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Selbständige in der Altersfalle: Versichert oder verunsichert?

Corbis"Ich versichere mich, sobald ich genug verdiene" - so denken viele Selbständige und leben viel zu lange ohne soziale Absicherung. Im Alter drohen ihnen eine mickrige Rente und horrende Gesundheitskosten. Was Existenzgründer beachten sollten.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...832338,00.html
  1. #10

    Lebenserfahrung

    Hier werden die tollsten Meinungen und Feststellungen getroffen. das halte ich alles für Quatsch. Ich habe in meinem Leben viele Selbstständige Unternehmer und Handwerker erlebt die im Rentenalter so schlecht versorgt waren das sie bis zu ihrem Tode Arbeiten mußten . Dieses wurde natürlich energisch Bestritten . Eine Übergabe der Beriebe an die Kinder war aquch nicht möglich weil mit zunehmendem Alter und sinkender Leistungsfähigkeit die Beriebe so schlecht wurden das die nächste Generation dazu ,trotz bester Ausbildung nicht im Stande war.Ich kenne sogar einen Fall das der Inhaber eines Betriebes mit dem denkbar größten Unfallrisiko sich nicht gegen einen Unfall Versichert hatte und dadurch in Erhebliche Existenznot gekommen ist. Deshalb halte ich eine Versicherungpflicht wie bei Arbeinehmern für angebracht ,da ansonsten diese Leute der Algemeinheit zur Last fallen. Wer diese Beiträge nicht Zahlen kann treibt nur Selbstausbeutung und diese Betriebe sind nicht von nachhaltiger Existenz
  2. #11

    ....PR für Vers.makler.....

    Wie viel wurde denn hier für diese PR bezahlt ?

    Richtig ist, dass Selbst. nicht besser oder schlauer ist. Ich habe in der Vergangenheit einige davon gesehen, die jeden Hinweis ignoriert haben. Als dann der Ernstfall eingetreten war, war das Jammern gross.
    Trotzdem, alles was dazu zu sagen ist, wurde ausreichend veröffentl. so dass eine Wiederholung nicht notwendig erscheint.
  3. #12

    Mischehen

    Eine häufige Fallgestaltung wird dann aber doch übersehen: Ein Ehepartner in der gesetlichen Rentenversicherung (plus zusätzliche Firmenrente Privatvermögen), der andere privat zusätzlich versichert. Denn über die Witwenrente und analoge Zahlungen des ehemaligen Arbeitgebers ist der heute selbständige Ehepartner doch auch bereits rentenversichert.
  4. #13

    Massive Eigeninteressen

    Liest man die Vita des Herrn Lutz, dann wird deutlich, dass er massive Eigeninteressen verfolgt. Es ist in etwa der zehnte Unternehmerverband, der die Interessen der Kleinunternehmer vertreten will. Verkauft werden Mikrokredite, Beratungsdienste für Existenzgründer. Alles Pfründe die Herr Lutz nun massiv gefährdet sieht. Das Einzelschicksal interessiert Herr Lutz nicht! Um in die Realität zurückzukommen empfehle ich den Spiegel/ Karriere Artikel über Unterversicherung Selbständiger zu lesen. Das ist die Realität. Von den Existenzgründern, die Herr Lutz vertreten will, schaffen es von fünf gerademal ein Gründer zu überleben. Nach fünf Jahren ist bei den übrigen vier Schluss! Nicht wenige müssen in die Privatinsolvenz und landen bei Hartz 4! Na ja klar, alles Versager, nicht alle, die meisten sind Opfer einer völlig verfehlten Politik! Nun wird repariert, die Symptome aber bleiben, da ändert auch der 50. Selbständigenverband nichts daran!
  5. #14

    .

    Zitat von malcom1 Beitrag anzeigen
    Liebe Vorredner, zum Teil habt Ihr recht. Aber höre ich da nicht ein kleinwenig Neid heraus? Nicht alle Selbstständige haben eine Firma mit 50-100 Mitarbeiter. Es gibt viele kleine mit 5-6 Mitarbeiter. Diese sind auch Selbstständige. Dies sind diejenigen die Euren Söhnen und Töchtern Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Oder Ihre Mitarbeiter bis zum Schluß halten bevor sie diese entlassen. Also bitte nicht soviel Häme.
    Keine Häme, nur Unverständnis ob der offensichtlichen Unwissenheit oder Leichtsinn vieler Selbstständiger.
  6. #15

    Zitat von muunoy Beitrag anzeigen
    Auch ich weiß nicht, was das soll. Wer sich selbständig macht, kennt sich in diesen Themen doch meistens bestens aus. Und der größte Vorteil der Selbständigkeit wird in dem Artikel gar nicht erwähnt. Man kann zumindest bzgl. der Altersvorsorge auf den staatlichen Mist verzichten. Ein gutes Depot, ein oder zwei Immobilien sind immer noch lukrativer als der ganze staatliche Mist. O. k., auch ich zahle im Jahr 10 TEUR in die Basis-Rente. Dies rentiert sich aber nur ein wenig, weil ich den Spitzensteuersatz zahle. Die Gebühren dieser Produkte sind einfach viel zu hoch. Somit kann auch das nur ein kleiner Baustein der eigenen Altersvorsorge sein. Ich frage mich auch, warum in solchen Artikeln nicht erwähnt wird, dass es zunehmend wichtiger wird, seine Ersparnisse vor dem Zugriff des Staates zu schützen.
    Die Autorin ist Jahrgang 1984 und hat von Wirtschaft keine Ahnung. Sie hält das wahrscheinlich sogar für Sozialpolitik und nicht für ein persönliches Investment, über das jeder selbst entscheiden kann. Flexibilität hätte auch den großen Vorteil, dass man nicht vorsorgt, wenn es sinnlos ist. Wenn ich sowieso weiß, dass ich innerhalb zwei Jahren an Krebs sterbe, bin ich doch nicht so blöde und bediene eine Rentenversicherung.

    Vermutlich wird schon bald eine Säule der Altersvorsorge in im Ausland geparkten Kapital in einer Fremdwährung bestehen.
    Wirklich nützlich wäre mal ein Beitrag, wie man die explodierenden Kosten für die gesundheitliche Absicherung abmildern kann. Das geht anscheinend nur noch durch Wegzug aus DE.
    Ich gebe Ihnen recht. In Deutschland hängt man das Soziale viel zu hoch und vergisst, wer die ganze Chose finanziert. Ich jedenfalls habe es auch langsam satt. Ich lehne den staatlichen Mist ab, so weit ich kann. Vor der Bismarckrente kann ich mich sowieso nicht wehren, aber Riester und Rürup kann man boykottieren. Stattdessen betreibe ich das Aktiensparen. Als "Klassenbester" und "Streber", der natürlich das macht, was er für richtig hält und nicht, was der "Lehrer" (der Staat) möchte und was die Mehrheit macht, werde ich natürlich beschimpft.


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