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Selbstverpflichtung: US-Provider wollen Web-Piraten ausbremsen

Die amerikanischen Internet-Anbieter kommen den Inhalte-Anbietern entgegen. Künftig wollen sie Kunden verwarnen, die bei illegalen Downloads ertappt werden. Aktiv werden sie*aber nur auf Wunsch der Rechteninhaber und bis zu sechs Mal, bevor Behörden informiert werden.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...773140,00.html
  1. #20

    doch genau das

    Zitat von Arckenheidt Beitrag anzeigen
    Sie werfen hier das Entwicklungsmodell Open Source und die lizenzwidrige Nutzung von Medien in einen Topf und begehen damit den gleichen Denkfehler, wie die Juristen des deutschen Verlagswesens.
    Bitte lassen Sie das bleiben. Erstens ist das grober Unfug, zweitens verwirren Sie damit möglicherweise andere schlecht Informierte, was so unnötig wie unhöflich ist, und zum dritten kann daraus sogar Schaden entstehen. Das geht erfahrungsgemäss ganz schnell und ist nur schwer wieder zu kitten.

    Nichts und niemand in der Open Source-Gemeinde hat etwas dagegen einzuwenden, dass Leute für ihre Arbeit bezahlt werden. Die Paradeprojekte wie GNU, BSD, Linuxkernel, Apache usw. unternehmen sogar erhebliche Anstrengungen, um ihren Mitwirkenden die Vermarktung ihrer Arbeit zu erleichtern.

    Das Erschleichen der Nutzung lizenzgeschützter Medien dagegen ist grundsätzlich destruktiver Natur und sollte nicht mit dem Versagen der Marketingabteilungen und ähnlichem entschuldigt werden.

    Wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind, werden Sie sich eingestehen müssen, dass eine solche Argumentation eine faule, wenn auch bequeme, Ausrede darstellt. Niemand wird wohl ernsthaft erwarten können, dass die Rechteinhaber sich das bis zum Sankt Nimmerleinstag widerspruchslos gefallen lassen.
    wer kein tragfähiges Geschäftsmodell mehr hat, fliegt aus dem Markt, gilt auch und insbesondere für die Content Industrie. Für digitale Musik bezahlt man nicht, die bekommt man als Werbung kostenlos geliefert, um dann teure Konzertkarten zu kaufen. Früher waren Konzerte Werbung für die CDs, heute ist es andersherum,damit muss sich die Industrie endlich abfinden, und er Staat hat den Contentchaoten schon gar nicht auch noch zu helfen.
  2. #21

    falsch

    Zitat von thefatrat Beitrag anzeigen
    Das Modell hatten wir schon mal. Nennt sich Kommunismus. Gab es z.B. in der DDR. Hat so gut funktioniert, dass die eine Mauer um ihr Land bauen mussten weil jeder da rein wollte.
    Für Internet Content bezahlt man nichts, das ist völlig ok. Kommunismus ist das, was die Contentindustrie macht, die will sich ihre kaputtes Geschäftsmodell vom Staat wieder in Ordnung bringen lassen. Der Staat soll die Contentindustrie einfach sterben lassen, sie hat offenbar keine Existenzberechtigung mehr.
  3. #22

    oh nein

    Zitat von thefatrat Beitrag anzeigen
    So so? Wenn ich mich beim Gemüsehändler um die Ecke einfach bediene und nicht bezahle, gehöre ich dann auch zu dessen Kundschaft? Wohl eher nicht.

    Die Rechteinhaber behandeln nicht ihre Kundschaft wie Kriminelle, sondern sie behandeln Kriminelle wie Kriminelle.
    nicht schon wieder der untaugliche Versuch. Sachen kann man nicht mit digitalem Content vergleichen. Die Kunden sind keine Kriminellen, die zahlen oft 100 Euro für ein Konzert, aber och mal blechen für digitale Musik is nicht.


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