Schweizer Politikerin: "Mich stört die Masse der Deutschen"

DPADie hitzige Debatte um deutsche Zuwanderer in der Schweiz findet kein Ende, im Gegenteil. Natalie Rickli, Abgeordnete der Schweizer Volkspartei, legt jetzt nach: "Einzelne Deutsche stören mich nicht, mich stört die Masse", sagte sie. Eine neue Umfrage zeigt - viele Landsleute stimmen ihr zu.

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  1. #290

    Zitat von Chlodwich Beitrag anzeigen
    Ist doch Blödsinn. Viele Deutsche verstehen schweizer
    Dialekt blendend, und dann wird in Meetings Mundart
    gesprochen. Ist doch kein Problem. Erleb ich tagtäglich.

    Ich würde da eher an ihrem Bildungsniveau zweifeln,
    wenn sie nach so langer Zeit, nicht mal in der Lage sind,
    einfachste Dialekte zu verstehen.
    Ich hatte nicht von Schweizer Dialekt gesprochen. Und Hardcore-Schwyzerdütsch wird hierzulande nicht grundlos untertitelt.

    Mein Bildungsniveau ist ausreichend, danke sehr. Nichtsdestotrotz sind breite Dialekte schwer verständlich, vor allem für andere Leute, die kein Hochdeutsch sprechen.

    Oder schicken Sie mal jemandem aus dem Kanton Zürich aufs Schleswig-Holsteiner Land.
  2. #291

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Ich hatte nicht von Schweizer Dialekt gesprochen. Und Hardcore-Schwyzerdütsch wird hierzulande nicht grundlos untertitelt.

    Mein Bildungsniveau ist ausreichend, danke sehr. Nichtsdestotrotz sind breite Dialekte schwer verständlich, vor allem für andere Leute, die kein Hochdeutsch sprechen.

    Oder schicken Sie mal jemandem aus dem Kanton Zürich aufs Schleswig-Holsteiner Land.
    Ich spreche seit jeher kölscher Platt und verstehe
    schweizer Dialekte trotzdem besten. Habe Englisch
    und Russich gelernt.
    Nee, also 17 Jahre, das haut dem Fass den Boden aus.
    Das mit dem Bildungsniveau war doch ihre Idee.
    Nochmal, 17 Jahre, ich packs net.....
  3. #292

    ha

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Mein Bildungsniveau ist ausreichend, danke sehr. Nichtsdestotrotz sind breite Dialekte schwer verständlich, vor allem für andere Leute, die kein Hochdeutsch sprechen.

    Oder schicken Sie mal jemandem aus dem Kanton Zürich aufs Schleswig-Holsteiner Land.
    Es ist genau andersrum. Badener und Schwaben haben mit Schwyzerdütsch kaum Probleme, weil gleicher Ursprung. Noch dazu kann der Dialektsprecher flexibler mit anderen Dialekten hantieren, weil dem eben nicht nur hochdeutsch als Rüstzeug mitgegeben worden ist.
    Ihre Argumentation soll wohl nur Ihre eigene Situation gradebiegen, die Realität treffen Sie damit aber nicht.
    Ottmar Hitzfeld z.B. parliert wie selbstverständlich auf schwyzerdütsch ins Mikro. Als gebürtiger Badener.
  4. #293

    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    Wenn das für die Gegend typisch ist, dann ist das so ok.
    Nicht wirklich. Ich begrüße Menschen mit "Guten Tag" bzw, was der Tageszeit angemessen ist.

    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    Sie bemühen sich auch anderweitig um Ihre Ansichten und um Beliebtheit geht es nicht.
    Dialekt hat mit Bildung gar nix zu tun. Oder gar mit Dummheit. Das entspringt eindeutig Ihrer Phantasie. Und nein, das ist überhaupt keine Weisheit, das ist Dummsprech.
    Von Dumm heit hat keiner geredet. Es ging ums Bildungsniveau. Glauben Sie mir, von den Leuten, mit denen ich es hier beruflich zu tun habe, redet keiner harten Dialekt. Komisch, oder?

    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    Wenn Sie nach 17 Jahren keinen Schimmer vom Dialekt in Ihrer Umgebung haben, dann haben Sie ein Problem und nicht das Umfeld. Sie fügen sich bitte ein, von anderen haben Sie das nicht zu erwarten.
    Inwieweit soll ich mich einfügen? Die hiesigen Vokabeln sind mir bekannt, wenn ich anfangen würde, Bayrisch zu imitieren, würden die Einheimischen zu Recht sauer, weil sie sich vera****t vorkämen, innerhalb von München klappt das auch so sehr gut.

    Ich sagte - s.o. - dass ich zuweilen mit einem Mechaniker oder anderen Handwerkern Probleme habe, sie zu verstehen. IdR merken die das und reden dann etwas langsamer. Ich respektiere die Leute, auch das merken sie. Weswegen ich dann eigentlich keine Probleme habe.
  5. #294

    Zitat von Chlodwich Beitrag anzeigen
    Seh ich auch so. Wirklich unglaublich. Man muss sich
    das mal auf der Zunge zergehen lassen, 17 Jahre !!!
    In der Zeit lernen die meisten Menschen eine komplett
    andere Sprache. Mir fehlen einfach die Worte.
    Nochmal: ich mache keinen Dialekt nach. Ich kann einen Dialekt imitieren, nur fällt das denjenigen auf, die diesen Dialekt von Grund auf sprechen.

    Andere Sprachen spreche ich übrigens.

    Unglaublich finde ich es, anzunehmen, dass Leute zum Assimilieren einen Dialekt nachmachen. Zumal Sie hier noch nach 40 Jahren als "Zugezogener" gelten.
  6. #295

    Zitat von Chlodwich Beitrag anzeigen
    Ich spreche seit jeher kölscher Platt und verstehe
    schweizer Dialekte trotzdem besten. Habe Englisch
    und Russich gelernt.
    Nee, also 17 Jahre, das haut dem Fass den Boden aus.
    Das mit dem Bildungsniveau war doch ihre Idee.
    Nochmal, 17 Jahre, ich packs net.....
    Sie verstehen Schwyzerdütsch? Glaube ich Ihnen nicht. Das ist im Prinzip eine eigene Sprache. Den Schweizer, der früher in unserer Firma war, verstand hier niemand, wenn der richtig loslegte.

    Wenn das doch so leicht zu verstehen ist, wieso wird das untertitelt?

    Was hat das Bildungsniveau übrigens damit zu tun, wieviele Dialekte man versteht? Ich mache mit Ihnen eine Wette, dass Sie besagten Mechaniker ebenfalls nicht verstanden hätten.
  7. #296

    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    Es ist genau andersrum. Badener und Schwaben haben mit Schwyzerdütsch kaum Probleme, weil gleicher Ursprung. Noch dazu kann der Dialektsprecher flexibler mit anderen Dialekten hantieren, weil dem eben nicht nur hochdeutsch als Rüstzeug mitgegeben worden ist.
    Ihre Argumentation soll wohl nur Ihre eigene Situation gradebiegen, die Realität treffen Sie damit aber nicht.
    Ottmar Hitzfeld z.B. parliert wie selbstverständlich auf schwyzerdütsch ins Mikro. Als gebürtiger Badener.
    Haha, so ein Unfug. Genau, wer Dialekt spricht, kann leichter andere Dialekte verstehen.

    Ich hatte übrigens gar nicht davon gesprochen, wo welcher Dialekt seinen Ursprung hat.

    Schauen Sie übrigens mal, wer wo Hochdeutsch spricht und wer nicht. Wieso spricht der Mechaniker breites Bayerisch, meine Kunden und Auftraggeber aber nicht? Hm.
  8. #297

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Nicht wirklich. Ich begrüße Menschen mit "Guten Tag" bzw, was der Tageszeit angemessen ist.
    im kanton wallis, genauer im oberwallis, grüsst sie nach dem mittag niemand mehr mit tag wohl, da hat der abend schon begonnen.


    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Von Dumm heit hat keiner geredet. Es ging ums Bildungsniveau. Glauben Sie mir, von den Leuten, mit denen ich es hier beruflich zu tun habe, redet keiner harten Dialekt. Komisch, oder?.
    bei uns ist einfach üblich im dialekt zu sprechen. keiner stört sich daran.


    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Inwieweit soll ich mich einfügen? Die hiesigen Vokabeln sind mir bekannt, wenn ich anfangen würde, Bayrisch zu imitieren, würden die Einheimischen zu Recht sauer, weil sie sich vera****t vorkämen, innerhalb von München klappt das auch so sehr gut.

    Ich sagte - s.o. - dass ich zuweilen mit einem Mechaniker oder anderen Handwerkern Probleme habe, sie zu verstehen. IdR merken die das und reden dann etwas langsamer. Ich respektiere die Leute, auch das merken sie. Weswegen ich dann eigentlich keine Probleme habe.
    ja, imitieren wäre wirklich der falsche weg. aber der eigene dialekt würde sicher nicht falsch ankommen.
  9. #298

    ja, die Elite

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Von Dumm heit hat keiner geredet. Es ging ums Bildungsniveau. Glauben Sie mir, von den Leuten, mit denen ich es hier beruflich zu tun habe, redet keiner harten Dialekt. Komisch, oder?
    Ja und? Die Dummen machen kein Abi und studieren nicht. Alle, die Dialekt reden, können demnach keine Bildung haben. Was Sie folgerichtig durch Ihr berufliches Umfeld bestätigen können.
    Nein, komisch finde ich das nicht. Große Unternehmen müssen sich auf ein gewisses Maß an sprachlicher Norm einigen. Das hat aber nicht gezwungenermaßen mit Bildung zu tun. Eine Sprache zu beherrschen ist eine übliche menschliche Fähigkeit und keine besondere Leistung. Nichtmal dann wenn man aus Hannover kommt.
  10. #299

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Sie verstehen Schwyzerdütsch? Glaube ich Ihnen nicht. Das ist im Prinzip eine eigene Sprache. Den Schweizer, der früher in unserer Firma war, verstand hier niemand, wenn der richtig loslegte..
    ich denke schon, dass jemand der selber dialekt spricht schneller einen fremden dialekt versteht. je näher sich die dialekte (räumlich) sind, desto schneller oder einfacher wird es natürlich schon.