Forum


 

Schweizer Politikerin: "Mich stört die Masse der Deutschen"

DPADie hitzige Debatte um deutsche Zuwanderer in der Schweiz findet kein Ende, im Gegenteil. Natalie Rickli, Abgeordnete der Schweizer Volkspartei, legt jetzt nach: "Einzelne Deutsche stören mich nicht, mich stört die Masse", sagte sie. Eine neue Umfrage zeigt - viele Landsleute stimmen ihr zu.

Schweizer Politikerin: "Mich stört die Masse der Deutschen" - SPIEGEL ONLINE
  1. #260

    Zitat von Celestine Trueheart Beitrag anzeigen
    Ja und? In Deutschland gibt es eine große Anzahl von Menschen, die das schweizerische Verhalten gutheißen.
    Weniger als es Deutsche in der Schweiz gibt.

    Zitat von Celestine Trueheart Beitrag anzeigen
    Nun hat Schäuble wohl auch dafür gesorgt, dass Steuerhinterzieher mit Seidenhandschuhen angefasst werden bzw. keine Strafe zu befürchten haben.
    Das wär mir neu. Und glauben Sie nicht jeden Quatsch, der in Ihren Revolverblättern geschrieben steht.
  2. #261

    Deutsche in der Schweiz

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die hitzige Debatte um deutsche Zuwanderer in der Schweiz findet kein Ende, im Gegenteil. Natalie Rickli, Abgeordnete der Schweizer Volkspartei, legt jetzt nach: "Einzelne Deutsche stören mich nicht, mich stört die Masse", sagte sie. Eine neue Umfrage zeigt - viele Landsleute stimmen ihr zu.

    Schweizer Politikerin: "Mich stört die Masse der Deutschen" - SPIEGEL ONLINE
    Liebe Deutsche
    Ich und die grosse Mehrheit der Schweizer haben nichts gegen euch. Also regt euch bitte nicht auf über das Geschwätz einer Hinterbänklerin, die es mangels substanzieller Beiträge nötig hat, sich mit unausgegorenem Geschwätz ins Gerede zu bringen. Hiesige Medien nannten sie zutreffenderweise auch schon die Fahnenträgerin der Ahnungslosen.
    Wenn sich tatsächlich so viele Deutsche in der Schweiz unwillkommen und schlecht behandelt fühlen, so muss man das auf das Tapet bringen. Aber bitte nicht, indem er dieser Person eine Aufmerksamkeit schenkt, die ihr schlicht nicht zusteht. Denn wenn es wirklich schon soweit ist, dass man sich mit derart tiefem Niveau weit über die Landesgrenzen hinaus bekanntmachen, dann fürchte ich schlimmes für die Politik und ihre Seriosität.
    Dass angeblich viele Schweizer der erwähnten Dame auch zustimmen, sollte niemanden aufregen. Mal ehrlich, wenn in Deutschland - gemessen an der Einwohnerzahl - ca. 2,5 Mio Schweizer leben würden, würde das vermutlich auch viele Deutsche stören.
    Ein Schweizer
  3. #262

    Wenn man als Deutscher in die Schweiz kommt denkt man, man ist ab sofort akzeptiert, da ähnliche Sprache, gleiches Aussehen, i.d.R. gehobener Bildungsstand. Und i.d.R. arbeitet "der Deutsche" und ist nicht Arbeitssuchen o. Ä. Vielleicht sind wir bei aller vermeintlicher Ähnlichkeit auf den ersten Blick auf den zweiten Blick doch sehr verschieden. Dankbarkeit können wir auf keinen Fall erwarten. Aber vielleicht doch etwas Respekt und Toleranz. Es gibt ja einen Grund dafür, dass wir uns als EU-Bürger trotzdem dauerhaft in der Schweiz befinden dürfen. Und es gibt einen Grund dafür, dass wir die Jobs machen, die wir machen.
  4. #263

    Nein.

    Zitat von Fred Hofer Beitrag anzeigen
    Dass angeblich viele Schweizer der erwähnten Dame auch zustimmen, sollte niemanden aufregen. Mal ehrlich, wenn in Deutschland - gemessen an der Einwohnerzahl - ca. 2,5 Mio Schweizer leben würden, würde das vermutlich auch viele Deutsche stören.
    Ein Schweizer

    Das glaube ich nicht.

    Wenn zehnmal soviele da wären als es derzeit sind wäre das immer noch kein Problem.

    Erstens weil die Schweizer, uns süddeutschen kulturell mindestens so ähnlich sind wie Berliner. Es gibt daher keinerlei Integrationsprobleme. Hinzu kommt, dass die Schweizer, die in Deutschland sind, in der Regel auch gut qualifiziert sind und möglicherweise in Deutschland mehr Jobs "produzieren" als sie selber verdrängen.

    Das verhält sich mit den Deutschen in der Schweiz ähnlich. Die vielen Hochqualifizierten unter den Deutschen verdrängen per Saldo keinen einzigen Arbeitsplatz. jeder Ingenieur beispielsweise lässt im Durchschnitt drei Arbeitsplätze entstehen.

    Und die Deutschen im Tourismus oder in der Landwirtschaft gehen Tätigkeiten nach, um die sich nur wenige Schweizer reissen.
  5. #264

    1. Viel Lärm um nichts!!

    Ich glaube viele Kommentatoren hier waren weder einmal in der Schweiz, noch haben sie irgendetwas mit ihr zu tun und trotzdem scheinen sie es sich herauszunehmen, mit der Hasskeule um sich zu schlagen. Fakt ist, viele Deutsche arbeiten in der Schweiz. Sind dankbar dort arbeiten zu können. 14% der praktizierenden Ärzte in der Schweiz sind deutsch. Das macht einen nennenswerten Bestandteil aus, aber Aussagen wie das Schweizer Gesundheitssystem würde ohne sie zusammenbrechen, basieren auf der Unfähigkeit vieler Leute hier, sich über das Thema zu informieren. Ich weiss nicht genau, was die Schreiberlinge dieser Kommentare davon haben, solche Falschaussagen zu treffen, ausser Deutsche als arrogant und von falschem Nationalstolz getrieben darzustellen. Ich denke der Durchschnittsmensch ist über einen qualifizierten Arzt glücklich, da kommt es meistens nicht darauf an, woher er ist. Sicherlich haben viele Schweizer genau die Einstellung, aber lieber wird hier die Schweiz als gesamtes verunglimpft. Dann kommen Aussagen wie die Schweiz bildet zu wenige eigene Ärzte aus, stellt euch vor, in Deutschland herrscht das selbe Problem, nur dass die wenigen die schlussendlich ausgebildet sind, einen Job in Schweden oder der Schweiz bevorzugen. Inwiefern ist dies das Problem der Schweiz oder Schweden? Der Grund wieso also im schwedischen und schweizerischen Gesundheitssystem viele Deutsche Ärzte anzutreffen sind, ist das Versagen des deutschen Systems. Auch die Reaktion vieler Deutschen, ihre Ferien nicht mehr in der Schweiz zu verbringen, ist wohl eher ein Schuss in den Ofen. Denn neben einigen wirklich gut qualifizierten Deutschen, sind zehntausende Service und Hotelangestellte, Wellness und Beauticianangestellte, usw in der Schweiz tätig. Wem wischt man damit also eins aus, sich selbst, denn wer wird dann als erstes entlassen, wenn die Auslastung nicht mehr stimmt. Ich glaube viele sollten die deutsche Gewichtigkeit nicht überschätzen und vorallem mit dem Wort Rassismus sehr spärlich umgehen. Ich meine ihr lebt im gleichen Deutschland wie ich!? Das Land der Zwickauerterrorzelle, das Land mit der gut organisierten und weitverbreiteten rechten Szene und dem dazugehörenden staatlich legitimierten Aushängeschild NPD, das Land wo Friedensnobelpreisträger sehr fragwürdige Aussagen treffen, wo Sarrazin ein ganzes Buch über eine Problematik schreibt, welche viele Deutsche vordergründig als Geschwaffel abtun, gleichzeitig in privaten Kreisen aber wenige anzutreffen sind, die selbst nicht genauso daherreden. Das ist diese scheinheilige deutsche Offenheit. Also wie bitte kann man als Deutscher, guten Gewissens so verurteilen. Naja, es bleibt mir nur die Annahme, dass die hier so daherreden, etwa den Schweizer entsprechen, die blindlings einer solchen Aussage, wie sie von Frau Rickli getätigt wurde, zustimmen. Ich glaube der Rest der Deutschen und Schweizer wäre sehr wohl fähig grosses gemeinsam zu leisten. Wieso muss der Schweizer wie der Deutsche sein oder umgekehrt, wir kommen nun mal von anderen Hintergründen, da wird es nie eine komplette Übereinstimmung des seins geben, ein friedliches und konstruktives miteinander wäre aber ohne Probleme erreichbar. Immer reden alle wie schlecht in Berlin Politik gemacht wird und dass man es selbst besser machen würde.
  6. #265

    2. Viel Lärm um nichts

    Die Mehrheit der Menschen hier scheint schon "wirksame" Mittel zu haben um dem anderen Land eines auszuwischen. Dabei beweisen sie vorallem eins, die Unfähigkeit selbst über die Nasenspitze raus zu denken. Ist dies in Deutschland inzwischen nicht mehr zu erwarten, sind inzwischen alle mit Hirn in der Schweiz? Es wird Zeit alle unsere "Hochqualifizierten Fachkräfte" zurückzuholen, denn ohne die scheinen uns die wenig verbliebenen Denker abhanden gekommen zu sein. Auch die angebliche Diskrimminierung durch die Ventilklausel sehe ich relativ. Diese Klausel wurde den Schweizer von der EU nahegelegt, um den Leuten der EU-Gründerstaaten, verfrüht und vermehrt Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt zu verschaffen. Nun wo sie angewandt wird, soll sie plötzlich diskriminierend sein? Wer handelt hier also moralisch verwerflich? Zuerst die eigenen Interesse im Auge, was mit den 300´000 in der Schweiz arbeitenden Deutschen auch geklappt hat, aber die Klausel die man selbst als Regulierungsinstrument vorgeschlagen hat, als menschenverachtend, diskriminiernd und unmoralisch anprangern. Ich meine, habt ihr auch schon von der italienischen oder französischen Politik gehört, die alle Roma aus dem Land vertreibt. Wo bleibt da die deutsche Entrüstung? Aber nach dem Artikel in der Weltwoche, kann man getrost auf der Schweiz rumhacken. Über die Gelder von Gaddafi in der Schweiz lästern, während das dazumalige italienische Staatsoberhaupt zu den besten persönlichen Freunden des Diktators gehörte, ist kein Zeichen von Grösse. Sich über den kleinen Nachbarn herzumachen und gleichzeitig nichts zu sagen wenn es um die Grossen, wie Frankreich oder Italien geht. Das ist ein Zeichen von Schwäche und passt sogar nicht zu dieser deutschen Überlegenheit, die viele hier in der Kommentarsektion so gerne propagieren. Ehrlich gesagt, fasse ich es als Armutszeugnis auf.
  7. #266

    Hier geht es nicht um Versachlichung, sondern um reine Stimmungsmache. – Also hatte Schiller doch Recht: Die Masse macht aus der Ingelligenz des Einzlenen jene Dummheit, gegen die selbst die Götter vergeblich ankämpfen.
  8. #267

    Zitat von Celestine Trueheart Beitrag anzeigen
    Es wird schon in den Nachrichten kolportiert: Letztes Jahr wurde der Strom 500.000 mal abgedreht. Egal: die Wirtschaft brummt
    Wenn 50 Leuten 500.000 mal im Jahr der Strom abgedreht wird dann geht das schon in Ordnung. Und ja die Wirtschaft brummt. Wir haben ja zum Glück den Euro.
  9. #268

    Zitat von dannyinabox Beitrag anzeigen
    Ja, schlimme Zustände in der Schweiz und Ich glaube sie haben bei ihrer Hasstirade den Ausdruck: "Rosinenpicker" vergessen. Sie sollten das unbedingt nachholen finde ich.

    In der Zwischenzeit setzte ich mich mit der Frage auseinander weshalb jemand wie sie in einem Land leibt und Lebt in dem es scheinbar nichts gutes gibt. In der man so unwillkommen scheint wie eine unschöne Virusinfektion. Böse Menschen überall die ihnen nichts gutes wollen. Verstehen Sie? Ich frage: Ist das etwa ein Leben?!

    ..Oder ist es am Ende vielleicht wegen dem lieben Geld? Keine Arbeit in Deutschland? Haben die Bosse alles wegrationalisiert um die Griechen zu retten im tollen Finanzkonstrukt und das was an Arbeit blieb denjenigen überlassen die den Job für noch weniger machen als jene die dachten sie würden es schon billig tun?

    Kann aber auch sein dass sie der schönen Bergwelt wegen im finsteren Tal bleiben. Nur, was bringt das?
    Prozentual leben und arbeiten mehr Schweizer in Deutschland als Deutsche in der Schweiz. Etwa viermal mehr. Also scheint Deutschland viermal interessanter zu sein als die Schweiz.
  10. #269

    Zitat von medwediza Beitrag anzeigen
    Lieber doktor_b, ich glaube Ihnen schlicht und einfach nicht, dass Sie erstens Arzt sind und zweitens an der Uniklinik in Zürich gearbeitet haben.
    Das ist die Kampfargumentation Nummer eins von uneinsichtigen Schweizern: Exresidenzlern zu unterstellen, sie hätten nie in Deutschland gewohnt, wenn diese von Ihren Erfahrungen berichten.

    Zitat von medwediza Beitrag anzeigen
    Erstens sprechen die vielen Rechtschreibefehler in Ihrem Kommentar nicht für eine akademische Ausbildung.
    Rechtschreibfehler sind in dem Kommentar nicht enthalten, allenfalls grammatikalische. Die stammen aber meist davon, dass man beim Schreiben den Satz umbaut und vergisst, die Worte anzupassen.


    Zitat von medwediza Beitrag anzeigen
    Zweitens gehören Aussagen, deutsche Ärzte müssten sich in Schweizer Spitälern befremdliche Bemerkungen gefallen lassen, ins Kapitel Schauermärchen.
    Als Deutscher muss man sich in der Schweiz andauernd befremdliche Bemerkungen gefallen lassen. Warum soll das in Spitälern anders sein?

    Zitat von medwediza Beitrag anzeigen
    Viertens ist das, was Sie einem Schweizer Oberarzt als Kommentar unterstellen, mit Sicherheit ebenfalls frei erfunden. Weil der Inhalt nicht stimmt und kein Schweizer Arzt einen solchen Schmarrn von sich geben würde.
    Was andere Leute von sich geben können Sie nicht einschätzen. Fakt is jedenfalls das viele deutsche Ärzte in der Schweiz arbeiten.

    Zitat von medwediza Beitrag anzeigen
    Fünftens stimmt es nicht, dass in der Schweiz nur wenige Medizinstudienplätze angeboten würden: es sind deren rund 2500.
    Es waren 2009 600 und davon werden auch noch einige an Ausländer vergeben, die nie in der Schweiz arbeiten werden.

    Zitat von medwediza Beitrag anzeigen
    Und zuletzt: wenn Sie noch nie gehört oder erfahren haben, dass Schweizer in Berlin je irgendwelchen negativen Bemerkungen ausgesetzt gewesen wären, dann heißt das noch lange nicht, dass dem auch so ist.
    Da Schweizer hier hochdeutsch sprechen fallen die gar nicht auf. So sollte es in deutschsprachigen Ländern auch sein: Hochdeutsch als allgemeine Verständigungssprache.

    Zitat von medwediza Beitrag anzeigen
    Kurzum: Ihr ganzer Kommentar entspricht nie und nimmer dem eines wirklichen Akademikers. Es wäre noch interessant zu wissen, was Sie wirklich sind, aber Sie werden kaum den Mut haben, sich zu outen.
    Und wieder: Gefällt einem der Inhalt nicht, wird dem Gegenüber unterstellt, ein Fake zu sein. Gewöhnen Sie sich mal Diskussionskultur an!


TOP



TOP