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Schwule in US-Schulbüchern: Eltern beklagen "sexuelle Gehirnwäsche"

Konservative Eltern halten es für "unmoralische Indoktrination", wenn in Schulbüchern etwas über schwule und lesbische Amerikaner steht. Deshalb wettern sie gegen ein neues Gesetz, das vorschreibt: Auch die Errungenschaften sexueller Minderheiten gehören zur Geschichte.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...774739,00.html
  1. #130

    -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Konservative Eltern halten es für "unmoralische Indoktrination", wenn in Schulbüchern etwas über schwule und lesbische Amerikaner steht. Deshalb wettern sie gegen ein neues Gesetz, das vorschreibt: Auch die Errungenschaften sexueller Minderheiten gehören zur Geschichte.

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...774739,00.html
    Wenn es um themenbezogene Geschichte von betroffenen Aktivisten gegen Diskriminierung und Verfolgung geht, gehört das durchaus mit in die Geschichtsbücher. Ansonsten haben die sexuellen Präferenzen, Hautfarben, politischen und/oder religiösen Ansichten einer Persönlichkeit nichts darin verloren.

    Mir kann es doch auch egal sein, ob mein Schrauber in der Werkstatt ein schwarzer, transsexueller, katholischer Linker mit eurasischen Zahnwurzeln ist - Das Ergebnis zählt.
  2. #131

    Das Resultat ist entscheidend.

    Zitat von Zephira Beitrag anzeigen
    Gas-Gerd hatte auch seine zwei Legislaturperioden und nicht ansatzweise soviel Kritik aus deutschen Reihen geerntet wie George W. Bush aus amerikanischen.
    Und, was solls. Dennoch haben Bush, Cheney und Rumsfeld den Kurs bestimmt.
  3. #132

    Auf ihre frage: in ethischer hinsicht: ja

    Zitat von der_durden Beitrag anzeigen
    Wie ist das zu verstehen? Menschen sollten nicht homosexuell sein? Frau Technau erklärte, dass die Homosexualität eben in der Natur vorkommt und unterstrich das mit Tieren.

    Darf man Ihren Zeilen entnehmen, dass Sie Homosexuelle als unnormal ansehen?
    Desweiteren geht es mir umdie Argumentationsfigur: Man kann menschliche Homosexualität nicht durch Tierische moralisch begründen. Höchstens der Empire, der Statistik ist damit ein nachweis gelungen.

    Über gut oder böse sagt das aber nichts aus.

    Beispiel: Es gibt Fische die essen ihre eigenen Eier. Nach der von mir kritisierten Arumentation, könnte man den Schluß ziehen: Auch Menschen essen ihre Kinder (Ist in Hungersituationen durchaus vorgekommen). Es ist also gut/erlaubt etc...

    Nun, sie sehen da ist doch was faul an der Argumentation oder? Man kann es sicherlich besser begründen als mit einem Tiervergleich!
  4. #133

    Naja,

    Zitat von slowboarder Beitrag anzeigen
    Wenn Gott Schwule hassen würde, hätte er das ja bei der Erschaffung der Welt berücksichtigen können.
    Ich meine, ich schmiere mir ja auch keine Leberwurst aufs Brot, wenn ich keine mag.
    ich würd da nicht mit Religion an die Sache gehen,
    das lief immer schon schief.

    Zitat von slowboarder Beitrag anzeigen
    Religiöser begründeter Schwulenhass bedeutet meiner Ansicht nach, die Allmacht Gottes in zweifel zu ziehen.
    Gruß, Slowboarder.
    Das eine hat mit dem anderen doch nichts zu tun.
    Und natürlich ziehe ich eine Allmacht Gottes in Zweifel,
    da keiner existiert.
  5. #134

    Die Mehrheit wählte Obama

    Zitat von schnuppe Beitrag anzeigen
    Natürlich gibt es in den USA nette, intelligente, kritische und sehr sympathische Menschen. Der jetzige Präsident scheint durchaus so einer zu sein, aber gegen die von Ihnen so genannten "burgerfressenden, kulturlosen Bible Thumper" hat er offenbar keine Chance. Für die DARF doch ein Schwarzer nicht Präsident ihres Landes sein, da treibt man ja lieber das Land in den Ruin... Obama hat sicher nicht alles richtig gemacht, aber die wichtigen Impulse die er den USA zu geben hatte, wurden dort ausmanövriert.
    Die Mehrheit der Amerikaner hat Obama zum Präsidenten gewählt, also kann man mal festhalten, dass die konservativen Bibelchristen wohl nicht die Mehrheit stellen.
    Und dass Obama bei weitem nicht das umgesetzt hat, was er vorhatte, erklärt schon, dass es bei der letzten Wahl zu einem Rollback in Richtung Republikaner gekommen ist.

    Vieles an Amerika mag uns unverständlich sein, vor allem ihre Staatsferne und die Betonung individueller Verantwortung, aber umgekehrt kann ich mit unserem Untertanentum und der blinden Staatsgläubigkeit auch nicht viel anfangen.
  6. #135

    .

    Zitat von moishe_bär Beitrag anzeigen
    Ansonsten haben die sexuellen Präferenzen, Hautfarben, politischen und/oder religiösen Ansichten einer Persönlichkeit nichts darin verloren.
    Das ist schon richtig, aber Menschen dürfen nicht aus Schulbüchern verbannt werden, nur weil sie homosexuell waren oder sind.
  7. #136

    Schon wieder...

    Zitat von Antje Technau Beitrag anzeigen
    das bestreitet doch niemand.
    Allerdings hat der Mensch sexuelle Aktivitäten und Fortpflanzung doch schon lange entkoppelt, so dass es heute doch wirklich egal ist, wer mit wem. Hauptsache erwachsen, freiwillig und gleichgesinnt.
    diese unsägliche und zu nichts führende Diskussion über die Ursachen der Homosexualität.

    Kann nicht jeder im Rahmen der geltenden Gesetze so leben wie er will?
    Wem schaden homosexuelle Menschen? Allenfalls den Männern, die sich ihrer heterosexuellen Identität nicht sicher sind.

    Mensch, Ihr Heten, lasst mich in Ruhe.
    Die Vorstellung, wie Ihr es mit Euren Partnern treibt, finde ich ebenso unnormal und abstoßend.
  8. #137

    .

    Zitat von plastikjute Beitrag anzeigen
    Ich finde erstaunlich, dass jene, die sich hier als Superdemokraten gerieren, den Konservativen in den USA das Recht absprechen, ihre Sicht der Dinge zu vertreten.

    In einer pluralistischen Gesellschaft ist es üblich, dass jeder für seine Einstellung eintreten kann, ohne dass er deshalb gleich beschimpft wird. In unserer Gesellschaft ist es jedoch Gewohnheit geworden, konservative Haltungen als abartig zu beschimpfen. Dies ist die Gewissheit von Gläubigen, nicht von Demokraten!
    Freie Meinungsäußerung trägt solange, wie sie von denjenigen, die sich darauf berufen, nicht untergraben wird. Viele Konservative untergraben sie meistens leider, indem sie schwule Lebensrealität totgeschwiegen haben wollen. Und ja, das ist abartig und gehört eben nicht mehr unter freier Meiunungsäußerung geschützt.

    Zitat von Student5 Beitrag anzeigen
    Nach welcher Logik soll man Erlerntes auch wieder abtrainieren können? Wer z.B. einmal schreiben gelernt hat, der verlernt es nie, auch wenn er von der erlernten Fähigkeit keinen Gebrauch mehr macht.
    Fassen wir zusammen: Sie meinen, Schwul-Sein ist erlernt und kann demzufolge nicht mehr abtrainiert werden. Wer schwul ist, bleibt es also zeitlebens.

    Zitat von Student5 Beitrag anzeigen
    Homosexualität gehört Kindern nicht als vorbildlich anempfohlen.
    Natürlich nicht. Will ja auch keiner. Schwulsein gehört aber den Kindern als zwar seltene, aber normale Realität vermittelt.

    Zitat von Student5 Beitrag anzeigen
    Und wer es trotzdem (geworden) ist, der hat sicher eine Möglichkeit, sich zu ändern, auch wenn es schwer fällt.
    Ich dachte, Erlerntes kann man nicht mehr loswerden?

    Zitat von Student5 Beitrag anzeigen
    Zu sagen: "Ich bin nun einmal so, ihr habt mich jetzt zu akzeptieren wie ich bin", das sagen doch auch alle, die ihre Neigungen z.B. zu Wutanfällen und andere schlechte Gewohnheiten nicht ablegen wollen.
    Wer homosexuell ist, hat also eine schlechte Angewohnheit? Sind sie noch bei Sinnen? Wutanfälle mögen eine die soziale Umwelt nervende Eigenart sein. Aber wo ist das jetzt das vergleichende Moment zur Homosexualität?
  9. #138

    ...

    Mir erschließt sich der Inhalt dieser Diskussion nicht.
    Was hat die sexuelle Präferenz eines Menschen mit dessen Leistungen für die Gesellschaft zu tun?
    So wie ich dies sehe, sollen die Leistungen homosexueller Menschen nun besonders herausgestellt werden. Dies ist jedoch eben keine Gleichberechtigung.
    Drehen wir die Sache doch einmal um:
    Guido Westerwelle ist ein schlechter Außenminister.
    Guido Westerwelle ist schwul.
    Ist diese seine mangelhafte Amtsführung nun irgendwie relevant für die restlichen Homosexuellen oder sagt irgend etwas über diese aus?
    Irrsinn.
    Ebenso wenig relevant wie negative sind positive Leistungen. Es spielt einfach keine Rolle.
    Eine Ausnahme hiervon sind einzig Leistungen/Schicksale, welche im Zusammenhang mit der sexuellen Ausrichtung stehen.
    Erst wenn über solche Thmenen nicht mehr diskutiert werden muss, wenn sie irrelevant sind, ist gesellschaftliche Gleichberechtigung gegeben.
  10. #139

    Homosexualtät als Gewohnheit?

    Zitat von Student5 Beitrag anzeigen
    Nach welcher Logik soll man Erlerntes auch wieder abtrainieren können? Wer z.B. einmal schreiben gelernt hat, der verlernt es nie, auch wenn er von der erlernten Fähigkeit keinen Gebrauch mehr macht.

    Ich will damit kein abschließendes Urteil fällen, das ist z.Z. auch nicht möglich. Jedenfalls:

    Homosexualität gehört Kindern nicht als vorbildlich anempfohlen.

    Und wer es trotzdem (geworden) ist, der hat sicher eine Möglichkeit, sich zu ändern, auch wenn es schwer fällt. Zu sagen: "Ich bin nun einmal so, ihr habt mich jetzt zu akzeptieren wie ich bin", das sagen doch auch alle, die ihre Neigungen z.B. zu Wutanfällen und andere schlechte Gewohnheiten nicht ablegen wollen.

    Der Mensch unterscheidet sich vom Tier gerade dadurch, das er auch sein Trieb- und Gewohnheitsleben verändern kann. Daß er dadurch krank werden kann, mag sein, aber das ist kein Grund, seine Gewohnheiten beizubehalten.
    oh man
    der Sexualtrieb im Menschen ist aber nunmal keine "Gewohnheit" wie Rauchen, Fluchen oder Zocken, den kann man nicht so einfach ändern.
    Ich glaube auch nicht, daß man schwul wird, man ist es einfach und stellt nur irgendwann fest, daß es so ist.
    Ich zumindest habe in meinem Leben nie den Punkt erlebt, an dem ich mich über meine sexuelle Präferenz hätte frei entscheiden können, ich habe nur irgendwann festgestellt daß ich von nacken Frauen ne Erektion bekomme und bei nackten Männern nicht, aber das konnte ich nie frei entscheiden und ich wüsste auch nicht, wie ich das ändern könnte.

    Die Welt ist nunmal wie sie ist, und diese Welt müssen wir unseren Kindern erklären.
    Homosexualtät gibt es, und sie wird nicht verschwinden, wenn wir das in den Schulbüchern verschweigen, das Problem wird eher sein, daß unsere Kinder dann später unvorbereitet damit konfrontiert werden.
    Wenn wir unseren Kindern erklären daß es sowas wie Homosexualität gibt, heißt ja noch lange nicht, daß wir diese als vorbildhaft anpreisen.

    Gruß, Slowboarder








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