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Schweizer Politikerin: "Mich stört die Masse der Deutschen"

DPADie hitzige Debatte um deutsche Zuwanderer in der Schweiz findet kein Ende, im Gegenteil. Natalie Rickli, Abgeordnete der Schweizer Volkspartei, legt jetzt nach: "Einzelne Deutsche stören mich nicht, mich stört die Masse", sagte sie. Eine neue Umfrage zeigt - viele Landsleute stimmen ihr zu.

Schweizer Politikerin: "Mich stört die Masse der Deutschen" - SPIEGEL ONLINE
  1. #200

    Woher kenn ich das nur?

    Zitat von Reqonquista Beitrag anzeigen
    In der Schweiz darf man soetwas noch ansprechen, bei uns nicht.

    Man sollte dem Volk ein Mitspracherecht bei der Einwanderung geben.
    Was würden die Deutschen sagen, wenn China plötzlich 100 Millionen Chinesen nach Deutschland schicken würde? Sie wären sofort in der Mehrheit und könnten alles bestimmen und wahrscheinlich sogar mit den Linkswählern unser Grundgesetz ändern.

    Ein Volk hat das Recht die Polis im eigenen Land mitzubestimmen, auch den Anteil von Ausländern.

    Umgekehrt würde es sonst ja bedeuten, das einfach jeder überall hinziehen dürfte.

    Wo ist die GRENZE für Einwanderung???????
    Grundsätzlich gebe ich ihnen da Recht. Wenn die Deutschen in der Schweiz überhand nehmen, wenn die einheimische Bevölkerung daran Anstoß nimmt (warum auch immer), dann ist das völlig in Ordnung. Ich denke jeder Staatsbürger sollte das Recht haben einen Gast im eigenen Land schon wegen seiner Nase abzulehnen. Ob das Sinn macht oder human ist, steht auf einem anderen Blatt. Das diese Stimmen aber gerade jetzt in der Schweiz richtig laut werden, finde ich zum kotzen.
    Da gibt es Differenzen mit dem deutschen Nachbarstaat und schon werden Stimmen laut deutschstämmige Ausländer aus dem Land zu jagen. Woher kenn ich das nur?
  2. #201

    Das

    Zitat von cato. Beitrag anzeigen
    Und Inwiefern widerlegt das jetzt die von ihnen zitierte Aussage?
    widerlegt die von mir zitierte Aussage insoweit, als gerade die Schweizer die Nazi-Keule steckenlassen sollten.
    Alle anderen Europäer kann ich verstehen, aber die Schweizer haben wir (besser: unsere Urgroßeltern) 1. nicht überfallen und 2. haben sie fett und üppig mit dem Dritten Reich Geschäfte gemacht. Auf die ganz Widerliche. Auf genau die Art wie heute mit Diktatoren. Und somit sollten die Schweizer da ruhig etwas weniger laut auftreten.
  3. #202

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Zum einen kenne ich niemanden, der seinen Strom nicht bezahlen kann, zum zweiten: wer in eine private KV wechselt, soll sich halt schlau machen. Habe ich getan und festgestellt: das lohnt sich nicht.

    Ich weiß ja auch nicht genau, was Sie so in der Presse lesen, aber hierzulande sind die Lichter immer noch an, und jeder kann zum Arzt ...
    Sie bewegen sich in Ihrer kleinen Welt, und ehrlich, das ist *gähn*. Also ich kenne keinen Taxifahrer, also gibt es keine ... ;-)

    Es wird schon in den Nachrichten kolportiert: Letztes Jahr wurde der Strom 500.000 mal abgedreht. Egal: die Wirtschaft brummt, wie es den Menschen geht, ist wurscht, gelle? Deutschland muss ja mit China und Indien konkurrieren, und die sind noch viiieel ärmer, gelle! Gut, dass manche Bürger so schlau sind, dass sie auswandern und sich nicht ausbeuten lassen.
  4. #203

    Natalie Rickli verärgert deutsche Touristen

    Der Schuss könnte nach hinten losgehen - lol

    Zitat von Basler Zeitung
    Vertreter der Tourismusbranche berichten von Deutschen, die aus Empörung über die provokativen Aussagen der SVP-Nationalrätin ihre Ferien in der Schweiz absagen. Rickli selbst fühlt sich falsch verstanden.
    Natalie Rickli verärgert deutsche Touristen - Schweiz: Standard - bazonline.ch

    SVP, damit ist eigentlich schon alles klar.
    Die ganzen Politikverbrecher der Schweiz versammeln sich in dieser ekelhaften Partei.
    Und Blocher ist das Sinnbild des herumlaufenden Minderwertigkeitskomplexes, der seine eigene bedeutungslose Existenz
    durch Hass auf andere zu kompensieren sucht.
    Vorzugsweise Moslems und andere Ausländer.

    Generell ist das Verhältnis zwischen der kleinen Schweiz und dem großen Nachbarn immer schwierig gewesen, aber die Mehrheit der Individuen der beiden Völker begegnen sich doch in Respekt.

    Ich höre öfter die sehr guten Schweizer Radioprogramme.
    Letzte Woche war auf DSR1 eine Reportage über das Ende des Merck Hauptsitzes in Genf zu hören.
    Dort wurde sehr differenziert über die Ursachen des Niedergangs der Genfer Wirtschaft gesprochen, und jede Deutschfeindlichkeit wegen des Beschlusses des deutschen Pharmakonzern Merck zurückgewiesen.

    Und zusätzlich wurde von dem Schweizer Reporter der Sendung stark die Monokultur der Finanzindustrie in Genf kritisiert, die in Zukunft sehr negative Auswirkungen auf die weitere ökonomische Entwicklung der Stadt haben könnte.

    Es ist also nicht so, daß die Schweizer sich der negativen Seiten ihrer wirtschaftl. Struktur nicht bewusst sind ...
  5. #204

    Was reden sie da bitte?

    Zitat von deutscher_in_ch Beitrag anzeigen

    Es kann nicht länger sein, dass die Schweizer sich nur das beste von der EU holen (siehe Schwarzgeldstrategien vieler Schweizer Banken) und ansonsten Europa eine lange Nase drehen!
    Ja, schlimme Zustände in der Schweiz und Ich glaube sie haben bei ihrer Hasstirade den Ausdruck: "Rosinenpicker" vergessen. Sie sollten das unbedingt nachholen finde ich.

    In der Zwischenzeit setzte ich mich mit der Frage auseinander weshalb jemand wie sie in einem Land leibt und Lebt in dem es scheinbar nichts gutes gibt. In der man so unwillkommen scheint wie eine unschöne Virusinfektion. Böse Menschen überall die ihnen nichts gutes wollen. Verstehen Sie? Ich frage: Ist das etwa ein Leben?!

    ..Oder ist es am Ende vielleicht wegen dem lieben Geld? Keine Arbeit in Deutschland? Haben die Bosse alles wegrationalisiert um die Griechen zu retten im tollen Finanzkonstrukt und das was an Arbeit blieb denjenigen überlassen die den Job für noch weniger machen als jene die dachten sie würden es schon billig tun?

    Kann aber auch sein dass sie der schönen Bergwelt wegen im finsteren Tal bleiben. Nur, was bringt das?
  6. #205

    Zitat von McMacaber Beitrag anzeigen
    nein, weil der unqualifizierte deutsche aus deutschland nach st gallen pendelt, dort seine 8std reisst, und trotz 2/3 des lohnes im teuren deutschen sueden leben kann, wie gott in frankreich.

    die schweizer haben dafür eine saubere straße & einen sozialfall mehr.
    Da hilft nur eines: Der Schweizer Arbeitgeber stellt den Deutschen nicht ein. Ausserdem, woher wollen Sie denn bei der geringen Arbeitslosenquote von ca. 3% wissen, dass der Schweizer keinen Job mehr erhält? Fände dies so wie von Ihnen beschrieben tatsächlich als Regel statt, wäre die Arbeitslosenquote in der Schweiz weit höher. Ausserdem reden wir hier ja auch nicht mehr über Einwanderung sondern über Grenzgänger, die auf diese Weise seit Jahrzehnten ihr geld verdienen. Auf einmal soll das ein Problem sein?
  7. #206

    Falsche Federn

    Zitat von doktor_b. Beitrag anzeigen
    Ich bin Urberliner und Arzt und habe eine Zeit am Uni-Spital-Zürich gearbeitet. Es war schon beeindruckend, wie viele deutschen Ärzte sich vom schweizer Personal, den ein oder anderen Kommentar bieten lassen mußten. Dazu muß man wissen, dass dütsch oder Dütscher schon als Beleidigung aufgefaßt wird. Meinen ärztl. Kollegen, erging es von Lunzern bis Bern nicht viel anders. Auf eine Frage an einen Schweizer Oberarzt, wieso so wenig Schweizer in der Medizin praktizieren, erfuhr ich: "Für den Schweizer Staat ist es viel kostengünstiger hochqualifiziertes Personal, d.h. gut ausgebildete - fertige Ärzte aus Deuschtland abzuziehen, als selber der so viel benötigten Ärzte auszubilden" Dies macht sich auch in dem nur weinigen schweizer Medizinstudienplätzen bemerkbar. Es wäre äußerst interessant zu sehen, wenn von heute auf morgen alle deutschen Ärzte für eine Zeit ihre Arbeit ruhen lassen würden - die Konsquenz wäre der Kollaps des Schweizer Gesundheitssystems!
    Zum anderen sind in Berlin sehr vielen Schweizer, die hier investieren oder als Touristen die Stadt besuchen, ich wüßte nicht, dass ein Schweizer, je irgendwelchen negativen Bemerkungen ausgesetzt wird!
    Lieber doktor_b, ich glaube Ihnen schlicht und einfach nicht, dass Sie erstens Arzt sind und zweitens an der Uniklinik in Zürich gearbeitet haben. Erstens sprechen die vielen Rechtschreibefehler in Ihrem Kommentar nicht für eine akademische Ausbildung. Zweitens gehören Aussagen, deutsche Ärzte müssten sich in Schweizer Spitälern befremdliche Bemerkungen gefallen lassen, ins Kapitel Schauermärchen. Drittens ist die Bezeichnung „Dütscher“ keine Beleidigung. Wie hätten Sie denn gerne genannt werden wollen? Teutone? Germane? Zu Ihrer Information: die beleidigende Bezeichnung wäre „Sauschwob“. Viertens ist das, was Sie einem Schweizer Oberarzt als Kommentar unterstellen, mit Sicherheit ebenfalls frei erfunden. Weil der Inhalt nicht stimmt und kein Schweizer Arzt einen solchen Schmarrn von sich geben würde. Fünftens stimmt es nicht, dass in der Schweiz nur wenige Medizinstudienplätze angeboten würden: es sind deren rund 2500. In Deutschland sind es 8500. In Relation zur Größe des Landes müssten es in Deutschland weit über 20.000 Plätze sein. Quatsch ist auch – sechstens – das Schweizer Gesundheitssystem würde ohne deutsche Ärzte kollabieren. Es gäbe mit Sicherheit Probleme, mehr nicht. Und zuletzt: wenn Sie noch nie gehört oder erfahren haben, dass Schweizer in Berlin je irgendwelchen negativen Bemerkungen ausgesetzt gewesen wären, dann heißt das noch lange nicht, dass dem auch so ist. Kurzum: Ihr ganzer Kommentar entspricht nie und nimmer dem eines wirklichen Akademikers. Es wäre noch interessant zu wissen, was Sie wirklich sind, aber Sie werden kaum den Mut haben, sich zu outen.
  8. #207

    Zitat von medwediza Beitrag anzeigen
    Lieber doktor_b, ich glaube Ihnen schlicht und einfach nicht, dass Sie erstens Arzt sind und zweitens an der Uniklinik in Zürich gearbeitet haben. Erstens sprechen die vielen Rechtschreibefehler in Ihrem Kommentar nicht für eine akademische Ausbildung.
    Hahaha, ich habe beruflich fast ausschliesslich mit Ärzten zu tun und kann Ihnen versichern, dass eine korrekte Grammatik/Rechtschreibung mit einem akademischen Bildungsgrad exakt garnichts zu tun hat (zumindest heutzutage nicht mehr).
  9. #208

    Naja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die hitzige Debatte um deutsche Zuwanderer in der Schweiz findet kein Ende, im Gegenteil. Natalie Rickli, Abgeordnete der Schweizer Volkspartei, legt jetzt nach: "Einzelne Deutsche stören mich nicht, mich stört die Masse", sagte sie. Eine neue Umfrage zeigt - viele Landsleute stimmen ihr zu.

    Schweizer Politikerin: "Mich stört die Masse der Deutschen" - SPIEGEL ONLINE
    ich weiss nicht welche Rolle diese Frau in der politischen Szene in der Schweiz spielt. Fremdenfeindlichkeit gibt es überall auf der Welt, nicht nur in der Schweiz und in Deutschland ... wie ausgeprägt der in der Schweiz ist weiss ich nicht.

    Insgesamt mag ich die Schweiz und die Schweizer, haben halt ihre Eigenheiten, aber wer hat die nicht.

    Ansonsten : wie gedenkt diese Dame das Problem zu lösen :

    Deutsche durch andere Ausländer ersetzen ? Welche wären ihr denn genehm ? Ich denke dass die Deutschen in der Schweiz im Durchschnitt (aller Ausländer) relativ gut ausgebildet sind und weder den Sozialkassen überdurchschnittlich zur Last fallen noch durch hohen Kriminalitätsanteil auffallen ? Die gemeinsame (Schrift)sprache sollte eigentlich auch kein Grund zum Abbau sein ...

    Oder insgesamt "die Zahl der Ausländer reduzieren" ?

    Wahrscheinlich will sie das ... und da greift sie halt die "grösste" Gruppe an.

    Da steckt nicht viel dahinter ... wozu die ganze Aufregung in dieem Forum !

    Und jetzt widme ich mich am Sonntag abend wieder meinen eigenen Landsleuten : also bei uns in der Nachbarschaft wohnt so ein Sauschwabe/Preiss, den würde ich am liebsten ...grmpftstrwhe ... oder soll ich ihn doch zu einem Bier einladen ?
  10. #209

    Zitat von dannyinabox Beitrag anzeigen
    Ja, schlimme Zustände in der Schweiz und Ich glaube sie haben bei ihrer Hasstirade den Ausdruck: "Rosinenpicker" vergessen. Sie sollten das unbedingt nachholen finde ich.

    In der Zwischenzeit setzte ich mich mit der Frage auseinander weshalb jemand wie sie in einem Land leibt und Lebt in dem es scheinbar nichts gutes gibt. In der man so unwillkommen scheint wie eine unschöne Virusinfektion. Böse Menschen überall die ihnen nichts gutes wollen. Verstehen Sie? Ich frage: Ist das etwa ein Leben?!

    ..Oder ist es am Ende vielleicht wegen dem lieben Geld? Keine Arbeit in Deutschland? Haben die Bosse alles wegrationalisiert um die Griechen zu retten im tollen Finanzkonstrukt und das was an Arbeit blieb denjenigen überlassen die den Job für noch weniger machen als jene die dachten sie würden es schon billig tun?

    Kann aber auch sein dass sie der schönen Bergwelt wegen im finsteren Tal bleiben. Nur, was bringt das?
    Nein, die Löhne sind in Deutschland niedriger, weil man unbedingt mit China konkurrieren musste und wegen diesem "sozial ist was Arbeit schafft" Schwachsinn.

    Ich war zwar noch nie länger in der Schweiz, aber bisher hat es mich überall wo ich sonst im Ausland war einen feuchten Kehricht interessiert, ob ich dort als Deutscher beliebt war oder nicht (wobei die Deutschen allgemein beliebter sind als sie häufig denken). Man geht ja meistens erstmal aus wirtschaftlichen / akademischen oder ähnlichen Gründen. Freunde kann man sich dann bequem selbst vor Ort suchen, und wenn Frau Ricklis Wähler dann nicht dazu gehören, dann ist das eben so. Insgesamt haben Sie jetzt auch eigentlich nur die Gründe dargestellt, warum Ihr Vorredner ein persönliches und wirtschaftliches Interesse daran haben sollte, dass die EU der Schweiz derartige Vertragsbrüche nicht konsequenzlos durchgehen lässt, oder etwa nicht?


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