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Schwimm-Ass Lurz: "Im Wasser schwammen Ratten, tote Schildkröten und Holzpaletten mit

Das Wasser ist zu heiß, die Becken sind*dreckig: Schwimmweltmeister Thomas Lurz beklagt sich im Interview über die teilweise*katastrophalen Verhältnisse bei den Wettkämpfen - und*äußert sich skeptisch über die Arbeit des Weltverbands Fina.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,758341,00.html
  1. #1

    Die Zustände könnte man schnell ändern,

    wenn sich die Athleten einfach weigern würden bei unzumutbaren Zuständen überhaupt ins Wasser zu gehen, um zu schwimmen. Und Thomas Lurz wäre hier sicherlich einer der Schwimmer mit dem größten Einfluß, denn auf solche Stars würden die Veranstalter sicher ungern verzichten.

    Es geht hier letztendlich doch auch nur wieder um Geld. Mehr Personal, Sanitäter, Ärzte, mehr Streckenposten, das alles kostet Geld und schmälert den Gewinn.

    Ich schwimme persönlich auch Langstrecke, natürlich in einer ganz anderen Liga, aber an Warmbadetagen, wo das Wasser 30 Grad hat, trainiere ich nie, da ich da körperlich nach kurzer Zeit so müde und ausgelaugt bin, dass es keinen Spaß mehr macht. Bei so Temperaturen auch noch im Sprinttempo 5 oder 10 km zu schwimmen, das ist in meinen Augen schon fahrlässig und dumm. Aber für Geld scheinen einige leider alles zu machen.
  2. #2

    Im Wasser schwammen Laborratten

    Tja, da müssen die US-Doper halt ein bisschen exakter dopen, damit ihre Schwimmdrohnen auch bei 30 Grad noch funktionieren und nicht ausfallen wie Crippen.
  3. #3

    Eigenverantwortung

    Klar sollte der Dachverband fuer den groesst möglichen Schutz sorgen. Aber, die Athleten sind doch keine kleinen Kinder und können ein Rennen boykottieren, wenn die Verhältnisse nicht stimmen und fuer sich selbst als zu gefährlich eingestuft werden.

    Wenn das Wasser zu warm ist und ich schon vor dem Start weiss, dass es das Atmen erschwert und mich schneller auslaugt, dann trete ich doch nicht an - das kann ich als Athlet doch selbst entscheiden.
  4. #4

    Es wird keiner gezwungen

    Es wird keiner gezwungen dort teilzunehmen. Man kann ja wohl nicht erwarten das vorher der ganze Fluß gereinigt wird. Ist halt nicht überall so ordentlich wie bei uns. Wenn das dem Herrn Lurz zu gefährlich ist, dann soll er bei den normalen Schwimmern im Becken antreten. Ist doch lächerlich das Gejammer.
    Das ist wie bei Auto- und Motorradrennen auf öffentlichen Straßen. Da muß man sein Tempo eben den Streckenverhältnissen anpassen. Wer immer eine perfekte Fahrbahn verlangt und in jeder Kurve ans Limit gehen will, muß auf der Rundstrecke bleiben.
  5. #5

    Zitat von vogelskipper Beitrag anzeigen
    wenn sich die Athleten einfach weigern würden bei unzumutbaren Zuständen überhaupt ins Wasser zu gehen, um zu schwimmen. Und Thomas Lurz wäre hier sicherlich einer der Schwimmer mit dem größten Einfluß, denn auf solche Stars würden die Veranstalter sicher ungern verzichten.

    Es geht hier letztendlich doch auch nur wieder um Geld. Mehr Personal, Sanitäter, Ärzte, mehr Streckenposten, das alles kostet Geld und schmälert den Gewinn.

    Ich schwimme persönlich auch Langstrecke, natürlich in einer ganz anderen Liga, aber an Warmbadetagen, wo das Wasser 30 Grad hat, trainiere ich nie, da ich da körperlich nach kurzer Zeit so müde und ausgelaugt bin, dass es keinen Spaß mehr macht. Bei so Temperaturen auch noch im Sprinttempo 5 oder 10 km zu schwimmen, das ist in meinen Augen schon fahrlässig und dumm. Aber für Geld scheinen einige leider alles zu machen.
    Volle Zustimmung. Wenn die Verhältnisse wirklich so katastrophal sind wie Lurz behauptet, dann frage ich mich warum die Athleten das mitmachen. Ist es wirklich so schwer in einer Randsportart, was Langstreckenschwimmen ja ist, die Athleten dazu zu bekommen gegen solche Zustände zu streiken?
  6. #6

    Denken ist schwierig

    Zitat von Hador Beitrag anzeigen
    Volle Zustimmung. Wenn die Verhältnisse wirklich so katastrophal sind wie Lurz behauptet, dann frage ich mich warum die Athleten das mitmachen. Ist es wirklich so schwer in einer Randsportart, was Langstreckenschwimmen ja ist, die Athleten dazu zu bekommen gegen solche Zustände zu streiken?
    Wuerde man der Logik folgen, die Sie und andere in diesem Forum als selbstverstaendlich voraussetzen, muesste man sofort alle Arbeitsschutzbestimmungen, Arbeitszeitgesetze usw. aufheben, denn man koennte ja die Arbeit unter nicht akzeptablen Bedingungen ablehnen. Konsequenterweise sollte man auch nichts gegen Kinderarbeit haben, die Eltern koennen das ja verhindern. Und wenn nicht, ja dann wollen die Erziehungsberechtigten wohl so und das muss dann ganz in Ordnung sein. Jetzt lehnen Sie sich mal zurueck und denken darueber nach, warum es wohl Schutzbestimmungen in allen Lebensbereichen geben mag.
  7. #7

    Zitat von czarpeter Beitrag anzeigen
    Wuerde man der Logik folgen, die Sie und andere in diesem Forum als selbstverstaendlich voraussetzen, muesste man sofort alle Arbeitsschutzbestimmungen, Arbeitszeitgesetze usw. aufheben, denn man koennte ja die Arbeit unter nicht akzeptablen Bedingungen ablehnen. Konsequenterweise sollte man auch nichts gegen Kinderarbeit haben, die Eltern koennen das ja verhindern. Und wenn nicht, ja dann wollen die Erziehungsberechtigten wohl so und das muss dann ganz in Ordnung sein. Jetzt lehnen Sie sich mal zurueck und denken darueber nach, warum es wohl Schutzbestimmungen in allen Lebensbereichen geben mag.
    Lol....vielleicht schauen sie mal nach wodurch die Arbeitsschutzbestimmungen und -gesetze von denen sie schreiben erstmals erreicht wurden: Durch Streiks und Arbeitskämpfe.

    Ausserdem frage ich mich ob sie meinen Post überhaupt gelesen haben. Wo bitte schreibe ich, dass die Bedingungen ok sind oder das die Sportler sie akzeptieren sollen?
    Das Einzige was ich sage ist: Wenn die Sportler die Bedingungen als so furchtbar empfinden, dann liegt es in erster Linie an ihnen selbst aktiv zu werden. Die SPORTLER müssen etwas tun um die Sachen zu ändern. Seien es Streiks oder Gerichtsverfahren oder sonstwas, won alleine wird jedenfalls weder der Schwimmverband noch die Veranstalter etwas tun.








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