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Selbstmordankündigung: Keine Hilfe von den Facebook-Freunden

1048 Facebook-Freunde hatte eine 42-jährige Frau aus England, doch keiner von ihnen griff rechtzeitig ein, als sie ihren Selbstmord ankündigte. Im Gegenteil: Einige reagierten mit hämischen Kommentaren. Das berichten mehrere britische Zeitungen. Jetzt meldet sich die Mutter der Toten zu Wort.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,738022,00.html
  1. #1

    Ich hoffe das waren nicht.....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    1048 Facebook-Freunde hatte eine 42-jährige Frau aus England, doch keiner von ihnen griff rechtzeitig ein, als sie ihren Selbstmord ankündigte. Im Gegenteil: Einige reagierten mit hämischen Kommentaren. Das berichten mehrere britische Zeitungen. Jetzt meldet sich die Mutter der Toten zu Wort.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,738022,00.html
    ..1048 "virtuelle" Freunde, wie man ja auch schon von MySpace kennt. Ich denke Leute die richtige Freunde haben, die sie schon von der Uni oder sonstwo kennen, so etwas nicht passieren würde. Würde Ich so etwas wagen hätte Ich gleich 10 Anrufe.

    Aber ist eine traurige Geschichte. Normalerweise ist JEDER verpflichtet zu helfen in einer Notsituation. Und so eine Selbstmordankündigung werte Ich als solche.
  2. #2

    Ach was...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    1048 Facebook-Freunde hatte eine 42-jährige Frau aus England, doch keiner von ihnen griff rechtzeitig ein, als sie ihren Selbstmord ankündigte. Im Gegenteil: Einige reagierten mit hämischen Kommentaren. Das berichten mehrere britische Zeitungen. Jetzt meldet sich die Mutter der Toten zu Wort.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,738022,00.html
    Die 1235 Freunde sind keine echten Freunde? Wahnsinn, jetzt bin ich aber enttäuscht.
  3. #3

    Facebook Freunde

    sind halt keine Freunde. So einfach ist das. Zudem ist es ein durchaus bekanntes Phänomen, dass Menschen oftmals keine Hilfe leisten. Solidarischer Umgang miteinander ist ja auch nicht mehr gesellschaft in und erwünscht. Das Motto lautet "Jeder ist seines Glückes Schmied" und das gilt dann eben auch für das Unglück. "Einer trage des anderen Last" ist nicht mehr modern.
  4. #4

    Wtf

    »Freunde«, wenn ich das schon höre! Denjenigen möchte ich sehen, der aktiv und dauerhaft mehr als 20 Freunde hat und mit denen Kontakt halten kann, wie es sich in einer Freundschaft geziemt. Onlinefreunde als Gradmesser für die eigene Beliebtheit erfreuen sich zunehmender Beliebheit und sind die Elektronen nicht wert, die es braucht, sie auf den LCD-Monitor zu zaubern.
  5. #5

    x

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    1048 Facebook-Freunde hatte eine 42-jährige Frau aus England, doch keiner von ihnen griff rechtzeitig ein, als sie ihren Selbstmord ankündigte. Im Gegenteil: Einige reagierten mit hämischen Kommentaren. Das berichten mehrere britische Zeitungen. Jetzt meldet sich die Mutter der Toten zu Wort.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,738022,00.html
    Es gibt immer wieder Drama Queens (männlich und weiblich!), die aus Geltungssucht oder tatsächlicher leichter Gestörtheit düstere Drohungen von sich geben. In einen Suizidversuch setzt das dann einer von zehntausend um. Wir alle kennen diesen Fall nicht, vielleicht war es ein Goth oder Emo? Jedenfalls finde ich diese Moralisiererei sehr dumm.
    Zumal schon aus der Zahl von 1000 Facebook-Kontakten klar wird, daß davon viele reine Onlinekontakte waren. Vielleicht auch alle?
  6. #6

    Unsauber

    Der Artikel lässt ziemlich viele Fragen offen. Wieviele der Menschen kannten die Frau wirklich? Wieviele haben ihre Statusmeldung überhaupt gelesen? Was ist von der Aussage zu halten, alle hätten einfach weiterdiskutiert? Wenn die Nachricht im Stream nicht auffällt, untergeht, ausgeblendet ist, dann ist dahinter doch kein absichtliches Ignorieren zu vermuten. Zudem wird ja berichtet, dass einige Menschen versuchten Kontakt aufzunehmen oder Hilfe zu organisieren. Was möchte uns also der Artikel sagen? Dass von echten Bekannten dieser Frau ihre Abschiedsnachricht wissentlich ignoriert wurde? Glauben Sie ernsthaft, sie hätte über 1000 echte Freunde auf Facebook organisiert, die alle schulterzuckend wegsehen?
    Man kann doch nicht einerseits Dienste wie Twitter und Facebook als oftmals sinnentleerte Kakophonie betrachten und dann andererseits empört erwarten, dass derlei Mitteilungen zur Rettung führen.
    Wer über 1000 Freunde bei Facebook hat, hat diese übrigens meist für irgendwelche affigen Spiele wie Mafia Wars oder FarmVille. D.h. die Kontakte sind einander vollkommen unbekannt und nur im Sinner einer Spielmechanik entstanden. Dass hier keine Reaktionen zu erwarten sind ist normal.
  7. #7

    Freund

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    1048 Facebook-Freunde hatte eine 42-jährige Frau aus England, doch keiner von ihnen griff rechtzeitig ein, als sie ihren Selbstmord ankündigte. Im Gegenteil: Einige reagierten mit hämischen Kommentaren. Das berichten mehrere britische Zeitungen. Jetzt meldet sich die Mutter der Toten zu Wort.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,738022,00.html
    Die Frau hätte sich vielleicht nicht umgebracht, wenn sie auch nur einen einzigen echten Freund gehabt hätte.
  8. #8

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    1048 Facebook-Freunde hatte eine 42-jährige Frau aus England, doch keiner von ihnen griff rechtzeitig ein, als sie ihren Selbstmord ankündigte. Im Gegenteil: Einige reagierten mit hämischen Kommentaren. Das berichten mehrere britische Zeitungen. Jetzt meldet sich die Mutter der Toten zu Wort.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,738022,00.html
    Ich melde mich ab jetzt auch bei Pro7 wenn Dennis bei Switch Reloaded sagt: "Oma, Ich bringe Dich eine Millionen mal um!".
    Unsinniger Artikel, SPON.
  9. #9

    Die assozialen Netzwerke

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    1048 Facebook-Freunde hatte eine 42-jährige Frau aus England, doch keiner von ihnen griff rechtzeitig ein, als sie ihren Selbstmord ankündigte. Im Gegenteil: Einige reagierten mit hämischen Kommentaren. Das berichten mehrere britische Zeitungen. Jetzt meldet sich die Mutter der Toten zu Wort.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,738022,00.html
    Die assozialen Netzwerke, Menschen auf ein paar Bit reduziert. Software die autmatisch folgt, zurück folgt, entfolgt.
    Es ist wie im Krieg. Jemand persönlich im Nahkampf abstechen ist viel schwieriger als eine Lenkwaffe auf irgendwelche Koordinaten zu feuern. Dort sind ja nur ein paar Ziele, ist nichts persönliches.
    Genauso hier. Ein Mensche der gerade vom eigenen Balkon im 20. Stock springen möchte ist etwas ganz anderes als ein paar Zeichen am Bildschirm.

    Habe in 3 Monaten rund 27000 Twiter Follower in 4 Sprachen bekommen. 99% davon dürfte Software sein, 1% Menschen.

    Wenn ich jetzt so eine dramatische Ankündigung machen würdm bekäme ich wahrscheinlich 3 Antworten drauf und keinerlei andere Reaktion.


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