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Sehnsucht nach dem Krisenende: Wir leben in einer Blase der Euphorie

In regelmäßigen Abständen rufen Banker, Gelehrte und Europa-Politiker das Ende der Krise aus. Das ist furchtbar naiv! Auch wenn es Deutschland derzeit gutgeht: Europa steht noch immer am Abgrund. Dutzende EU-Gipfel und hyperaktive Politik-Shows haben daran nichts geändert.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...805866,00.html
  1. #110

    Zitat von g.bruno Beitrag anzeigen
    Und ausserdem ist jedem mit halbwegs gesundem Menschenverstand klar, dass die gigantischen Staatschulden nicht meht zurückgezahlt werden können, das betrifft sicher auch Frankreich und sogar Deutschland.
    Es fehlt der Wille dazu. Möglich wäre das problemlos innerhalb 2 Dekaden.
    Das "SYSTEM" lebt von der Verschuldung, die Schulden zu tilgen gleicht sozusagen einer "Geldvernichtung", schliesslich will die Zinsenzinskrake weiterleben- im Interesse der internationalen Finanzoligarchie.
    KLar doch, ich sehe sie schon vor mir, die Finanzoligarchen. Hut tieef im Gesicht, mit Rauher Stimme: Du Angie, das geht so nicht. Musst du machen mähr Schuldän, sonst Don Monetione säährrr böse mit dir.

    Sind wir doch mal ehrlich. Bisher ist der deutsche Wähler ein Korrupter. Wenn er merkt, dass er sich ins eigene Fleisch schneidet, brauchts auch keine Staatsschulden mehr um irgendeinen Firlefanz zu versprechen.
  2. #111

    Damals wie heute?

    Zitat von DMenakker Beitrag anzeigen
    Ihre Argumentation beruht auf einer ähnlichen Denkweise wie diejenigen, die z.Zt. in Amerika Fast food Hersteller verklagen, weil diese ja für ihre Körperfülle verantwortlich sind. Dass man mal aus eigenem Antrieb weniger und gesünder fressen könnte, darauf kommen die nicht. Ähnlich sieht es mir Ihrer Schulden und Zinsargumentation aus. Wer zum Henker zwingt denn Staaten Schulden aufzunehmen? Wer zwingt Privatleute? Wer zwingt Firmen. NIEMAND! Und da das leider eine unverrückbare Tatsache ist, ist Ihre ganze Argumentation über das Geld und Zinssysem als billigste aller Ausreden entlarvt.
    Früher wurden Staatsschulden aus Geltungssucht und Machtstreben angehäuft, um Kriege zu führen, Fürsten zu bestechen oder um Prunkbauten zu errichten.

    Heute sind leider die wahren Gründe hinter den Staatsschulden zum Teil ähnlich. Leider geht es vielen Fällen auch hier um den Machterhalt.
    So werden Sozialprogramme initiiert. Schließlich braucht man aller x Jahre auch die Stimmen der armen Wähler. Und da man auch den reichen Kapitalgeber, der ja für Arbeitsplätze sorgen soll, nicht vergrätzen kann oder will, wird es eben über Schulden finanziert.
    Gern wird der launische Kapitalgeber auch noch mit Subventionen überhäuft.
  3. #112

    Zitat von DMenakker Beitrag anzeigen
    Ihre Argumentation beruht auf einer ähnlichen Denkweise wie diejenigen, die z.Zt. in Amerika Fast food Hersteller verklagen, weil diese ja für ihre Körperfülle verantwortlich sind. Dass man mal aus eigenem Antrieb weniger und gesünder fressen könnte, darauf kommen die nicht. Ähnlich sieht es mir Ihrer Schulden und Zinsargumentation aus. Wer zum Henker zwingt denn Staaten Schulden aufzunehmen? Wer zwingt Privatleute? Wer zwingt Firmen. NIEMAND! Und da das leider eine unverrückbare Tatsache ist, ist Ihre ganze Argumentation über das Geld und Zinssysem als billigste aller Ausreden entlarvt.
    In der Tat. Das "Schuldproblem" ist uralt. Waren es früher Fürsten und Könige, die über ihre Verhältnisse lebten (und sich dann bei den verhassten "Juden" Geld leihen "mussten"), so sind es heute die demokratischen Staaten, die sich auf diese Art politischen Ärger vom Hals halten. Welche Möglichkeiten hat denn ein demokratischer Staat heute, um mit Ausgaben umzugehen?

    Möglichkeit 1: Er kann sie verweigern ("Sorry, dafür haben wir kein Geld"). Leider unpopulär. Führt nicht dazu, dass man wiedergewählt wird, zumindest wenn die Ausgaben populär sind (Schulen, Kindergärten, Umweltschutz, Gesundheitswesen, Rentenversicherung, Parkanlagen, Sporthallen, Theater usw.)

    Möglichkeit 2: Die Einnahmen erhöhen. Klingt gut, bedeutet aber Steuererhöhungen. Auch unpopulär, denn egal wie viel Steuern einer zahlt - es sind immer zuviel. (Dafür wird man auch nicht gewählt).

    Möglichkeit 3: Schulden machen. Das tut dem Bürger direkt erstmal nicht weh, er merkt davon wenig. Das dicke Ende (immer höherer Zinszahlungen) kommt dann zwar irgendwann, aber eben "irgendwann"...
  4. #113

    Das Geld fehlt nicht, es ist nur wonanderst

    Zitat von adebalasser Beitrag anzeigen
    Problematisch ist auch, dass das für die Euro-/Schulden-/Banken-Krise "verbrauchte" Geld für die Bewältigung des Klimawandels fehlen wird.
    Was meinen Sie mit das Geld fehlt? Wenn jeder morgen doppelt so viel Geld hat wie heute, sind wir alle genau gleich reich - nur die Kaufkraft des Euros ist halbiert.

    Wenn alles Geld der Welt vernichtet ist, sind wir alle immer noch gleich reich - allerdings wissen wir nicht wer wieviel von produzierten Waren sich leisten kann. Das Geld bestimmt nur wer wieviel vom produzierten Kuchen verbrauchen kann, wie gross der Kuchen ist hängt allein von der Realwirtschaft ab.

    Das Geld fehlt aber nicht, sondern es hat nur ein anderer. Das eigentliche Problem ist dass sich das Geld zunehmend in die Händen weniger anhäuft.

    Es gibt 2 Möglichkeiten wie die Geldmenge und damit die Schuldenmenge kleiner wird. Die erste Möglichkeit gilt als sehr links und bedeudet Umverteilung. Der Staat finanziert seine Aufgaben nicht durch den Kapitalmarkt, sondern über Steuern.

    Die zweite Möglichkeit wäre die Reichen tauschen ihr Kapitalvermögen in Sachvermögen um. Zwingen dazu kann man die Reichen dazu nicht, aber wenn die Reichen Autos, Häuser usw kaufen die sie gar nicht benötigen würde dies viele Menschen in Lohn und Brot bringen. Ökologisch ist es aber ein Desaster nur Dinge zu produzieren die keiner benötigt. Diese Alternative wäre bzgl. unserer Ökonomie systemgerecht.

    Sie haben aber insofern Recht dass wir die Produktivitätssteigerung dazu nützen müssen, nicht um den Wohlstand zu steigern, sondern ihn ökologischer zu gestalten. Ein 1 Liter Auto wäre sinnvoll, bringt aber gar nichts wenn die Menschen dafür längere Wege fahren. Steigen die Energiekosten entsprechend dann sinkt unser Wohlstand mit dem 1 Liter Auto nicht, sondern er bleibt gleich aber der Energieverbrauch sinkt. Das Problem: Arme Menschen die sich keine energiesparende Geräte kaufen können, haben nichts davon.
  5. #114

    Sie haben noch nicht verstanden

    Zitat von DMenakker Beitrag anzeigen
    Ihre Argumentation beruht auf einer ähnlichen Denkweise wie diejenigen, die z.Zt. in Amerika Fast food Hersteller verklagen, weil diese ja für ihre Körperfülle verantwortlich sind. Dass man mal aus eigenem Antrieb weniger und gesünder fressen könnte, darauf kommen die nicht. Ähnlich sieht es mir Ihrer Schulden und Zinsargumentation aus. Wer zum Henker zwingt denn Staaten Schulden aufzunehmen? Wer zwingt Privatleute? Wer zwingt Firmen. NIEMAND! Und da das leider eine unverrückbare Tatsache ist, ist Ihre ganze Argumentation über das Geld und Zinssysem als billigste aller Ausreden entlarvt.
    dass der Schuldendienst (Zinsen) systembedingt nur durch neu-Verschuldung geleistet werden kann. Die Privatbanken, die unser "Geld" durch Kreditvergabe aus dem Nichts schöpfen, erzeugen dabei immer nur die Kreditsumme, nicht aber die dafür anfallenden Zinsen.

    Die Zinsen für den Schuldendienst müssen dem Gesamtsystem daher durch neue Schuldenaufnahme erst noch hinzugefügt werden. Wenn in unserem Geldsystem niemand mehr neue Schulden aufnimmt ist es sofort am Ende.
  6. #115

    Zwar durchaus polemisch...

    Zitat von chaika Beitrag anzeigen
    Zunaechst einmal 27% der Deutschen haben keine oder nur negative Ersparnisse. Die 5% reichsten Deutschen gehoert aber 46% des gesamten Volksvermoegen. Und den aermsten 70% besitzen nicht einmal 10% des Vermoegens. ... Und wenn schon, dann sind die paar Kroeten eben weg, was auch niemandem schadet, Ihnen nicht, weil Sie keine Leistung dafuer erbringen und Ihrer Oma nicht, da sie ja das Geld offensichtlich nicht braucht. Besser kann es ja kaum kommen. Und gut, die Lebensversicherungsbesitzer werden natuerlich geschaedigt, aber vielleicht lernt man daraus, dass Lebensversicherungen eine sehr schlechte Geldanlage sind. Meinetwegen, sollte man erlauben alle Versicherungsangestellten zu verpruegeln, um den Zorn der Versicherten ein Ventil zu geben, denn nicht die Griechen haben das Geld falsch angelegt es waren die tollen Manager der Versicherungen und Banken, die wider besseres Wissen in Griechenland Geld angelegt haben.
    ...aber im Ergebnis richtig.

    Nicht jeder ist doof, gierig oder beides gleichzeitig, der versucht, etwas Geld zu sparen.

    Das Problem ist nur, daß zuviel Geld im Markt ist = das Wirtschaftssystem hat zu vielen Menschen mehr versprochen (Zinsen in Kombination mit erwarteter Kaufkraft), als es zu halten vermag.

    Es geht nicht auf, eine Gruppe muß enttäuscht werden - entweder die Sparer (Inflation) oder die Steuerzahler (Abgabenerhöhung bei Leistungskürzung, um die Zinsen weiter auszahlen zu können). Da der durchschnittliche Steuerzahler noch weniger als der Riestersparer dafür kann, daß das Geldsystem ausflippt, ist der Verlust bei ihm besser aufgehoben.

    Außerdem ist es rein praktisch nicht möglich, die Steuerzahler auf unabsehbare Zeit nur noch "nutzviehartig" als Renditenerwirtschafter auszunehmen. Wenn sich nämlich für den Endverbraucher das Arbeiten nicht mehr lohnt - weil sein reizender Staat alles in die Bedienung ausländischer Investoren steckt - dann wird er das Arbeiten einstellen. Davon hat überhaupt niemand etwas.
  7. #116

    Ist nicht

    Zitat von ruebenkatze Beitrag anzeigen
    Wir sollten nicht so klug tun, als wüssten wir schon abschließend über unsere "ur-menschlichen" Eigenschaften Bescheid.
    Das ist aber ein bisschen dümmlich. Selbst wenn wir noch nicht "abschließend" über "ur-menschliche" Eingeschaften bescheid wüssten - jedes Kind kennt diese Eigenschaften - heißt das nicht, dass wir uns "antikapitalistische" Gesellschaftszwangssysteme aufschwätzen lassen müssten.

    Und das Märchen vom "homo oeconomicus" ist ebenfalls längst widerlegt.

    Und was soll dieser Quatsch? Wer hat da was widerlegt? Der Mensch regelt seine Dinge selbst, sein Handeln und seinen Handel, und sagt dabei fröhlich "Schnauze, Staat!" Und das soll widerlegt sein?

    Und by the way: schon mal was von Evolution gehört?

    Ach sooo, jetzt kapiere ich. Die Abschaffung unseres Nichtsystems, dem ihr zwecks besserer Bekämpfung den Namen "Kapitalismus" gegeben habt, zugunsten des von euch präferierten - und zufälligerweise von euch anschließend auch beherrschten - Systems nennen wir jetzt nicht Putsch oder Faschismus, sondern "Evolution"! Aha!

    Das Problem ist bloß: Damit iss nix! :-) Der Neoliberalismus oder Kapitalismus (oder wie ihr das Nichtsystem auch immer nennt) bleibt, denn jeder Versuch, die globalisierte Welt, sprich: die gesamte Menschheit zu administrieren, ist zum Scheitern verurteilt.
  8. #117

    Ich versuchs mal

    Zitat von freeman22 Beitrag anzeigen
    Keine Schulden zu machen, scheint ja gar nicht möglich zu sein. Für mich ist diese Thematik noch nie transparent erörtert worden.
    Ich kanns mal versuchen:
    Wird schwierig mit ein paar Zeilen:
    Also: Sie haben recht, keine Schulden zu machen ist nicht möglich, denn ganz kurz: Vermögen=Schulden!
    Jeder Euro der auf Ihrem Konto ist, hat jemand anderes als Schulden.
    Das funktioniert so: Sie gehen auf die Bank und unterzeichnen eine Hypothek über 300'000 Euro's. Die Bank gibt diese Zahl in ihrem Computer ein und 300'000 Euro's sind entstanden.
    Die Bank braucht dieses Geld nicht zu haben, (nur 1-2% davon) der Rest wird durch die Bank geschöpft. Die Bilanz der Bank verlägert sich. Es gibt ab diesem Moment 300'000 Euro's mehr.
    Wenn Sie das ein bisschen weiterdenken heisst das, dass (fast) alles Geld welches existiert Schulden sind.
    Umgekehrt wird Geld vernichtet, wenn man die Schulden zurückzahlt. Die Bank bucht ihren Kredit zurück. Die Bilanz der Bank verkleinert sich. Das Geld wurde vernichtet.
    Also wenn es keine Schulden gäbe, gäbe es keine Guthaben.
    Spannend nicht?
  9. #118

    Deutschland war sparsam

    Zitat von DMenakker Beitrag anzeigen
    Ihre Argumentation beruht auf einer ähnlichen Denkweise wie diejenigen, die z.Zt. in Amerika Fast food Hersteller verklagen, weil diese ja für ihre Körperfülle verantwortlich sind. Dass man mal aus eigenem Antrieb weniger und gesünder fressen könnte, darauf kommen die nicht. Ähnlich sieht es mir Ihrer Schulden und Zinsargumentation aus. Wer zum Henker zwingt denn Staaten Schulden aufzunehmen? Wer zwingt Privatleute? Wer zwingt Firmen. NIEMAND! Und da das leider eine unverrückbare Tatsache ist, ist Ihre ganze Argumentation über das Geld und Zinssysem als billigste aller Ausreden entlarvt.
    Ah ja, das "Fast-Food-Gleichnis". Sehr gut, denn wie auch im richtigen Leben sind die "Fetten" schuld, also die, die von der Staatsverschuldung auch tatsächlich profitiert haben. Das sind aber nicht die Sozialtransferempfänger, denen man erlaubt, weiterzuexistieren - das sind ganz andere. Das sind die, die vom Steuersenkungswettbewerb zum Standortvorteil und von der Privatisierung ehemals staatlicher Aufgaben (z.B. Altersvorsorge, Kommunikation, Straßenbau, Energie etc.) profitiert haben.

    Jetzt könnte man meinen, dass das auch Arbeitnehmer in hohem Maße mit einschließt - allerdings leiden die in Deutschland ja seit langer Zeit an Reallohnverlust. Sind also auch nicht gerade die "Fetten" aus dem Gleichnis. Aber wo sind sie, die Fetten? Das sind die globalisierten Konzerne und Finanzeliten, denen man bisher keine Opfer abverlangt hat. Die mussten bislang auf gar nichts verzichten - obwohl sie eine Diät locker gebrauchen könnten. Die Fressen sich doch auf unser aller Kosten voll - verursachen damit Krise über Krise und sind sich keiner Schuld bewusst. Wie wär's denn da mal mit ner Abspeckkur? Ist denn Geben nicht ohnehin viel seeliger denn Nehmen? Nein?

    Ich habe drüber geschrieben: Deutschland war sparsam. War es auch. Eigentlich. Wir mussten eine Wiedervereinigung und eine Finanzkrise stemmen - und haben momentan noch gute Konditionen auf den dämlichen Finanzmärkten. Und: wir sind immer noch Industriestandort. Nee, was haben die uns eine Angst eingejagt. Hier ginge alles den Bach runter, die Steuern müssten gen Null gesenkt werden - ansonsten müssten wir zur Fußpflege demnächst nach Indien fliegen weil sich das in Deutschland nicht mehr lohnt alles, huhhhh, Angst.

    Diese Methode war sehr erfolgreich. Und still und heimlich haben sich einige Wenige zwischendrin viel viel Futter abgezweigt, das nun um den Erdball wabert und auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten Blase über Blase bläht, während andere einfach nur gerne mal was essen würden. Irgendwas. Aber mit dem allgemeinen Sattessen soll nun Schluss sein, damit die Futtertröge weiter um die Welt und im Interbankenverkehr hin und her wabern können, bis das Verfallsdatum abgelaufen ist und alles weggeschmissen werden muss. Bad Bank? Bei unser Uroma hätte es sowas nicht gegeben. Die wusste noch, dass Lebensmitteln nicht zum spielen sondern zum essen da sind.

    Aber lassen wir die da oben mal weiterhin zusammenraffen, was wir eigentlich verkonsumieren sollten, damit die Wirtschaft rundläuft. Vielleicht erkennen die ja irgendwann, dass ein Rad rund sein muss, damit es sich dreht. Schönen Tag.
  10. #119

    Zitat von pansen Beitrag anzeigen
    Und Sie meinen, das machen Sie jetzt gerade nicht? Wie viele Milliarden an Staaten und Banken haben Sie gezahlt? Und würden Sie nicht lieber Kontrollmechanismen anwenden, wenn Sie schon zahlen? Und was wären Eurobonds anderes als vertragliche Vereinbarungen auch genau zu den Kontrollmöglichkeiten?

    Der Artikel-Urheber fordert immer nur das gleiche: Geld her aus den Kassen derjenigen Staaten die sich noch Geld zu günstigen Konditionen pumpen können. Auf das es PIIGS an nichts mangele. Argumente dafür werden auch nicht geliefert, Sparen ist lt. dem Autor fehl am Platze und ähnliches.

    Und was das heißt Brüssel kontrolliert unseren Haushalt kann man daran sehen das immer die gleichen stupenden Kataloge aus Brüssel in Berlin landen: Sparkassen und Volksbanken weg - schließlich rechnen schon die Privatbanken aus welche Kunden man plötzlich zusätzlich hätte samt kostenlos überlassenem Filial-Netz. VW-Gesetz weg, damit der angebl. "freie Wettbewerb" erst "richtig" funktioniert und anderen Unsinn.
    Wenn Brüssel da Zugriff auf den Haushalt bekommt, über den man spätestens nötigend-erpresserisch Lobbyinteressen durchsetzen kann, geht es uns erst so richtig neoliberal schlecht.
    Gleichzeitig zeigt der brüsseler Unsinn auch sehr deutlich das hier weder der EWG-Insasse im Mittelpunkt steht noch das man im Sinne gutnachbarschaftlicher Beziehungen zusammen leben will. Hier diktieren nur die die in Brüssel am kräftigsten schmieren.

    Und ich möchte erst garnicht wissen in welchen Sonderhaushalten die bereits geleisteten Zahlungen an PIIGS versteckt wurden, es sind bereits nicht unerhebliche Gelder geflossen bzw. Kredite die eh nicht zurückgezahlt werden.








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