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Schwindende Aufträge: Euro-Krise bremst Deutschlands Wirtschaft

dapdDie Euro-Zone rüstet sich für einen Austritt Griechenlands, in Spanien schwelt die Bankenkrise, und Europas Krisenmanager blockieren sich gegenseitig. Das alles bedroht die deutsche Wirtschaft: Im ersten Quartal ist sie noch gewachsen - doch die Stimmung trübt sich spürbar ein.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...834955,00.html
  1. #1

    Spiegel im Spiegel!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Euro-Zone rüstet sich für einen Austritt Griechenlands, in Spanien schwelt die Bankenkrise, und Europas Krisenmanager blockieren sich gegenseitig. Das alles bedroht die deutsche Wirtschaft: Im ersten Quartal ist sie noch gewachsen - doch die Stimmung trübt sich spürbar ein.

    Euro-Krise bremst Deutschlands Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE
    Artikel im heutigen Spiegel-Online:
    Exporte beflügeln deutsche Wirtschaft
    Deutschlands Wirtschaft ist im ersten Quartal deutlich gewachsen. Hauptgrund ist ein Anstieg der Exporte. Doch die Aussichten sind düster: Die Industrie ist im Mai so stark geschrumpft wie seit fast drei Jahren nicht mehr, auch der Ifo-Geschäftsklimaindex ist gesunken.
    __________________________________________________
    Artikel im heutigen Spiegel-Online (ein paar Stunden später):
    Euro-Krise bremst Deutschlands Wirtschaft

    Die Euro-Zone rüstet sich für einen Austritt Griechenlands, in Spanien schwelt die Bankenkrise, und Europas Krisenmanager blockieren sich gegenseitig. Das alles bedroht die deutsche Wirtschaft: Im ersten Quartal ist sie noch gewachsen - doch die Stimmung trübt sich spürbar ein.

    Mann, dramatischer kann die Situation gar nicht sein. Innerhalb von ein paar Stunden wird aus "beflügelt" "eingebremst"!

    Um 16 Uhr meldet ihr dann wohl eine Inflation von 15% ;-)

    Macht bitte mal eine gründliche Reinigung in eurer Redaktion. Ihr seht bestimmt im Spiegel immer 2 Gesichter! Frau Merkel kann helfen!
  2. #2

    Wenn Griechenland ausscheidet

    wird das Ende der Regierung Merkel nahen.
    Die permanente Verweigerung einer antizyklischen Wirtschaftspolitik treibt die Wirtschaft in Europa letztlich in eine Rezession. Dazu gehört auch die Einführung von Eurobonds.
  3. #3

    Arch.aisch

    Wenn es denn schon keine Krise gibt, dann wollen wir sie doch mindestens herbeireden. Seit Monaten fällt der schreibenden Zunft nichts anderes ein, als alle zwei Tage den Weltuntergang – oder doch zumindest den Euro-Untergang – zu beschwören. Das Schöne ist dann, dass man früher oder später sagen kann, man habe das alles ja frühzeitig erkannt. So ein unqualifiziertes Gequatsche; genauso qualifiziert analytisch im Übrigen, wie die Börsianer, die jeden Morgen den feuchten Finger in den Wind heben, um dann mit fachmännischer Einschätzung ihre elektronischen Lottoscheine einer elektronischen Börse anzuvertrauen. Einziger Vorteil: die wirklichen Nachrichten sind so rar geworden, dass man sie trotz täglicher Informationsüberfrachtung an den Händen abzählen kann.
  4. #4

    na ja...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Euro-Zone rüstet sich für einen Austritt Griechenlands, in Spanien schwelt die Bankenkrise, und Europas Krisenmanager blockieren sich gegenseitig. Das alles bedroht die deutsche Wirtschaft: Im ersten Quartal ist sie noch gewachsen - doch die Stimmung trübt sich spürbar ein.

    Euro-Krise bremst Deutschlands Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE
    ""Gut läuft außerdem die Unterhaltungselektronik", sagte Wohlrabe. Hier wirke sich bereits die Fußball-Europameisterschaft positiv aus, die im Juni in Polen und der Ukraine ausgetragen wird. Viele Konsumenten gönnen sich vor Großereignissen wie der EM eher einen neuen Fernseher."

    das letzte Aufbäumen....
  5. #5

    Halbigt

    Zitat von restauradores Beitrag anzeigen
    Artikel im heutigen Spiegel-Online:
    Exporte beflügeln deutsche Wirtschaft
    Deutschlands Wirtschaft ist im ersten Quartal deutlich gewachsen. Hauptgrund ist ein Anstieg der Exporte. Doch die Aussichten sind düster: Die Industrie ist im Mai so stark geschrumpft wie seit fast drei Jahren nicht mehr, auch der Ifo-Geschäftsklimaindex ist gesunken.
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    Artikel im heutigen Spiegel-Online (ein paar Stunden später):
    Euro-Krise bremst Deutschlands Wirtschaft

    Die Euro-Zone rüstet sich für einen Austritt Griechenlands, in Spanien schwelt die Bankenkrise, und Europas Krisenmanager blockieren sich gegenseitig. Das alles bedroht die deutsche Wirtschaft: Im ersten Quartal ist sie noch gewachsen - doch die Stimmung trübt sich spürbar ein.

    Mann, dramatischer kann die Situation gar nicht sein. Innerhalb von ein paar Stunden wird aus "beflügelt" "eingebremst"!

    Um 16 Uhr meldet ihr dann wohl eine Inflation von 15% ;-)

    Macht bitte mal eine gründliche Reinigung in eurer Redaktion. Ihr seht bestimmt im Spiegel immer 2 Gesichter! Frau Merkel kann helfen!
    Was wollen Sie? Das ist eine ausgewogene Berichterstattung!
    Bisher haben die Medien doch immer verdummt. Jetzt wird man geradezu gezwungen, sich mit der Materie intensiver auseinander zu setzen. ;)
  6. #6

    Die wirklichen Ursachen muss man erkennen!

    Zitat von tomrobert Beitrag anzeigen
    wird das Ende der Regierung Merkel nahen.
    Die permanente Verweigerung einer antizyklischen Wirtschaftspolitik treibt die Wirtschaft in Europa letztlich in eine Rezession. Dazu gehört auch die Einführung von Eurobonds.
    Leider befinden wir uns in einer gemeinsamen Währungsunion mit völlig verschiedenen Konjunkturzyklen und völlig verschiedenen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeiten. Die einzelnen Problem- und Aufgabenstellungen innerhalb der vielen Eurovolkswirtschaften sind extrem verschieden. Da es das Ventil der Auf- und Abwertungen nicht mehr gibt, entstehen somit zwangsläufig Ungleichheiten und Ungleichgewichte, Marktverzerrungen und Wettbewerbsverwerfungen. Diese werden zurzeit mit Hilfe der EZB kurzfristig stabilisierend ausgeglichen (Target 2, ELA, LTRO, Aufkauf von Staatsanleihen).

    Wilhelm Nölling - Auswirkungen der Euro-Währungsunion - YouTube

    Für uns selbst entfallen alle Aufwertungsgewinne als volkswirtschaftliche Sozial- und Wohlfahrtsdividende. Dies betrifft in erster Linie die tatsächliche Entwicklung der deuschen Binnenwirtschaft (Realentgeltfindungen, Kreditkosten, Roh- und Energiepreise etc., siehe Entwicklungen der nationalen Leistungsbilanzsalden).
  7. #7

    Das Problem im augenblick heisst

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Euro-Zone rüstet sich für einen Austritt Griechenlands, in Spanien schwelt die Bankenkrise, und Europas Krisenmanager blockieren sich gegenseitig. Das alles bedroht die deutsche Wirtschaft: Im ersten Quartal ist sie noch gewachsen - doch die Stimmung trübt sich spürbar ein.

    Euro-Krise bremst Deutschlands Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE
    Kanzlerin Merkel und ihre Blockierungpolitik .
    Die politik die Frau Merkel vertritt eignet sich um eine Familie durch den Winter zu fahren , danach muss aber jeder der Ideen hat dringend wieder die Familie übernehmen sonst ist die familie für den nächsten Winter nicht gedeckt .
  8. #8

    Nun hilft alle Gesundbeterei nicht mehr

    wirtschaftliche Entscheidungen werden nicht ohne verlässliche
    Eckdaten gefältt. Dürfte eine Binsenweisheit sein.
    Nur unsere exportlastige Wirtschaft kann nicht mehr produzieren wie nachgefragt wird und in dieser Lage
    kann der vernachlässigte Binnenmarkt keine ausgleichenden Größe bilden, dazu ist er zu ausgereizt.
    Vielleicht dürften die Herrschaften ein bischen Sarrazin
    studieren und ihre Schlüsse ziehen. Die verkorkste
    Situation, die ausschließlich durch Ignoranz verursacht
    wurde,ist nur mir vereinten Kräften zu beheben und da habe ich starke Zweifel ob eine Vereinigung überhaupt
    möglich sein wird. Viel Freibord ist nicht mehr vorhanden,
    und wenige können wirklich schwimmen. Na denn.
  9. #9

    Zitat von restauradores Beitrag anzeigen
    Artikel im heutigen Spiegel-Online:
    Exporte beflügeln deutsche Wirtschaft
    Deutschlands Wirtschaft ist im ersten Quartal deutlich gewachsen. Hauptgrund ist ein Anstieg der Exporte. Doch die Aussichten sind düster: Die Industrie ist im Mai so stark geschrumpft wie seit fast drei Jahren nicht mehr, auch der Ifo-Geschäftsklimaindex ist gesunken.
    ......
    Nicht wirklich.

    Das erste Quartal war schwach, aber besser als das Vorjahresquartal.
    Seit Ende April ist Alles tot. So ruhig wie im Herbst 2008.
    Wo Sie rumfragen, auch bei unseren Kollegen.

    Liegt sicherlich daran, dass die Entscheider gerade in den Brückentagen sind und bis nach Pfingsten Golf spielen ?!?
    Nach Pfingsten wissen wir mehr. Aber da ist der Mai schon rum.
    Sie vergessen, dass Statistiken immer zeitversetzte Bilder abgeben.








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