Ihr Beitrag ist wohl das ultimative Beispiel für die Ansichten von vielen Gehörlosen.
Die Forderung nach Rücksichtnahme von "Hörenden" ist zwar berechtigt, aber dies als deren Problem darzustellen, ist schlichtweg asozial und zeugt von Realitätsverlust.
Den "Hörenden" (das ist immerhin die Mehrheit der Bevölkerung) könnte es nämlich vollkommen egal sein, ob der "Gehörlose" (das ist immer noch die Minderheit!) seinen Willen kriegt.
Sie haben den Vorteil, dass Ihre Texte trotz sprachlicher Fehler noch zweifelsfrei verständlich sind. Aber wenn Sie mal in Gehörlosen-Foren (Taubenschlag, deaf*...) vorbeischauen, dann sehen Sie viele "Ergebnisse" exzessiver Verwendung der Gebärdensprache.
Auch Internetpräsenzen verschiedener Gehörlosensportvereine zeigen, wohin es führen kann, wenn man die "Fremdsprache Deutsch" zugunsten der DGS vernachlässigt.
cadiya71 hat da entgegen Ihres geäußerten Mißfallens sehr wohl "Ahnung". Auch jan234 kann ich zustimmen.
Sie scheinen noch ein relativ "frisch Betroffener" aus dem Kulturkreis der Gehörlosen zu sein.
Seien Sie froh, dass Sie als Student auch die Literatur lesen und verstehen können, die Sie für das Studium Ihres Faches benötigen und denken Sie daran, wieviele Gehörlose damit Probleme hätten - und warum.

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