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Seborga in Ligurien: Ein Prinz, 300 Untertanen

Oliver Lück Mit eigener Währung, eigenem Pass und eigener Hymne: In den Bergen hinter San Remo liegt das fast tausend Jahre alte Fürstentum Seborga. Wir gehören nicht zu Italien, behaupten seine Bewohner - und wählen ihren Prinzen auf Zeit einfach selber.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...834673,00.html
  1. #1

    Ist ja lustig....

    Wenn die Italiaenische Regierung schlau ist, sollte sie das Fuerstentum einfach anerkennen und amtlich mithelfen es als Staat in der UNO aufnemen zu lassen. Bringt sicher mehr Tourismus und damit Devisen in die Gegend am Stiefelschaft.
  2. #2

    Peter Sellers

    Erinnert auf so angenehme Weise an "Die Maus, die brüllte" mit Peter Sellers :-)
  3. #3

    Ganz Gallien? Nein! ..... ;-)
  4. #4

    Falscher Freund!

    "Principe" heisst uebersetzt nicht "Prinz", sondern "Fuerst" ...
  5. #5

    Touristen

    Zitat von haha-baba Beitrag anzeigen
    Wenn die Italiaenische Regierung schlau ist, sollte sie das Fuerstentum einfach anerkennen und amtlich mithelfen es als Staat in der UNO aufnemen zu lassen. Bringt sicher mehr Tourismus und damit Devisen in die Gegend am Stiefelschaft.
    Fragt vielleicht jemand vorher die Leute dort, ob die viele Touristen wollen?
  6. #6

    ...

    Zitat von Bochumer.Junge Beitrag anzeigen
    Fragt vielleicht jemand vorher die Leute dort, ob die viele Touristen wollen?
    Touristen vielleicht nicht, aber sicher deren Geld, sonst würden die wohl kaum einen Fürst wählen, der teure Hotels und einen Golfplatz bauen will;-)

    "Die Maus die brüllte" ist ein grandioser Film, einfach urkomisch.
  7. #7

    Alte Verträge

    Mann sollte die Macht alter Verträge (oder deren Nichtexistenz) nicht unterschätzen! Vor (sehr) langer Zeit wurden eine Provinz bei Schaffhausen von einem Herrscher an einen anderen übertragen, nur ein Dorf wurde ausgelassen. Das hat die bizarre Folge das es auf Schweizer Gelände noch immer ein Deutsches Dorf gibt. Und wenn dieses Dorf niemals offiziell "übernommen" wurde ist es laut Völkerrecht souverän.
    Noch mehr merkwürdiges:
    -Der Vatikanstaat in Rom
    -Monaco (weiß da jemand genaueres?) fällt laut alter Verträge an Frankreich, wenn es keinen legitimen (männlichen) nachfolgr des Monarchen gibt. Wurde aber inzwischen auch auf Weibliche Nachkommen ausgeweitet.
    -Taiwan ist Völkerrechtlich China, und China etwas anderes. Früher, als Taiwan und China noch ein Land war und der Krieg zwischen Regierung und komunistischen Rebellen tobte, floh die Regierung nach Taiwan und blieb somit konstand während China sich wandelte. Kompliziert.
    Hat sonst noch jemand Beispiele?
    Hat sonst noch jemand beispiele?
  8. #8

    Zitat von LeToubib Beitrag anzeigen
    "Principe" heisst uebersetzt nicht "Prinz", sondern "Fuerst" ...
    Beliebter Fehler. Wirklich peinlich für den Spiegel.
    In der Schlagzeile steht ja auch "Fürstentum Seborga". Da könnte man doch beginnen nachzudenken, gerade bei den Gemeinsamkleiten mit Monaco. Nicht mal die Bild nennt Herrn Grimaldi "Prinz Albert".
  9. #9

    Seltsame Staatsformen

    Wie wäre es mit dem Lieblingsbeispiel für schrullige Angelegenheiten: Groß-Britannien? Die Kanalinseln mit ihren verschiedenen Fürsten und keine der Inselchen gehört zur EU, ebensowenig die Isle of Man in der Irischen See.
    Und beiden Filme 'The Princess Diaries' und 'The Princess Diaries 2: Royal Engagement' mit Julie Andrews und Anne Hathaway lassen ja wohl kein US-amerikanisches Klischee über europäische Fürstentümer aus.


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