Forum


 

Sechs-Punkte-Wachstumsplan: Bundesregierung will Sonderwirtschaftszonen für Europa

DPADeutschland reagiert auf die Rufe aus der EU: Die Bundesregierung hat nach SPEGEL-Informationen einen Sechs-Punkte-Plan für mehr Wachstum in Europa entwickelt. So sollen Krisenstaaten steuerliche Vergünstigungen bekommen. Außerdem sollen EU-Länder ihren Arbeitsmarkt nach deutschem Vorbild reformieren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...835099,00.html
  1. #10

    wir

    werden aber leider nicht mit den Sklavenhalterwirtschaften von China und Indien mithalten können.
    Ausser wir begeben uns ebenfalls auf dieses Niveau.
    Oder wir beginnen endlich auf diese Waren Einfuhrzölle zu erheben, die unter offensichtlich Sklavenmässigen Arbeitverhältnissen Produziert wurden.
  2. #11

    Es gibt längst Sonderwirtschaftszonen in der EU...

    ...das sind die EU-Länder ohne Euro, also bspw. Großbritannien oder Tschechien, insgesamt 10 Länder von 27, gebt also den Griechen ihre Drachme wieder - und man hat die gewünschte Sonderwirtschaftszone.
  3. #12

    Die Griechen haben doch schon Steuervorteile - schlielich zahlt man dort praktisch keine, wenn man nicht will......;-)
    Aber mal im Ernst, was nützen theoretische Steuervorteile, wenn die wirtschaft von Bürokratie und Korruption gegängelt und ausgebremst wird? Das ist mal wieder zu kurz gesprungen.

    So wird das Problem nicht zu lösen sein. Ich kenne Griechenland und viele Griechen sehr gut. Das Land brauchrt einen Mentalitätswechsel und eine Zivilgesellschaft, die es nicht als Volkssport ansieht, Steuern zu hinterzeihen und Subventionen zu erschleichen. Leider ist es so.
    Es ist aber illusorisch zu glauben, dass dieses von ausßen verordnet werden kann. Diese entwicklung kann nur von innen heraus stattfidnen und es wird lange lange dauern.

    Bedauerlicherweise gibt es keine schnelle Lösung für das grichische Schuldendilemma. Es wird mindestens ein Dekade dauern und mit viel "Blut, Schweiß und Tränen" einhergehen. Und trotzdem wird Griechenland nie einen Staat haben, der mit Deutschland oder skandinavischen Ländern vergleichbar wäre. Das ist traurig und ich würde den Griechen wirklich bessere Perspektiven wünschen....
  4. #13

    Wahnsinn

    So sollen Krisenstaaten steuerliche Vergünstigungen bekommen.
    Wer schlecht wirtschaftet, wird auch noch belohnt. Ganz wie im Bundesländerfinanzausgleich...

    Unfassbar!
  5. #14

    Ich bin mir ziemlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland reagiert auf die Rufe aus der EU: Die Bundesregierung hat nach SPEGEL-Informationen einen Sechs-Punkte-Plan für mehr Wachstum in Europa entwickelt. So sollen Krisenstaaten steuerliche Vergünstigungen bekommen. Außerdem sollen EU-Länder ihren Arbeitsmarkt nach deutschem Vorbild reformieren.

    Bundesregierung arbeitet an Wachstumsplan für Krisenländer - SPIEGEL ONLINE
    sicher das der Großteil der Betroffenen den "Deutschen Weg" nicht gehen werden will. Im Klartext verlangt die Bundesregierung die Agenda 2010 für ganz Europa. Nur! was in D geklappt hat wird schon allein wegen der unterschiedlichen Streitkultur, Mentalität, Gewerkschaftseinfluß etc. NICHT auf gesamt EU umsetzbar sein. Tagträumerein, mehr nicht.
  6. #15

    Duale System ist ja ganz toll, aber

    Das duale Ausbildungssystem in D ist nicht schlecht, allerdings gibt es noch die geringe Geburtenrate und mehrere Programme die Jugendliche mehr oder minder sinnvoll arbeitslose Jahre überbrücken lassen, ohne dass sie wirklich arbeiten oder in der Arbeitslosenstatistik auftauchen. Das müsste man dann woanders auch einführen wenn der selbe Effekt dabei rauskommen soll.
    Zudem garantieren Sonderwirtschaftszonen kein automatisches Plus, man muss auch Gegenden mit einrechnen wo die Arbeit dann wegzieht.
  7. #16

    Ein neuer Heissluftballon steigt auf...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland reagiert auf die Rufe aus der EU: Die Bundesregierung hat nach SPEGEL-Informationen einen Sechs-Punkte-Plan für mehr Wachstum in Europa entwickelt. So sollen Krisenstaaten steuerliche Vergünstigungen bekommen. Außerdem sollen EU-Länder ihren Arbeitsmarkt nach deutschem Vorbild reformieren.

    Bundesregierung arbeitet an Wachstumsplan für Krisenländer - SPIEGEL ONLINE
    ... und steigt, bis das Gas in den Flaschen alle ist.
  8. #17

    Hallo?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland reagiert auf die Rufe aus der EU: Die Bundesregierung hat nach SPEGEL-Informationen einen Sechs-Punkte-Plan für mehr Wachstum in Europa entwickelt. So sollen Krisenstaaten steuerliche Vergünstigungen bekommen. Außerdem sollen EU-Länder ihren Arbeitsmarkt nach deutschem Vorbild reformieren.

    Bundesregierung arbeitet an Wachstumsplan für Krisenländer - SPIEGEL ONLINE
    Steinmeier will also nur dann dem Fiskalpakt zustimmen, wenn es auch eine Finanztransaktiossteuer gibt... So, wie diese Steuer geplant ist (einfach als Abgabe auf jede Transaktion) hat sie keine Wirkung auf moegliche Exzesse auf den Finanzmaerkten: "Spekulation" grosser Marktteilnehmer wuerde nach London oder Dublin abwandern, da dort eine solche Steuer nicht geplant ist. Das geht sehr einfach, da heutzutage jedes Finanzinstitut dort vertreten ist, und entsprechende elektronische Handelsplattformen zur ´Verfuegung stehen.
    Zahlen wuerde die Finanztransaktionssteuer nur derjenige, der nicht ausweichen kann: Jeder der eine Lebensversicherung hat, jeder der mit Fonds spart, jeder mit einer Riesterrente, jeder mit Bausparvertraegen, jeder der Devisen fuer seinen Urlaub benoetigt, jeder normale Buerger also, da die den Banken und Versicherungen aufwerlegte Steuer einfach an die Kunden weitergegeben wuerde.
    Die urspruengliche Absicht, etwas gegen "Spekulation" zu unternehmen ist hier komplett vergessen worden. Aber Steinmeier und Co wissen halt, dass diese Steuer im Volk recht populaer ist, weil nach wie vor der Glaube vorherrscht, man taete endlich mal etwas gegen Exzesse im Finanzmarkt.

    Schoene Gruesse
  9. #18

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland reagiert auf die Rufe aus der EU: Die Bundesregierung hat nach SPEGEL-Informationen einen Sechs-Punkte-Plan für mehr Wachstum in Europa entwickelt. So sollen Krisenstaaten steuerliche Vergünstigungen bekommen. Außerdem sollen EU-Länder ihren Arbeitsmarkt nach deutschem Vorbild reformieren.

    Bundesregierung arbeitet an Wachstumsplan für Krisenländer - SPIEGEL ONLINE
    Sicher, ein Heidelberg-Prozess (anlalog Bolongna-Process bei den Hochschulen) wäre eine gute Sache, schon der Vergleichbarkeit wegen.
    Hat aber nichts mit der Krise zu tun und könnte kaum etwas zu deren Lösung beitragen und wenn doch nur langfristig.

    Aber warum die Krisenländer jetzt den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben werden soll, in dem man Arbeitsmarktreformen nach deutschen Vorbild machen soll, she ich sehr kritisch.
    Im Gegenteil, der deutsche Arbeitsmarkt sollte dringend reformiert werden. Da gibt es genug zu tun:
    -Einführung eines wirksamen allgemeinen Mindestlohns.
    -Begrenzung/Regulierung der Zeitarbeit und Werksverträge.

    usw.
  10. #19

    Wachstums-Phrasendrescher von der SPD

    Leider ist auch Herr Steinmeier ein "Leere-Phrasen-Drescher", das zeigte sich auch wieder gestern bei den Nachfragen von Klaus Kleber im ZDF. Die SPD hat keine Idee, wie das Wachstum in GR beispielsweise angekurbelt werden könnte - wir kurbeln ja auch schon seit 2 Jahrzehnten, Milliarden an EU-GEldern sind nach GR geflossen, Strukturhilfen, Projekthilfen. Alll unsere Steuermilliarden sind bei den griech. Politikern und ihren buddies hängen geblieben und wurden gewinnbringend in Yachten, Luxusapartments in London und Berlin - oder einfach für sonstige teure Bedürfnisse der korrupten Politiker und ihrer Familien vergeudet.
    Jeder Cent für solch ein zutiefst korruptes System ist vergeudet, Herr Steinmeier. Bitte schwatzen Sie nicht so ein dummes Zeug, nur um sich zu profilieren. Sie beleidigen die (partiell immer noch vorhandene) Intelligenz der Bürger.








TOP



TOP