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Sechs-Punkte-Wachstumsplan: Bundesregierung will Sonderwirtschaftszonen für Europa

DPADeutschland reagiert auf die Rufe aus der EU: Die Bundesregierung hat nach SPEGEL-Informationen einen Sechs-Punkte-Plan für mehr Wachstum in Europa entwickelt. So sollen Krisenstaaten steuerliche Vergünstigungen bekommen. Außerdem sollen EU-Länder ihren Arbeitsmarkt nach deutschem Vorbild reformieren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...835099,00.html
  1. #170

    Zitat von tharimar Beitrag anzeigen
    Lassen Sie mich raten, Sie sind aller Wahrscheinlichkeit nach im Süden der Bundesrepublik beheimatet. Ihnen würde ein Blick ins Geschichtsbuch gut tun, in die Anfangszeit der Bundesrepublik. Als der Süden hauptsachlich "Agrarland" war und z.B. NRW aufgrund von Kohle, Stahl und daran anschließender Industrien der Motor war und für den "rückständigen" Süden zahlte.

    ...
    Und immer wieder wird dieser gleich Käse erzielt. Ich komme aus BaWü, also aus dem Süden. In welchem Jahr genau waren wir Nettoempfänger? Upps, in keinem, ja sowas.
  2. #171

    Zitat von mimelismoni Beitrag anzeigen
    Laut Herr Willem Buiter des Citigroups wird Griechenland am 1.1.2013 pleite gehen und zur Drachma zurückkehren.
    Nachdem dieser Bericht veröffentlicht wurde, schrieben viele Journalisten und Finanzanalysten was dieser Pleite folgen wird (Mangel an Rohstoffen, Öl, Gas usw., Stromausfälle, Inflation über 20%, Währungsabwertung auf 60-70% usw).
    Diesen.....
    Was wäre Ihnen denn lieber? Die Sache totschweigen bis sie eintritt? Oder die Griechen gar anlügen?

    Und in beiden Fällen hoffen das dort keiner von selbst drauf kommt was bevorsteht?
  3. #172

    Manchmal fassungslos...

    Zitat von DMenakker Beitrag anzeigen
    Mit Verlaub, Sie sind ein abgedrehter Spinner. Sie werden keine 10 Länder auf dieser Welt finden, in denen es auch den allerärmsten besser geht als bei uns.

    Kleiner Tip: "Nachdenkseiten" sind wie LSD. Vernebeln die Sinne und hindern am Gebrauch des eigenen Verstandes.
    Eines Tages wird auch an Ihrer Tür geklopft. Sie werden aufmachen und draussen stehen ein paar der Allerärmsten dieses Ihres Landes. "Hallo!" werden die sagen, "...es ist Revolution!" Und Sie werden die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und fassungslos fragen: "Was? Warum denn? Den Afrikanern gehts doch noch viel schlechter!"
  4. #173

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    in 15 Jahren von der Steinzeit an die Weltspitze katapultiert - 90 % der Chinesen stehen voll dahinter !
    Und zu Zeiten der Industrialisierung ist Europa mit dem gleichen Konzept nach vorner gekommen. Das Proletariat hatte (wie auch in China) nicht wirklich Zeit sich zu fragen ob sie dahinter stehen, die mussten ihre 20 Arbteisstunden am Tag fürs nackte übereben abarbeiten (genau wie mehre Millionen Chinesen).

    Langfristig bringt das Länder nach vorne. Das sah man an Europa und grade erst an China, das ist unbestreitbar.

    Ist gut für die, die nachfolgen, nur schlecht für die, die grade zu dieser Zeit dran sind.
  5. #174

    Europäer?

    Zitat von vogel0815 Beitrag anzeigen
    Merkel hat Angst, dass die Griechen mit der total niedrig bewerteten Drachme keine Leopard-Panzer mehr kaufen kann.

    Daher scheidet die Rückkehr der Drachme aus Sicht der Deutschen komplett aus.

    Alle anderen Bedenken sind nur alibihalber vorgeschoben.
    Das sind alles keine Europäer, sie alle verfolgen nur ihre eigenen und das kurzzeitigen Interssen.
    Die EU ist ein nicht funktionierendes Gebilde, denn um Europa als eine Gemeinschaft hat sich bisher nicht einer bemüht, man ist nur an der Interssenverwaltung einzelner Leute bemüht.
    Warum kommen die politischen Vertreter der einzelnen Länder noch immer zusammen, warum hat bisher sich noch nicht einer mal um das Ganze bemüht?
    So wie die EU zur Zeit existiert muss sie zwangläufig untergehen, zunächst ist Griechenland dran und wer folgt als nächster und wann bricht das unwirkliche Gebilde von dieser angeblichen Gemeinschaft ganz zusammen?
  6. #175

    Zitat von Izmi Beitrag anzeigen
    Eines Tages wird auch an Ihrer Tür geklopft. Sie werden aufmachen und draussen stehen ein paar der Allerärmsten dieses Ihres Landes. "Hallo!" werden die sagen, "...es ist Revolution!" Und Sie werden die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und fassungslos fragen: "Was? Warum denn? Den Afrikanern gehts doch noch viel schlechter!"
    Und wenn die fertig sind und sehen das es noch immer kein Mana regnet werden sie sich erst mal gegenseitig bekämpfen, war schon immer so.
  7. #176

    "Ich garantiere Ihnen,...

    ... den Fiskalpakt wird es nur mit ergänzenden Wachstumselementen geben", sagte Steinmeier. "Wenn die nicht kommen, wird es keine Zustimmung der SPD geben." Die schwarz-gelbe Regierung ist auf die Stimmen der Opposition angewiesen."

    Den ESM vorbehaltlos mitzubeschließen und dem Fiskalpakt ein Bein zu stellen... ts, ts, ts.

    Aber beim Thema Eurobonds haben die Herren von der SPD ja in den letzten Tagen gottlob dann doch noch eingesehen, dass man sich als Partei unwählbar macht, wenn man als Trittbrettfahrer Hollandes so völlig offen gegen die Interessen seiner Wählerschaft handelt. Vielleicht klappt das ja auch noch beim Fiskalpakt.
  8. #177

    Zitat von Dette Beitrag anzeigen
    Nun, nach welchem Vorbild sollte es nach Ihrer Meinung ablaufen? Griechenlands? Deutschland ist die letzte einigermassen funktionierende Wirtschaft in Europa und hat am meisten zu verlieren.
    Zeit, an sich selbts zu denken. Andere tun es nicht.
    Ich weiss, wie sie es meinen, aber:
    Andere denken nur an sich selbst, in diesen Zeiten!
  9. #178

    ja, aber nicht auf Kosten des Regelsatzes

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland reagiert auf die Rufe aus der EU: Die Bundesregierung hat nach SPEGEL-Informationen einen Sechs-Punkte-Plan für mehr Wachstum in Europa entwickelt. So sollen Krisenstaaten steuerliche Vergünstigungen bekommen. Außerdem sollen EU-Länder ihren Arbeitsmarkt nach deutschem Vorbild reformieren.

    Bundesregierung arbeitet an Wachstumsplan für Krisenländer - SPIEGEL ONLINE
    Ich habe nichts gegen eine Sonderwirtschaftszone in der Ägäis. Im Gegenteil, wenn die Griechen das auch wollen, was ja noch gar nicht klar ist, denn mal los...
    Nur eins möchte ich vorsorglich anmerken: Wir Langzeitarbeitslose in D erteilen jeder "Lösung" der Griechenkrise eine klare Absage, die darauf hinausläuft, daß unser Regelsatz vom allgemeinen Wachstum ausgenommen wird.
  10. #179

    Billig, billig...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland reagiert auf die Rufe aus der EU: Die Bundesregierung hat nach SPEGEL-Informationen einen Sechs-Punkte-Plan für mehr Wachstum in Europa entwickelt. So sollen Krisenstaaten steuerliche Vergünstigungen bekommen. Außerdem sollen EU-Länder ihren Arbeitsmarkt nach deutschem Vorbild reformieren.

    Bundesregierung arbeitet an Wachstumsplan für Krisenländer - SPIEGEL ONLINE
    ...das ist die flächendeckende Einführung des Niedriglohnstandards in Europa. Die EU als Billiglohnzone zur maßlosen Bereicherung der "Elite" unter der Führung Deutschlands. Hartz4 von Nord bis Süd. Cui Bono?








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