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Schwere Dürre: In der Sahelzone droht eine Hungerkatastrophe

CARE/ Melanie BrooksViehherden finden kein Futter, Bauern müssen Ernteausfälle verkraften: Eine schwere Dürre stürzt Teile der Sahelzone in eine Hungerkrise. Schnelle Hilfe ist dringend nötig. Für Millionen Menschen reichen die Lebensmittelvorräte nur wenige Wochen - bis zur nächsten Ernte dauert es noch Monate.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,815485,00.html
  1. #1

    Was immer in den Artikeln nicht gesagt wird

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Viehherden finden kein Futter, Bauern müssen Ernteausfälle verkraften: Eine schwere Dürre stürzt Teile der Sahelzone in eine Hungerkrise. Schnelle Hilfe ist dringend nötig. Für Millionen Menschen reichen die Lebensmittelvorräte nur wenige Wochen - bis zur nächsten Ernte dauert es noch Monate.

    Schwere Dürre: In der Sahelzone droht eine Hungerkatastrophe - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

    ist , dass in diesen Regionen einfach zu viele Kinder gezeugt werden. Das Land kann dann nicht soviele Menschen ernähren. Solange dieses Grundproblem nicht beseitigt wird, werden wir immer schlimmere Hungersnöte erleben. Irgendwann wird dem Westen die Kraft fehlen zu helfen und dann.....
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Viehherden finden kein Futter, Bauern müssen Ernteausfälle verkraften: Eine schwere Dürre stürzt Teile der Sahelzone in eine Hungerkrise. Schnelle Hilfe ist dringend nötig. Für Millionen Menschen reichen die Lebensmittelvorräte nur wenige Wochen - bis zur nächsten Ernte dauert es noch Monate.

    Schwere Dürre: In der Sahelzone droht eine Hungerkatastrophe - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Ach die Sahel-Zone....ein Klassiker der Almosenindustrie.
    Trotzdem leben dort mehr Menschen als je zuvor. Seit Jahrtausenden wird durch verhungern dort das Gleichgewicht gehalten.
    Es bleiben 2 Möglichkeiten:
    1) Weiter den natürlichen Lebensstil leben (viele Kinder, Hungernot korrigiert die Population)
    2) Vernünftigen Lebenstil (Harte Geburtenkontrolle, moderne Landwirtschaft auf einem Teil der Fläche, der Rest der heimischen Flora/Fauna lassen.

    Hilfen machen den ersten Lebensstil nur noch unbarmherziger, da durch Hungerhilfen die Population weit über alles erträgliche gesteigert wird.
  3. #3

    so ist es

    Zitat von Ghanima22 Beitrag anzeigen
    Das trifft ganz allgemein auf die Weltbevölkerung zu. Im Grunde kann man nur hoffen, das irgendeiner der Hühner-,Vögel, Katzen-, Mäusegrippenviruse endlich ausbricht und langfristig einen nachhaltigen Beitrag zu Reduktion der Weltbevölkerung leistet.
    Eine wirklich krasse Aussage von Ihnen, doch so ist es !

    Die Menschheit zustört die Natur, verschwendet Ressourcen, vermehrt sich als ob es kein Morgen gäbe. So extrem war es noch niemals gewesen und der Mensch merkt nun was er angerichtet hat wenn kein Gras mehr für das Vieh da ist und kein Boden mehr der Fruchtbar ist.

    Das sind nun einmal die Regulierungsmechanismen der Natur. Die Bevölkerung dort wird wohl so weit sterben bis eine Zahl erreicht ist die man wieder mit den vorhandenen Ressourcen versorgen kann.
  4. #4

    Tut es nicht

    Zitat von Ghanima22 Beitrag anzeigen
    Das trifft ganz allgemein auf die Weltbevölkerung zu. Im Grunde kann man nur hoffen, das irgendeiner der Hühner-,Vögel, Katzen-, Mäusegrippenviruse endlich ausbricht und langfristig einen nachhaltigen Beitrag zu Reduktion der Weltbevölkerung leistet.
    Das ist nicht ganz richtig.
    Nicht die Weltbevölkerung allgemein steigt. Sie sinkt in den Ländern und vor allem bei dem Menschen, die es sich eigentlich leisten können (und sollten) - gut ausgebildete und wohlhabende Akademiker:
    China, Japan, Südkorea, Deutschland, Kanada...

    Sie steigt aber vor allem dort, wo die Menschen arm sind. Getreu dem Motto ich habe nichts zu essen, also mache ich 8 Kinder. Früher haben Hungersnöte ein paar Hundert Kinder getroffen - der Rest starb an Krankheiten. Dank westlicher Hilfe überleben immer mehr, und machen ihrerseits immer mehr Kinder. Jetzt treffen LOKALE Dürren gleich Hunderttausende Kinder. Oder um es mit den Worten eines Freundes zu sagen:

    Irgendwie haben immer die falschen viele Kinder.
  5. #5

    Gegen Titelzwang

    Zitat von Ghanima22 Beitrag anzeigen
    Das trifft ganz allgemein auf die Weltbevölkerung zu. Im Grunde kann man nur hoffen, das irgendeiner der Hühner-,Vögel, Katzen-, Mäusegrippenviruse endlich ausbricht und langfristig einen nachhaltigen Beitrag zu Reduktion der Weltbevölkerung leistet.
    Solange Sie nicht selbst davon betroffen sind, was?
    Oh Mannomann.
  6. #6

    nnnn

    Zitat von Ghanima22 Beitrag anzeigen
    Das trifft ganz allgemein auf die Weltbevölkerung zu. Im Grunde kann man nur hoffen, das irgendeiner der Hühner-,Vögel, Katzen-, Mäusegrippenviruse endlich ausbricht und langfristig einen nachhaltigen Beitrag zu Reduktion der Weltbevölkerung leistet.
    Nein, das trifft nicht ganz allgemein zu.
    Es sind die meisten Länder Afrikas, die immer noch diese hohen Vermehrungsraten haben, alle anderen liegen mehr als die Hälfte darunter. Zudem liegen diese Länder in klimatischen Gürteln, die lediglich ein nomadisches Wirtschaften erlaubt – mehr gibt das Land nicht her. Wenn aber, wie in den vergangenen Jahrzehnten, exorbitante Vermehrungsraten (auch aufgrund von externen Nahrungsmittelhilfen) auch die Herdenkopfzahl in die Höhe treiben, dann ist die karge Ressource Boden und Vegetation hoffnungslos überfordert. Dann kann die Bevölkerung nicht mehr von ihrem Land leben. Sinnlose Agrarversuche sind ein Tropfen auf dem heißen Stein – oder noch weniger. Einziges Mittel: weniger Kinder.

    Zum Beispiel Mali, ein Land am Rand der Wüste (minimale Nahrungsressourcen):
    Weltentwicklungsindikatoren - Google Diagramme-Explorer
    Ein Land, dessen Bevölkerung in nur 50 Jahren sich verdreifacht hat.
  7. #7

    Zitat von Ghanima22 Beitrag anzeigen
    Das trifft ganz allgemein auf die Weltbevölkerung zu. Im Grunde kann man nur hoffen, das irgendeiner der Hühner-,Vögel, Katzen-, Mäusegrippenviruse endlich ausbricht und langfristig einen nachhaltigen Beitrag zu Reduktion der Weltbevölkerung leistet.
    Boah, wie seid Ihr denn drauf? Was würdet Ihr sagen, wenn Ihr Euren Beitrag zur "Weltbevölkerungsreduktion" leisten müsstet?

    Das Problem ist doch ein ganz anderes: Die Eliten der Länder verschleppen Hilfsmaßnahmen bzw. leiten die in die eigene Tasche um. Hilfsmaßnahmen, die im Übrigen nötig sind, weil wir Europäer den Menschen dort einen anderen Lebensstil aufgezwungen haben.
  8. #8

    So ist es.

    Zitat von steuben1978 Beitrag anzeigen
    ist , dass in diesen Regionen einfach zu viele Kinder gezeugt werden. Das Land kann dann nicht soviele Menschen ernähren. Solange dieses Grundproblem nicht beseitigt wird, werden wir immer schlimmere Hungersnöte erleben. Irgendwann wird dem Westen die Kraft fehlen zu helfen und dann.....
    Zumindest das Kinder zeugen scheinen sie hinzukriegen. Wenn wir jetzt helfen wird sich die Bevölkerungszahl weiter hochschrauben. Das ist ein Fass ohne Boden. Anstatt Lebensmittel zu spenden, sollte Aufklärungsarbeit geleistet werden. Die Menschen dort scheinen ihr grundlegendstes Problem von alleine nicht zu erkennen.
  9. #9

    Thema

    Zitat von steuben1978 Beitrag anzeigen
    ist , dass in diesen Regionen einfach zu viele Kinder gezeugt werden. Das Land kann dann nicht soviele Menschen ernähren. Solange dieses Grundproblem nicht beseitigt wird, werden wir immer schlimmere Hungersnöte erleben. Irgendwann wird dem Westen die Kraft fehlen zu helfen und dann.....
    ... dann geht alles seinen Gang : ein grosser Teil der Bevölkerung verhungert! Hinterher ist dann alles wie immer! Ein paar Menschen bleiben übrig, die dann wieder haufenweise Kinder kriegen, die dann bei der nächsten Dürre verhungern! So ist das Leben!


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