Konservative Eltern halten es für "unmoralische Indoktrination", wenn in Schulbüchern etwas über schwule und lesbische Amerikaner steht. Deshalb wettern sie gegen ein neues Gesetz, das vorschreibt: Auch die Errungenschaften sexueller Minderheiten gehören zur Geschichte.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...774739,00.html
Ihre Referenzen sind - von aussen betrachtet - Willies Aussagen nicht überlegen. Denn Sie finden Theologen für alles und jedes.
Die Bibel muss ausgelegt werden. Das stimmt. Auslegen heißt aber nicht, eigene Lieblingsgedanken wie z.B. diese:als Maßstab für die Auslegung zugrunde zu legen.Schließlich ist es der selbe blutrünstige, mordgierige und herrschsüchtige Wüstendämon, einer aus einer Reihe von Stammesgöttern in der nahöstlichen Frühgeschichte, um den alle drei Religionen gleichermaßen tanzen. Das läßt sich auch nicht durch unterschiedliche Namen wie Jahwe, Gott oder Allah verschleiern.
Ihnen fehlen offensichtlich Qualifikation und die nötige Ernsthaftigkeit, die Bibel auszulegen.
Wenn sie heutzutage eine Rolle in den Gehirnen von Menschen spielt, dann spielt sie auch eine Rolle in der Politik und auch in der Gesetzgebung.
Die Bibel eignet sich aber mit ihrem anachronistischen primitiven Menschenbild und Wertesystem nicht für die Lösung der Probleme unserer Zeit.
behaupten diese Konservativen immer. http://www.sueddeutsche.de/wissen/iq...ligent-1.13440
Grundsätzlich geht es in dem Artikel darum: "Auch die Errungenschaften sexueller Minderheiten gehören zur Geschichte". Es geht also darum den Menschen ganzheitlich zu würdigen, also Angaben zu seiner sexuellen Orientierung nicht zum Anlass zu nehmen in entweder garnicht oder an diesem Punkt verschwiegen zu würdigen.
Im Übrigen, wir haben uns seit langer Zeit von einer reinen Ereignisgeschichte entfernt, sodass für den Historiker insbesondere soziale Prozesse, Arbeit, Mentalitäten, Religion, Ökonomie, Umwelt, Geschlecht, Ethnizität etc. eine Rolle spielen. Wenn es eine Geschlechtergeschichte(Gender-History) gibt, dann gehört dazu auch eine historische Betrachtung zur Homosexualität. Ganz fraglos ist es ein historisches Thema sich damit zu beschäftigen wie zu unterschiedlichen Zeiten Homosexualität gesellschaftlich wahrgenommen wurde, tabuisiert war oder eben nicht, verfolgt wurde oder eben nicht etc.. Es ist für die heutigen Auseinandersetzungen hierzu durchaus wichtig auch historisch zu erforschen wie es zu dem besonderen Druck dem Homosexuelle unterliegen gekommen ist, warum eine Orientierung, die sich quer durch die Biologie bei anderen Tierarten ebenso findet, beim Menschen zur Krankheit erklärt wurde und teils zu mörderischer Verfolgung Anlass gegeben hat, welche Rolle in unserem Denken dabei z.B. der Kirche zukommt bzw. den drei monotheistischen Religionen.
Der Abwehrreflex der hier nach erfolgreicher religiös-kirchlicher Gehirnwäsche ebenso funktioniert wie beim Thema Evolution, bei der Abtreibung etc. zeigt ja überdeutlich die Notwendigkeit der historischen Beschäftigung mit dem Thema um solchermaßen antiaufklärerische aber sehr wirkmächtige und gefährliche Relikte christlicher Ideologie aufzudecken und zu einem Umdenken anzuregen.
Ist sie wohl, die Homosexualität ist angeboren!
Lesen sie mal Wissenschaftliceh Berichte, oder sidn sie damit überfordert.
Sie haben doch bestimmt Theologie studiert ?
Dann sind Sie auch Akademiker ?!, - dann kann man von Ihnen auch erwarten, dass sie mächtig sind sich Wissenschaftliche Publikationen, und Fachliteratur über Genetik, sowie Gender Studies etc. zu besorgen und durchzulesen, bevor Sie sich es bequem machen und auf billige Art und Weise sich ausschließlich auf die Bibel zu beschränken.
Wenn man was erreichen möchte beruflich, muss man eben mehr beherschen als nur die Bibel!