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Schwulenbar in Jerusalem: "Außenseiter zu sein, hält uns zusammen"

Mounia MeiborgJerusalem hat wieder eine Schwulenbar - in die letzte flog ein Molotowcocktail. Im neu eröffneten "Hamikwe" funktioniert, was sonst kaum möglich ist: Juden und Araber, Religiöse und Säkulare feiern zusammen. Sie trotzen der Homophobie, die in der Stadt immer stärker wird.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,818064,00.html
  1. #1

    Molotowcocktail?

    Eine einzige "Schwulenbar" gibt es da also. Und in den Vorgänger wurde ein Molotowcocktail geworfen? Das scheint ja wirklich tolerant zuzugehen in dieser ach so freien Gesellschaft.
  2. #2

    Respekt.....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jerusalem hat wieder eine Schwulenbar - in die letzte flog ein Molotowcocktail. Im neu eröffneten "Hamikwe" funktioniert, was sonst kaum möglich ist: Juden und Araber, Religiöse und Säkulare feiern zusammen. Sie trotzen der Homophobie, die in der Stadt immer stärker wird.

    Schwulenbar in Jerusalem: "Außenseiter zu sein, hält uns zusammen" - SPIEGEL ONLINE
    ...vor den Jungs die diese Bar betreiben!!

    In Jerusalem sollte es viel mehr solcher Läden geben, in denen es wirklich und tatsächlich egal ist wo man herkommt, wer man ist und woran man glaubt! The last line of defense gegen "religiösen Wahnsinn".
    Bei meinem nächsten Besuch in Israel komme ich garantiert auf ein Bier vorbei, versprochen!
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Denn Israel brüstet sich zwar gern damit, das einzige homosexuellenfreundliche Land im Nahen Osten zu sein. Aber entfernt man sich mal vom Tel Aviver Strand, nimmt die Toleranz schnell ab. Vor allem in Jerusalem. Die Heilige Stadt von Juden, Muslimen und Christen hat wenig Platz für Andersartige.
    Dieser Satz ist ein schönes Beispiel dafür, wie man sogar etwas Positives, nämlich die Tatsache, dass Israel tatsächlich das einzige Land im nahen Osten ist, wo Schwule und Lesben keine staatliche Verfolgung befürchten müssen, ins Negative verdrehen kann.

    Ja, es gibt in Israel eine homophobe Minderheit, und natürlich muss dagegen vorgegangen werden (was viele Israelis übrigens schon tun, die klar Stellung beziehen gegen religiös motivierte Homosexuellen- und Frauenfeindlichkeit), aber im Gegensatz zu seinen Nachbarn ist es eben nur eine Minderheit, und ebenfalls im Gegensatz zu seinen Nachbarn stellt sich der Staat eindeutig auf die Seite der Liberalen und garantiert Homosexuellen ihre Rechte.

    Diese Tatsachen so zu formulieren, dass sich Israel damit "brüstet" (mit der Konnotation "brüstet sich zu Unrecht damit") ist ein Beispiel für diese Doppelmoral, die nicht zulassen kann, dass irgendetwas gut ist in Israel.
  4. #4

    Eine sehr erfreuliche Entwicklung!
  5. #5

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jerusalem hat wieder eine Schwulenbar - in die letzte flog ein Molotowcocktail. Im neu eröffneten "Hamikwe" funktioniert, was sonst kaum möglich ist: Juden und Araber, Religiöse und Säkulare feiern zusammen. Sie trotzen der Homophobie, die in der Stadt immer stärker wird.

    Schwulenbar in Jerusalem: "Außenseiter zu sein, hält uns zusammen" - SPIEGEL ONLINE
    Und jetzt ein Bericht über eine Schwulenbar in Ramallah oder Gaza?
  6. #6

    ahja?

    Zitat von xzz Beitrag anzeigen
    Und jetzt ein Bericht über eine Schwulenbar in Ramallah oder Gaza?
    War erst vor einigen Tagen ein Bericht über schwule Palästinenser, die unter Gefahr für Leib und Leben nach Israel geflüchtet sind.
    Nicht nur die Homosexuellen werden dort ausgegrenzt, sondern gleich deren ganze Familien, da man anscheinend überzeugt ist, schwulsein wäre erblich- einem Betroffenen wurde von seiner Familie vorgehalten, alle seine 14(!) Geschwister würden jetzt keine Ehepartner mehr finden.








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