20th Century FoxSie badet nackt, sie stört beim Sex, sie hat Angst. Aber wovor? Der Paranoia-Thriller "Martha Marcy May Marlene" erzählt von einer jungen Frau mit Sektenvergangenheit. In der Hauptrolle brilliert eines der höchstgehandelten Talente Hollywoods - die Schwester der Olsen-Zwillinge.
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,826629,00.html
Das geht seitdem einfallslose Filmproduzenten von die Buchtitel von Bestsellern kopieren: "Wer bin ich und wenn ja, wie viele?" hatte als philosophisches Werk ja wenigstens noch Grund, einen so sonderbaren Titel zu tragen, aber hierbei klingt es ein wenig merkwürdig und einfach nur abgekupfert.
An der Stelle hat es bei mir auch gehakt.
"Wer bin ich - und wenn ja, weshalb?
Sie badet nackt, sie stört beim Sex"
... "sie hat Angst. Aber wovor?"
Der Autor meint, sie stört andere beim Sex.
Aber bis zu dem Punkt muss man erst vordringen.
Naja, kein Problem.
"Die junge Frau (Elizabeth Olsen), ... scheint jedenfalls keine Gewissheit mehr in ihrem erst angefangenen Leben zu kennen."
Ist Gewissheit eigentlich etwas, das man kennen kann? Oder unbedingt haben muss?
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