der Allmachtsstaatspartei,die Bürger sind mündig!
    Keiner kauft eine IGEL wenn Er es sich nicht leisten kann.Oder?
    Das stärkt die Erlöse der Ärtzte.Dafür können diese wieder ein paar Kassenpatienten mehr für lau behandeln.
    Immer diese dümmlichen Argumentationslinien.
    Überall wo Die Sozen an der Vertragsfreiheit bislang herumgemurkts haben sind im Nachhinein Idiotische und überteurerte Bürokratiemonster entstanden. Da lassen wir das Geld doch lieber den Ärtzten.Die können es brauchen.
  2. #21

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ärzte, die individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) anbieten, müssen sich auf neue Regeln einstellen. Die CDU fordert schriftliche Vereinbarungen zwischen Arzt und Patient. Die SPD will den Medizinern gar verbieten, Kassen- und Privatleistungen am selben Tag anzubieten.

    IGeL: SPD will Selbstzahlerangebote einschränken - SPIEGEL ONLINE
    Die IGeL - Leistungen gehören abgeschafft, da die nix bringen, ganz einfach.

    Ein Arzt hat die PFLICHT einem Patienten gründlich zu untersuchen, mit alles verfügbaren Methoden die es gibt.
    Gespielt wird nur mit der Angst des Patienten, und da die meisten keine Ahnung von Pathologie & Physiologie haben, und die durch "Unterschichten" - TV verseucht sind, die dort allerhand medizinischen Sch... erzählen, kann ein Arzt seine IGel - Leistungen anbringen:
    Bsp: Schwindel!
    -Patient klagt über Schwindel. Arzt macht alle Untersuchungen (auch Fabduplex u.s.w.), Pat. erhält Diagnose und Therapie.

    Bsp IGel.Leistung:
    Patient "hat gehört", dass man an einem Schlaganfall sterben kann und macht sich Sorgen, hat aber momentan definitv keine Probleme...

    Dann sieht man die Euro Zeichen in den Augen des Arztes und dann gibts eine IgeL. Auch mit Blutdruckmessung, Farbduplex, bloß: Der Pat. zahlt das selber.

    Das er das nicht müsste, ist ihm nicht klar. Er wird in die Sache hereingequatscht, ganz einfach.

    Und die Mär vom verarmten Arzt ist doch seit Jahren Humbug, dann gibts halt keinen Mercedes SLK 300, sondern nur noch Audi A6, wo ist das Problem?
  3. #22

    Genau so wird es kommen.

    Zitat von gerd33 Beitrag anzeigen
    Wem die -lt. Gesetzesetext "ausreichende" Versorgung der GKV zu unsicher ist, darf jetzt -selbst wenn er Geld hat- beim Vertragsarzt seines Vertrauens keine Soderleistung einkaufen.
    Die Alternative, zu einem rein privatärztlich tätigen Arzt zuz gehen, ist -gerade in ländlichen Gegenden- nicht vorhanden.
    Der Patient soll per Gesetz daran gehindert werden, eine "sehr gute", "gute" oder "befriedigende" .....
    Auch wird sich die Behandlung im Ausland zunehmend als alternative herausstellen.
    In China bekommen Sie binnen Wochen Ihre neue Niere auf Bestellung. Hier dürfen Sie wegen irgendeiner Gerechtigkeit jahrelang zur Dialyse rennen.Wer die Historie kennt weiß das auch dies den Sozen mit deren Gesundheitspfusch zu verdanken ist.
    Wenn die Sozen da weiter drin rumpfuschen wird es doch immer bräsiger eine vernünftige Behandlung zu bekommen.
    Also als letzte Bastion das Ausland wählen.Ich werde jedenfalls nicht warten bis mir die SPD gestattet mich vom Artzt behandeln zu lassen. Die haben se doch nich nehr alle,oder?
  4. #23

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ärzte, die individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) anbieten, müssen sich auf neue Regeln einstellen. Die CDU fordert schriftliche Vereinbarungen zwischen Arzt und Patient. Die SPD will den Medizinern gar verbieten, Kassen- und Privatleistungen am selben Tag anzubieten.

    IGeL: SPD will Selbstzahlerangebote einschränken - SPIEGEL ONLINE
    "Eigentlich zahlt die Krankenkasse alles Notwendige - warum also lassen Patienten dann beim Arzt immer mehr auf eigene Rechnung machen? Mit drastischen Schritten will die SPD"

    Ach so, der Zusatz "SPD" erklärt alles...auch diese provokante und dümmliche Äußerung. Vermutlich haben die "Genossen" noch nie Zahnersatz, eine Brille oder Verandsmaterial benötigt oder - um sich die Gesundheit nicht langfristig durch Schulmediziner ruinieren zu lassen, naturheilkundliche Leisungen in Anspruch genommen. Auch wenn jemand Herzprobleme haben und nicht erst ein halbes Jahr auf eine Untersuchung warten kann, zahlt man mal schnell selbst poplige 50 Euro für einen sofortige Ultraschalluntersuchung. Dann kann man, sofern erforderlich, schnell reagieren und größeren Schaden abwenden.
    Aber wer sich natürlich ins Parteibuch geschrieben hat, die Pharmaindustrie reich zu machen, kann dann natürlich kein Geld für wirklich medizinisch notwendige Leistungen bereitstellen, nicht wahr, Frau Schmidt?
  5. #24

    Unfassbarer Mist

    Ich habe es endgültig satt.

    Homoeopathie gibt's auf Rezept für meine Kohle aber wenn ich selbst etwas kaufen möchte, dass mir nützt werde ich davor geschützt.

    Am Gesundheitssystem machen sich nur noch Clowns zu schaffen.
  6. #25

    FDP hat versagt

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen

    Die ordentliche kassenärztliche Tätigkeit, ohne kriminelle Energie und der Erbringung von teils vollständig unnötigen IGEL-Leistungen, die dem Patienten jedoch zumeist wenigstens nicht schaden, ist in vielen Facharztgruppen jedenfalls nicht möglich.

    Die Politik ist jedoch nicht willens und in der Lage die teils massiven mafiösen und korrputen Strukturen des Gesundheitswesens zu zerschlagen, wie kriminelle Ärzte und Krankenhausabteilungen, die Patienten mit unnötigen Operationen überziehen und teils vollständig unnötig stationär behandeln, die Pharmaindustrie mit teils vollständig abstrusen Medikamentenpreisen, die Apothekenstruktur, die in der Masse vollständig unnötig ist, eine vollständig unnötige und absurde Krankenkassenstruktur, die mehr Geld kostet als den niedergelassenen Ärzten tatsächlich zufließt.
    Das deutsche Gesundheitssystem ist wirklich das Paradebeispiel für einen FDP Job - Ich hätte dort als FDP Spitzenpolitker die Chance gewittert den Menschen liberale Politik vorzuführen.

    Wenn die FDP etwas hätte auf die Kette kriegen müssen, dann währe es das Ausmisten des Gesundheitssystems gewesen - aber da hat man nur für mehr Hausarzt einkommen gesorgt.
  7. #26

    Kurz und mündig

    Die CDU fordert schriftliche Vereinbarungen zwischen Arzt und Patient. Die SPD will den Medizinern gar verbieten, Kassen- und Privatleistungen am selben Tag anzubieten.
    Die einfachste Möglichkeit:Neupatienten geben auf ihrem Anamnesebogen an, ob sie über IgeL informiert werden möchten oder nicht. Bestandspatienten werden beim nächsten Termin (einmal) danach befragt.

    Darüber hinaus sollte IgeL-Marketing durch Arzthelferinnen deutlicher als bisher verboten werden.
  8. #27

    Gesundheit ist ein Wachstumsmarkt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ärzte, die individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) anbieten, müssen sich auf neue Regeln einstellen. Die CDU fordert schriftliche Vereinbarungen zwischen Arzt und Patient. Die SPD will den Medizinern gar verbieten, Kassen- und Privatleistungen am selben Tag anzubieten.

    IGeL: SPD will Selbstzahlerangebote einschränken - SPIEGEL ONLINE
    ...an dem viele mitverdienen wollen. Pharmafirmen, Krankenhäuser, Kuranbieter, Labore und, ja, auch Ärzte.
    Es geht in der Diskussion hin und wieder unter aber es handelt sich bei Arztpraxen niedergelassener Ärzte um Unternehmen. Die müssen sehen, wie sie Ihre Investitionen und Kredite wieder hereinholen. Investitionen in Praxisräume, Geräteausstattung, Personal und nicht zuletzt die in die eigene Ausbildung. Medizinstudium, Assistenz, Facharzt - das kostet, dauert und soll sich ja wohl irgendwann auszahlen. Nur sind die Konditionen zu denen das passiert nicht verläßlich und werden je nach Wetterlagen geändert. Kondititionen sind nicht nur die Quartalsenntgelte je Kassenpatient (der kann in drei Monaten fürs selbe Geld so oft kommen wie er will - wo geht das sonst?) sondern auch die Vorgaben wieviel Kassenpatienten im Quartal maximal bezahlt werden (Mehrarbeit zahlt sich hier nicht aus), Weiterbildungsverpflichtungen (selbstverständlich selber zu bezahlen) Anwesenheitspflichten, Altersbegrenzungen etc.
    Der sogenannte freie Beruf des Arztes ist einer der reguliertesten überhaupt, der Bürokratieaufwand ist enorm.
    Für den Staat ist es ein Geschäft, weil er das Risiko und die Verantwortung auslagert, bei knappen Kassen an der Vergütung schrauben kann und sich gegenüber dem Wahlvolk als Kämpfer für die Patienten aufspielen kann - und der gute Onkel Doktor darf dazu in seiner Praxis den aufgebrachten Patienten die aktuelle Kassenpolitik erklären...
    Mein Vorschlag: Der Staat stellt die Ärzte an, sagen wir, mit einem Facharztjahresgehalt von 100.000 Euro brutto. (Das ist etwa Durchschnitt aber verläßlich und wäre für viele Landpraxen ohne Privatpatienten ein Segen.) Dann kann er die Gehälter kontrollieren, vorschreiben was verordnet wird, "Abzockerei" und Unnötige Untersuchungen verbieten, er bezahlt die Praxen und Gerätschaften, beschäftigt eigenes Praxispersonal (Urlaubs- Krankheits- und Mutterschaftsanspruch inklusive) und übernimmt die komplette Verantwortung und die jährliche Tariferhöhung.

    Resultat: die Gesundheitskosten würden explodieren und die Patienten nach kurzer Zeit sehr rebellisch. Also bleibt der Staat lieber beim jetzigen System und schiebt den schwarzen Peter den Medizinern zu....
  9. #28

    letztens bei Augenarzt bekam jeder Neuankömmling

    erst einaml so ein Klemmbrett mit einem Vertrag für eine kostenpflichtige Augenuntersuchung (Igel - leistung) samt Kugelschreiber in die Hand gedrückt.
    Beratung fand dazu nicht statt.
    Lesen und am besten gleich unterschreiben. Wahrscheinlich hätte ich aber so meine lange Wartezeit für einen Termin verhindern können.
  10. #29

    Gerade Augenärzte

    müßten nach den im Artikel zitierten Vorschlägen Ihre Patienten gleich wieder heimschicken. Sollte ein Patient, der nach Anamnese zu einer Risikogruppe für bestimmte Erkrankungen gehört, nicht über Beschwerden klagen, so darf im der Augenarzt aus Sicht der GKV nicht mal mit der Spaltlampe die Netzhaut untersuchen. Ist eine Igel-Leistung. Praktisch wird - gerade in der Ophthalmologie - dem Arzt verwehrt das zu untersuchende Organ zu untersuchen. Und jetzt bitte nochmal die Schlaumeier zum Thema Igel-Abzocke!


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