dpaVergeblich kämpften die Witwen der israelischen Attentats-Opfern von München 1972 für eine Gedenkminute während der Eröffnungsfeier in London. Doch IOC-Präsident Rogge blieb hart. Jetzt zeigten sich die Frauen bei einem Festakt empört: Das IOC sei "blind und taub".
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,848596,00.html
Ohne Frau Spitzer zu nahe treten zu wollen. Aber es hat ein bisschen was von Beschaeftigungstherapie was sie da betreibt.
Ausserdem ist es sie selbst, die das Gedenken an die Israelischen Sportler beschmutzt wenn sie waehrend einer Gedenkveranstaltung fuer die Opfer von Muenchen, den Veranstalter eben dieser Gedenkveranstaltung als antisemitisch motiviert beschimpft.
Die Entscheidung des IOC keine Gedenkminute bei der Eroeffnungsveranstaltung abzuhalten war absolut richtig.
Keine Politisierung der Spiele sollte die Grundmaxime sein.
Und wer glaubt dass viele von denen die Druck gemacht haben nicht politisch motiviert gewesen seien, glaubt wohl auch noch an den Weihnachtsmann.
Aber immerhin hat Frau Spitzer hat mit ihrem kindischen Dauergemecker auch bekommen was sie wollte. Uebertriebene Medienpraesenz.
Schade, dass sie ihre Zeit in den Medien noicht wuerdevoll bestreiten konnte oder wollte.
der israelischen Sportler zu gedenken, weil angeblich arabische Staaten dagegen waren und mit Fernbleiben drohten, was sehr eindrucksvoll zeigt, wie sie die olympische Idee verstehen. Die PA hat sich beim IOC bedankt... Die Berichterstattung in Deutschland zu diesem Thema war übrigens sehr spärlich.
war offensichtlich möglich - aber nur für die im Jahre 2012 verstorbenen, nicht für die Olympia-Opfer von München.
Das war dann schon ein wenig seltsam...
>das hilft den Opfern von damals und den Angehörigen kein bißchen
Gelegentlich hilft den Angehörigen eine öffentliche Teilnahme an ihrem Schmerz. Und wo hätte man das symbolisch besser ausrücken können als während der Eröffnungsfeier. Mein "Dank" an Rogge...
Und Rogge ist ein elender Feigling. Wie annähernd alle Mitglieder des IOC. Es geht um Geld und eine devote Haltung gegenüber den muslimischen Ländern.
Gedenken ja, aber bitte, bitte nur im Hinterzimmer.
Einen herzlichen Dank an Frau Spitzer!
Shame on you, IOC!
Eine Gedenkminute würde den Angehörigen helfen, Ihre Trauer zu verarbeiten und den Zeitzeugen dieses schrecklichen Erignisses zu gedenken. Auch den Olympioniken würde es helfen, zu erkennen, wie vergänglich sportlicher Ruhm ist und - auch wenn es so begeisternd ist - dass es vergleichsweise zu dem was in der Welt passiert "nur" Sport ist, was sie machen. Das IOC streut Sand in die Augen, wenn es sagt, dies sei nicht der geignete Anlass. Es gibt im Umfeld von immer heroischer hoch stilisierter Spiele keinen besseren Anlass als diesen, um Demut zu entwickeln, vor dem was passiert ist und gegenwärtig an Grausamkeiten in der Welt geschieht. Die olympischen Spiele haben sich immer auch als Friedensspiele verstanden. Eine Gedenkminute würde diesen Gedanken unterstreichen und alle daran erinnern, dass Völkerverständigung und der Sport einen Teil dazu beitragen können.
Es ist nunmal während der olympischen Spiele passiert und ich wette, dass es großen Teilen der neuen Generation von Athleten gar nicht bewusst ist, dass es ein solches Attentat gab. Ich denke schon, dass eine Gedenkminute nicht unangebracht gewesen wäre - evtl. vor dem Einmarsch des israelischen Teams. Das hätte keinen wirklichen Bruch in der Show erzeugt und wäre voll ok gewesen.
Allerdings bin ich auch etwas erschreckt, wie wir hier in München mit dem Monumentpflege umgehen. Ein häßlicher Betonblock am Olympiastadion und ein kleines Schild am Gebäude selbst, dass jetzt ein Gästehaus der Max-Planck Gesellschaft ist. Etwas mehr "Andenken" könnte der Olympiapark schon vertragen.
Das hat jetzt auch mMn nichts damit zu tun, dass die getöteten Athleten Israelis waren - wären sie Sportler einer anderen Nation gewesen, wäre eine Gedenkminute nicht mehr oder weniger angebracht gewesen.
Bei den antiken olympischen Spiele hatten die Waffen zu schweigen.Es herrschte der Friede.Die Schweigeminute erinnert an den urolympischen Gedanken.
Es gibt Kulturen in der Menschheit, die diesen Gedanken nicht ertragen können.Sie stellen sich ausserhalb der menschlichen Kultur und meinen wegen ihres Glaubens eine Vorrechtstellung zuhaben.Das stört immer und überall.
Die Gedenkminute ist richtig, um zu zeigen, dass der olympische Grundgedanke auch heute noch gilt, er so weiter verbreitet wird,die Attentäter an die Schande ihrer tat erinnern (und alle, die sowas vorhaben) und die Opfer die Märtyrer sind, denen eine Ehre zuteil wird.