Erdbeben in der Nähe von Atomkraftwerken haben nicht immer katastrophale Auswirkungen. Aber die Panik bei den Deutschen, sie steigt diesen Tag um einiges mehr.
Mit einer Stärke von 7,4 bebte vor Japans Küste erneut die Erde - nicht weit von mehreren Atomkraftwerken entfernt. Im AKW Onagawa fanden die Arbeiter wenig später mehrere Pfützen mit leicht radioaktivem Wasser.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,755816,00.html
Erdbeben in der Nähe von Atomkraftwerken haben nicht immer katastrophale Auswirkungen. Aber die Panik bei den Deutschen, sie steigt diesen Tag um einiges mehr.
Alles kann, nichts muss schiefgehen? Ja das ist bekannt, und hat weder mit AKWs noch mit Erdbeben zu tun. Tolle Aussage.
Und der nächste Knaller. Panik sieht man nur bei und wird nur von Atomlobbyisten und Anhängern verbreitet, das Licht wird ausgehen, Massenarbeitslosigkeiten, Chaos, der Rückschritt ins Mittelalter und was weiss ich nicht alles ...
Panik vor den AKWs in Japan ? Manche Menschen sorgen sich einfach um ihre Mitmenschen .. schon toll sich dadrüber lustig zu machen?!
Wie schon andere Nachkommentatoren kann auch ich Ihren kurzen, flapsigen Kommentar nicht teilen!!!
Statt Panik nehme ich leider eher eine allmähliche Gewöhnung an solche Nachrichten aus Japan über Schwierigkeiten an den AKWs - mit Stromversorgung, Lecks, radioaktiven Pfützen und steigenden Zahlen von Rissen in diversen Behältern und so weiter - wahr, auch bei mir selber. Als ob man sich allmählich mit den fernen Schrecken einrichtet, die doch so viele Menschen hautnah betreffen!
Leider kommt aber wohl bei einigen die Botschaft immer noch nicht an, dass wir Menschen uns mit der Atomtechnologie einfach doch überhoben haben und nun schauen sollten, wie wir mit den geringsten Kosten da auch wieder herauskommen.
Unseren Nachkommen haben wir sowieso schon ein ziemlich gefährliches strahlendes Erbe hinterlassen.
Allmählich bin ich es leid. Es geht doch einfach darum sich ein unnötiges Risiko vom Halse zu schaffen. Ich finde es unglaublich zynisch, wenn der Hinweis, dass das was in Japan passiert auch in Deutschland vorkommen könnte, in die emotionale Ecke gerückt wird. Fakt ist, dass dies niemand ausschließen kann. Fakt ist auch, dass niemand weiss, was mit dem Müll gemacht werden soll. D.h. noch mehr Zwischenlager, Abklingbecken, Atommülltourismus? Fakt ist dass die realen Kosten der Kernenergie angesichts der Risiken und Müllproblematik nicht bekannt sind. Fakt ist zudem, dass aus diesen Gründen die Atomenergie auf einem wirklich freien Energiemarkt nicht überlebensfähig ist - dazu braucht es Lobbyisten, denen es gelingt über unverantwortliche Regierungen den Bürgern das Geld aus der Tasche zu siehen, das für die direkten und indirekten Subventionen nötig ist. In Japan muss die Regierung, und damit das Volk, nun TEPCO mit Unsummen finanziell unter die Arme greifen, für den Mist den sie verbockt haben.
Und dann kommen die naiven Kommentarschreiber, die das Gerede von der Panikmache der Atomenergie in alberner Weise übernehmen. Wie Bluxx schon sagte: Panik verbreiten diejenigen, die dn Leuten einreden, dass etwas mehr zahlen müssen, wenn sie auf ihre Flachbildschirme starren - das steht doch in keinem Verhältniss zu den Problemen die die Atomenergie mit sich bringt. Also gesunden Menschenverstand einschalten bitte!
wenn das alles nicht so schlimm ist dann gehe hin und helfe!
Ich fahre in dieser Gegend zur See und bin naeher dran am Geschehen und sehe die BERECHTIGTE Panik der Menschen hier.
Und mir ist auch nicht gerade wohl in meiner Haut zumal schon Schiffe die in Tokio waren hoch kontaminiert wurden und die Seeleute gleich in ein Krankenhaus kamen.
Aber es ist ja alles Panikmache.
Gehe hin helfe und dann schreib noch einmal.
Mit strahlenden Gruessen
Das muss man sich mal auf der sprichwörtlichen Zunge zergehen lassen: "Pfützen mit leicht radioaktivem Wasser".
Dann nimmt man einen Lappen, wischt die Brühe auf und gut ist. Denn so schädlich kann die Strahlung nicht sein, wenn man davon Millionen Liter bedenkenlos in den Pazifik pumpen kann.
Es ist ein Restrisiko. Über die Gefahren von Windkraft für die Gesundheit von Tier und Mensch wird dagegen kaum offen berichtet.
Will nicht wissen wieviel radioaktives Wasser bereits aufgewischt wurde, über das nicht berichtet wird. Es muss wohl schon etwas ernster eingestuft worden sein, sonst wäre es bei der sehr undurchsichtigen Informationspolitk der Betreiber wohl nicht der Öffentlichkeit mitgeteilt worden.
Wenn sie nun das Putzteufelchen spielen wollen, bitte schön! Die möglichen Krebserkrankungen sind dann Ihr persönliches Restrisiko.
Würde gerne wissen, inwiefern Windkraft vergleichbare Risiken (die auch hunderte Jahre danach, wenn das Uran bereits aufgebraucht ist, bestehen) bergen könnte. Windräder können jedenfalls sofort und ohne Risiken entsorgt werden, wenn irgend etwas schädliches auftauchen bezüglich ihrer Nutzung sollte.
Dann könnte man den Atommüll ja auch einfach in die Tiefsee kippen und weg wäre das Problem - oder?
Windkraftwerke sind doch was schönes, auf einen Bergrücken hat es leider nicht tausende, sondern nur 13 bis 18, man kann die beobachten, wie die den Nebel umrühren und meditieren! Haben Sie schon mal Federn bei Windanlagen gefunden, wegen der angeblich masakrierten Vögel - ich noch nie!
Bei einer Sturflut wären auch die deutschen AKWs betroffen, darum abschalten, eine umgespültes Windrad ist dagegen NULL Problem!
Um nur eine wenige Punkte zu nennen:
- Infraschall (Störung der Kommunkation von Elefanten und Walen)
- Landschaftsverschandlung
- Schattenwurf
- Diskoeffekt
- störende Warnlichter für die Luftfahrt bei Nacht
usw.
Zudem berichten einige Landwirte, dass ihr Ernteertrag gesunken sei, seit dem diese Windkraftanlagen auf ihren Grundstücken betreiben.
Auch die Auswirkungen von immer mehr Windkraftanlagen auf das Weltklima ist noch unzureichend erforscht. Der amerikanische Forscher Dr. Smith warnt eindringlich davor, dass zu viele Windkraftanlagen das empfindliche globale Wetter stören könnten. Auf Grund der zunehmenden Abschwächung des Windes könnte das empfindliche Wettersystem zusammenbrechen.