Der Verfasser tut Arnie unrecht.
Gerade diese Art von schauspielerischen Darstellung mögen wir doch ganz besonders.
Arnold zu covern sollte man lassen.
Das ist wie ein Lied von Whitney Houston nach zusingen.
Ess kann nur schief gehen
Sony Pictures Arnie, wo bist du nur? Das Remake des Science-Fiction-Thrillers "Total Recall" ist so geistlos, dass man sich sogar nach Schauspielniete Schwarzenegger aus dem Original sehnt. Die Actionszenen wirken wie aus einem Computerspiel geklaut, die Gags misslingen. Zumindest die gewollten.
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,850711,00.html
Der Verfasser tut Arnie unrecht.
Gerade diese Art von schauspielerischen Darstellung mögen wir doch ganz besonders.
Arnold zu covern sollte man lassen.
Das ist wie ein Lied von Whitney Houston nach zusingen.
Ess kann nur schief gehen
"Prometheus" soll eine "durchdachte Story und hervorragende Schauspieler" haben??????? Hat Herr Borcholte einen anderen Film gesehen als ich? Gerade in diesen beiden Punkten - so ziemlich den wichtigsten die ein Film haben kann - war der Film so abgrundtief schlecht dass man es mit Worten kaum ausdrücken kann. Stellenweise konnte ich mich nicht des Eindrucks erwehren der Film sei als Parodie gedacht. Und die überwältigende Mehrheit aller Kritiker und Kinobesucher war ebenfalls dieser Meinung.
Was das Original zu einem so guten Film macht - und ja, ich halte es für einen wirklich guten Film - ist neben der vitalen Kreativität, die in jeder Kulisse und jeder Szene spürbar ist, eben vor allem die Selbstironie, die nicht zuletzt Schwarzenegger zu verdanken ist. Viele der besten Hollywood-Filme der 70er bis 90er waren diejenigen, die eigentlich eher ein Genre parodiert haben und es im gleichen Zug geschafft haben, einen erstklassigen Beitrag zu dem Genre zu liefern. Filme von Indiana Jones über Total Recall bis hin zu Men in Black sind gute Beispiele dafür. Und diese Fähigkeit scheint Filmemachern in jüngster Zeit verloren gegangen zu sein. Aber vielleicht ist die Zeit für solche Filme auch einfach vorbei...
Hmm, Ridley Scott hat mit Prometheus also einen durchdachte Story und glaubwürdige Vision packend in Szene gesetzt? Jetzt würde ich aber doch gerne wissen, wass der Redakteur geraucht hat oder welchen Film er da gesehen hat. Prometheus wie er im Kino läuft kann's ja wohl nicht gewesen sein. Ich habe mich schon lange nicht mehr so darüber geärgert, eine Eintrittskarte gekauft zu haben
... fragt sich nur, wo der Autor bei Prometheus eine "durchdachte Story" gesehen hat.
So sehr der Verriss des Remakes gerechtfertigt sein mag, verwundert doch die miteingebrachte Kritik am Original. Selbst ohne den zitierten "milden Blick" ist der alte Total Recall weit mehr als der typisch dumme Arnie-Action-Film. Ein Meisterwerk ist es vielleicht auch nicht, aber schon ein Blick in die IMDB zeigt, dass damals ein großartiger Film entstand, der nicht auf 1 flaches Zitat und die berühmte dreibusige Prostitutierte reduziert werden kann.
Dass sich das moderne Hollywood mit der Effekt-über-Substanz-Philosophie an diesem Stoff überheben würde, war zu erwarten. Denn Total Recall lebte damals von der komplexen Story und der bedrückenden Atmosphäre einer düsteren Zukunftsvision - nicht vom erwähnten "Rummel", der wie zu erwarten beim Remake im Zentrum steht.
... was schlimmer ist.
Die länge des Reviews, die unqalifizierten Feindseeligkeiten des Autors oder die Unfähigkeit von Spiegel.de Artikel vor dem einstellen zu überprüfen.
Meinungsfreiheit schön und gut, aber Spiegel stand mal für was... Warum tut man sich nicht gleich mit Bild.de zusammen? Dann weiss man wenigstens gleich worauf man sich einlässt.
Das Remake kommt überall schlecht weg. Das liegt zu großen Teilen am schlechten Skript und an Regisseur Len Wiseman, der jeden Film zu einem Showvehikel für seine superhübsche Frau Beckinsale macht. Es knallt, es kracht, es rummst an allen Ecken, aber dem Film fehlt wohl das, was der Vorgänger hatte: Seele!
Und hier stimme ich Athor Borcholte überhaupt nicht zu. Der Subtext und dieses "Ist es ein Traum?"-Ding der Dick-Vorlage wurden wunderbar umgesetzt. Wen stört es da, dass Arnie steifer schauspielert als eine steyrische Eiche?
Der Film muss gut sein, wenn der Kritiker ein "inhaltvolles Prometheus" gesehen haben will.
Vielleicht mal wieder das klassische SPON-Kritik-Auf-Den-Kopf-Stell-Prinzip.