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Schwieriges Verhalten: Spezialdiät könnte ADHS-Kindern helfen

Allergieauslösende Lebensmittel weg vom Speiseplan - das könnte nach Ansicht von Forschern in manchen Fällen die Aufmerksamkeitsstörung ADHS lindern. Die Basis der Spezialdiät bilden Reis, Gemüse, Fleisch und Wasser.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...743542,00.html
  1. #1

    *

    Das hatte man uns auch mal vorgeschlagen, aber selbst das Team von Ärzten und Therapeuten, dass sich um meinen Sohn gekümmert hat, hat im Endeffekt davon Abstand genommen, weil die Belastung für ihn zu groß geworden wäre...
  2. #2

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Basis der Spezialdiät bilden Reis, Gemüse, Fleisch und Wasser. Diese Nahrungsmittel wurden dann individuell ergänzt, zum Beispiel mit Kartoffeln, Obst oder Weizenprodukten.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...743542,00.html
    Neee? Ich fall vom Glauben ab!
  3. #3

    is nix neues für mich

    vor ca. 25 Jahren war ich ein verhaltensauffälliges, unruhiges Kind (Hyperkinetiker). Ich wurde daraufhin untersucht und als "Phosphati" eingestuft - die einzuhaltende Diät war sehr ähnlich der im Artikel beschriebenen - d.h. kein Pökelsalz, kein Zucker, keine Geschmacksverstärker, keine Farbstoffe, usw.

    Letztendlich musste unsere Mutter Brot zubereiten und die Wurst wurde vom Metzger extr für uns nur mit nomalem Salz gemacht.

    Nach ein paar Jahren konnte die Diät gelockert werden und heute esse ich wieder alles und bin ausgeglichen und beruflich sehr erfolgreich - Ich glaube mit einer Umstellung der Ernährung kann eine Menge erreicht werden...
  4. #4

    Modediagnose ADHS

    Wenn Eltern heutzutage mit ihrem Kind zum Arzt gehen, dann kommt immer mehr die Modediagnose ADHS zum Vorschein.

    Dann werden die Kinder schoen mit Ritalin vollgepumpt, damit sie ruhiger werden, und den Eltern weniger Arbeit machen.

    Meine Frau ist Lehrerin am Gymnasium und mittlerweise gibt es fast in jeder Klasse solche ADHS Kinder.
    Das kann jawohl nicht wahr sein, dass es im Gegensatz zu frueher so viele Faelle geben soll!
    Aber es ist nunmal so:
    Wenn heutzutage jemand zum Psychologen geht, bekommt er/sie 100%ig irgendwas diagnostiziert.
    Dass das Normale eine weite Streuung aufweist, geraet immer mehr in Vergessenheit.
  5. #5

    Was ist daran neu?

    Der Zusammenhang zwischen Ernährung und AD(H)S (und diversen Allergien und Krnakheiten) wird schon lange in Fachkreisen diskutiert und von Konsumenten durch Selbstversuche belegt.
    Durch gesunde, natürliche Ernährung könnte man so viele Probleme lindern oder ausschalten!

    Leider wird aber von der NahrungsmittelINDUSTRIE gezielt verschleiert, gelogen, betrogen und die Politik geschmiert.
    Mit dem Ergebnis, dass man nur unter größten Mühen an derer "Chemiepampe" vorbeizuessen kann!
    Schulspeisung, Betriebskantine, Restaurant, Freundschaftskreis und Verwandschaft ... überall muss man fragen, bitten, verzichten, um keine schädlichen Chemiebaukästen auf dem Teller zu finden.
  6. #6

    oooo

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Allergieauslösende Lebensmittel weg vom Speiseplan - das könnte nach Ansicht von Forschern in manchen Fällen die Aufmerksamkeitsstörung ADHS lindern. Die Basis der Spezialdiät bilden Reis, Gemüse, Fleisch und Wasser.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...743542,00.html
    das mag ja vielleicht auf einige betroffene kinder zutreffen. aber ich denke, den größten effekt brächte eine erziehungsumstellung. und da denke ich an alle formen, von eher desinteressiert bis hin zu den powermüttern, die ihre kleinsten schon mit zig aktivitäten zumüllen, so daß die kinder kaum zur ruhe kommen. wenn die dann in der schule still sitzen sollen, bekommen die eine krise weil das nicht ausreichend "eventbezogen" ist.
    es gibt ein schönes sprichwort, das sartré zugeschrieben wird: kinder sind wie uhren, man darf sie nicht nur aufziehen, man sollte sie auch laufen lassen.


    in diesem sinne.....
  7. #7

    *hmpf*

    Zitat von spasssbremse Beitrag anzeigen
    Wenn Eltern heutzutage mit ihrem Kind zum Arzt gehen, dann kommt immer mehr die Modediagnose ADHS zum Vorschein.

    Dann werden die Kinder schoen mit Ritalin.....
    Modediagnose... aha... Na das hab ich ja nun oft genug gehört und es entlockt mir nur noch ein müdes Lächeln.
    Ach ja - ich habe diese Modediagnose erhalten. Da war ich 32 Jahre alt. Meinen Eltern hätte es also nichts mehr gebracht, mich mit Ritalin vollzupumpen um mich ruhig zu halten, da ich mein eigenes Leben habe, was zusehends schwerer wurde und mich deswegen dazu brachte, die Diagnostik anzustreben.
    Meine Zeugnisse aus meiner Kindheit weisen jährlich dieselben Einträge auf.
    ...kann sich nicht konzentrieren...
    ....muss permanent motiviert werden....
    ...kann dem Unterrichtsgeschehen nicht konzentriert folgen...
    usw, usf.
    Meine jeweiligen Klassenlehrer sind alle durchweg zu meinen Eltern und haben gesagt, dass mit mir irgendwas nicht stimmt.
    Antwort meiner Mutter: "Lehrer wissen auch nicht alles und ich bin schließlich auch groß geworden, obwohl die Lehrer bei mir damals ähnliches gesagt haben!"
    Klar, groß geworden bin ich auch. Aber der immense Leidensdruck, der dahinter steckt, wünsche ich niemanden.

    Sie haben absolut keine Ahnung, was ADHS ist, sonst würden Sie nicht schreiben, was Sie schreiben.

    Vielleicht gibt es deswegen heutzutage in jeder Klasse ADHSler, weil mittlerweile mehr darauf geachtet und gezielt gesucht wird?
    In Deutschland akzeptiert man seit ungefähr 15 Jahren, dass ADHS auch bei Erwachsenen noch vorhanden ist.
    Irgendwie rein rechnerisch nachvollziehbar, dass plötzlich immer mehr ADHSler ans Tageslicht kommen, weil man nun endlich bereit ist einzusehen, dass ADHS eine Stoffwechselkrankheit ist, die nicht einfach verschwindet, nur weil man behauptet, dass es das nicht gibt.
    Diabetes kann man mit Lebensmitteln auch positiv beeinflussen. Aber der Betroffene wird trotzdem weiterhin ein Diabetiker sein....

    Wegen solchen Ignoranten wie Ihnen, wird es noch viele Jahrzehnte lang Kinder und Erwachsene geben, denen es unglaublich erschwert wird, ein normales, glückliches Leben zu führen, weil sie Angst davor haben, eine Modediagnose angehangen zu bekommen, die sie noch mehr zum Außenseiter macht.
  8. #8

    Nicht alles, was zappelt, hat ADHS

    Dass hyperaktive Kinder durchaus auf eine Ernährungsumstellung reagieren, ist eigentlich nichts neues. Genausowenig ist es neu, dass diese alle in die "ADHS" Schublade getopft werden ... obwohl sie da gar nicht hinein gehören, denn: nicht jeder, der zappelt, hat ADHS. Und hier liegt das Problem: ADHS existiert sehr wohl, es gibt etliche Betroffene - nur wurde die Diagnose in der letzten Zeit deutlich zu leichtfertig vergeben, so dass nun von "Ruhigstellen mit Ritalin" (das ist übrigens sachlicher Unsinn, denn Ritalin ist ein Stimulanz ...) und "mit Ritalin vollpumpen" gesprochen wird. Das hilft keinem weiter, besonders nicht denen, die tatsächlich an der ADHS verursachenden neuronalen Stoffwechselstörung leiden, bei der nur eine Medikation hilft. Denn dieser Personkreis wird dann automatisch mit der Masse abgewatscht - alles nur Einbildung. Aha ... Aber im Differenzieren sind wir ja alle besonders stark ...
  9. #9

    Es gibt kein ADS

    ADS existiert schlicht nicht...Eine Reihe von Symptomen, die völlig normal und menschlich sind wuirden ganz fröhlich von BIG Pharma zum mit rauschgift zu behandenldem Krtankheitsbild erklärt...So kann man Millonen kleine Amis süchtig machen und die Husfrauen haben ein neues Hobby.
    Keine Krankheit ohne Ursache; ADS ist nicht empirisch nachvollziehbar....








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