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Schwindende Machtperspektive: Rot-Grün zofft sich ins Abseits

DPASPD und Grüne hatten schon die Posten verteilt für die Zeit ab 2013. Doch für eine gemeinsame Mehrheit im Bund spricht nur noch wenig - auch wegen des rasanten Aufstiegs der Piraten. Interner Personal-Zoff lähmt Rote und Grüne, besser könnte es für Angela Merkel nicht laufen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...825069,00.html
  1. #150

    Besser gehts nicht

    Zitat von ichbinsdermartin Beitrag anzeigen
    Regierung zum Wohle des deutschen Volkes: nicht vorhanden Opposition zur "Regierung" : nicht vorhanden
    Reaktion des deutschen Volkes: nicht vorhanden
    Vollkommen richtig, Ihre Meinung.
    Aber besser gehts nicht.
  2. #151

    Zitat von citizen_k Beitrag anzeigen
    Wie soll die SPD links Wähler mobilisieren?
    Gerhard Schröder gab Ende der 1990-er Jahre die Losung aus: "Es gibt keine linke oder rechte, sondern nur gute oder schlechte Wirtschaftspolitik“.

    Peer Steinbrück tingelt durch die Lande und erklärte noch bis vor wenigen Monaten, dass die Modernisierungsverlierer (Leiharbeiter, Dumpinglöhner) halt bildungsferne Menschen (meist Männer) seien, die die SPD für immer an Die Linke verloren habe und dort auch lassen sollte. Die Mehrheit läge für die SPD in der Mitte.

    Zu den beiden vorgenannten haben sich Clement, Riester und Müntefering gesellt, um der SPD das Herz raus zu reißen, seither wird nach einem Implantat gesucht, das die synthetische Agenda-Pumpe ersetzen soll.

    Ganz ehrlich, wer die Meinungen der 2010-Agendaisten teilt, ist in der Union besser aufgehoben.
    Von der ehemaligen Arbeiterpartei ist schon seit der Schröderära fast null übrig geblieben.Hat sich leider noch nicht bis zu jedem herumgesprochen.
    Wenn Steinbrück Leiharbeiter quer Beet als lernresistente bildungsferne Menschen bezeichnet, ( Ich kann fast nicht glauben, das er sich so geäussert hat) dann ist die SPD gänzlich zur Nachfolgepartei der FDP mutiert.
    Die sollten als erstes passend zu ihrem neuer Farboutfit (Margenta) die Partei passend umbenennen.
    Ich wähle die SPD bereits seit 16 Jahren nicht mehr....
  3. #152

    Zitat von rationalism Beitrag anzeigen
    Noch ein paar kritische Artikel zu dieser dämlichen Energiewende, dann beende ich dafür meinen Boykott.
    Sie haben noch einige Artikel zu mislungener Integration vergessen, die man immer auch mal wieder bei der Konkurenz zu lesen bekommt. ;-)
  4. #153

    Gähn...

    Glaubt Herr Gathmann eigentlich, was er da schreibt ?
    Die Regierung hat keine so schlechte performance, wie den Leuten ununterbrochen eingehämmert wird (von den Öffentlich-Rechtlichen vor allem).
    Zu nahezu keinem der anstehenden Probleme hat die Opposition überzeugende Konzepte. Das einzige, was für sie (oder durch sie ?) angeleiert wird, ist eine bunte Folge von Kampagnen, von denen die Wulffsche bestimmt nicht die Letzte war. Irgendwann haben die Leute das leid und wollen eher wissen, was an konstruktiven Vorschlägen zu erwarten wäre. Da kommt aber nicht viel.

    Und wenn mal as kommt, dann ist es katastrophal: So will die SPD zusätzlich zur Eurorettung noch einen ganzen "Marshall-Plan" für die südlichen Länder. Ganz so, als gäbe es keine satten EU-Hilfen seit allen Anfängen.

    Und die Grünen ? Die wollen ja noch nicht mal ihr neues Parteiprogramm unter den Wähler bringen. Vorsichtshalber.
  5. #154

    Wenn man...

    sich die derzeitige Parteienlandschaft anschaut, mit den Umfrageergebnissen abgleicht und mal ein wenig Stimmung aus dem Bekanntenkreis und eben auch diesem Forum aufsaugt, könnte man glatt auf folgende Gedanken kommen:

    1.) Die Schwarzen freuen sich ein Bein aus und sind siegesbewußt wie eh und je
    2.) Die links-grüne Ecke wartet nur noch auf die total-Demontage von SPD und Grünen, um mit der Piratenpartei endlich wieder einen ungespaltenen Block als Gegengewicht zur CDU darzustellen

    So spannend war´s höchstens Ende der 60er/Anfang der 70er in der politischen Landschaft...
  6. #155

    Zitat von achim-bonn Beitrag anzeigen
    Aner wenn dann mal eine neue Partei auf der Matte steht, die die Nichtwähler dazu veranlasst zu wählen, dann gerät der ganze Politikzirkus durcheiander. ;-)
    Das sind vorübergehende Ausreißer im üblichen Blockparteiensystem. Das ist schnell wieder bereinigt, zusammengekauft und auf Linie gebracht. Entweder gehen die Neuen unter oder sie verspießern und verkrusten, passen sich an und lassen sich korrumpieren wie die Grünen
  7. #156

    Da bleibt nur noch..........

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    SPD und Grüne hatten schon die Posten verteilt für die Zeit ab 2013. Doch für eine gemeinsame Mehrheit im Bund spricht nur noch wenig - auch wegen des rasanten Aufstiegs der Piraten. Interner Personal-Zoff lähmt Rote und Grüne, besser könnte es für Angela Merkel nicht laufen.

    Schwindende Machtperspektive: Rot-Grün zofft sich ins Abseits - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    .....die Linke und die Piraten zu wählen!
  8. #157

    Zitat von Neurovore Beitrag anzeigen
    ...
    Die Frage ist eigentlich nur, ob das eine angeborene Fähigkeit ist oder ob Merkel diese Art der Manipulation in der FDJ/Stasi/DDR gelernt hat. Ich denke mal, hier kam beides zusammen: eine genetische Disposition und die Gelegenheit, dieses Talent unter dem passenden System zu vervollkommnen. Dazu dann noch die "Gnade der späten Geburt", also die Gelegenheit, vom Großmeister Kohl persönlich als dessen Ziehtochter zu lernen, um ihn dann später hinterrücks zu meucheln.

    ...
    Um Kohl war es nicht schade. Der hätte viel früher weggehört - da wäre Deutschland und Europa viel Leid erspart geblieben. Meiner Meinung nach war die Entsorgung Kohls eine der wenigen positiven Taten von Frau Merkel.
  9. #158

    Klar machen zum ändern: Schluss mit dem rot grünem Strukturkonservatismus!

    Seit die SPD von der neuen Mitte nach links abgerückt ist ergeht sich die Partei in Strukturkonservatismus. Die Entwicklung Deutschlands kommt zum erliegen. Weil man am Alten festhält, kann nichts mehr Neues entstehen. Rot-Grün verbreitet nichts als Angst vor dem Neuen, der Veränderung - die Menschen machen sich Sorgen, werden depressiv.

    Klar haben einige gehofft das aus dem Öko Thema auch Innovation entstehen könnte - doch wenn es konkret wird, ein Windrad aufgestellt werden soll - dann heist es: nein, dort ausgerechnet nicht.

    Auch wenn es um die Verringerung des Inlands-Flugverkehrs (Fluglärmvermeiderung, CO2) geht hätte man innovativ sein können, mit Schnellbahnen, den Ausbau des Bahnnetzes fördern können. In Frankreich gibt es viel weniger Inlandsflugverkehr. Doch wenn jemand zur Tat schreitet - dann werden Bäume und Juchtenkäfer gerettet.

    Es ist einfach nichts Recht. Alles muss perfekt sein, sonst darf es nicht gemacht werden. Dabei betreibt Rot-Grün einen Idealismus, der die Menschen in die Depression führt. Vor Veränderungen hat man Angst, versucht sie "sozial abzufedern" möglichst lange hinauszuzögern. Dabei verspielt rot-grün die Zukunft ganzer Regionen, z.B. in Oberhausen, Gelsenkirchen.
    Die Konservierung der Zechenarbeitsplätze über die Steinkohlesubventionen hat notwendige Veränderung über 30 Jahre hinausgezögert. Jetzt steht die einst führende Region Deutschlands vor einem Scherbenhaufen.

    Als Piraten-Wähler muss ich fragen:

    Wie viele Unternehmen so groß wie ebay, amazon, google hätten entstehen können wenn man die Steinkohlesubvention start-ups gegeben hätte?

    Wie stünde Oberhausen, Gelsenkirchen, Duisburg heute da wenn rot-grün nicht diesen Strukturkonservatismus betrieben hätte?
  10. #159

    Machtperspektive

    Das ist doch wieder typisch. Denen geht es doch gar nicht mehr um das Land geschweige denn um die Bürger denen geht es nur um ihre eigene Pfründe.

    Zitat von Franz-Josef Strauß:

    "Die Säue bleiben immer die gleichen nur die Tröge wechseln"

    Mehr muß man nicht sagen. Damit ist alles geagt


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