Schweiz: Aufregung über Deutschen-Diskriminierung

REUTERSDie Schweiz diskutiert über ein Zuwanderer-Problem: Sind zu viele Deutsche im Land? Nationalrätin Natalie Rickli wetterte in einer Talkshow kräftig gegen Arbeitskräfte aus dem Norden. Sie fordert Einwanderungsbeschränkung. Nun tobt ein Sturm der Entrüstung.

Schweiz: Aufregung über Deutschen-Diskriminierung - SPIEGEL ONLINE
  1. #50

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schweiz diskutiert über ein Zuwanderer-Problem: Sind zu viele Deutsche im Land? Nationalrätin Natalie Rickli wetterte in einer Talkshow kräftig gegen Arbeitskräfte aus dem Norden. Sie fordert Einwanderungsbeschränkung. Nun tobt ein Sturm der Entrüstung.

    Schweiz: Aufregung über Deutschen-Diskriminierung - SPIEGEL ONLINE
    Bitte, lieber Autor dieses Berichtes, ersparen Sie mir Quellenmaterial vom "Blick". Ich lese hier bewusst den "Spiegel" und nicht diese Schundzeitung.
  2. #51

    Mn Gott, das ist doch nicht schlimm

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schweiz diskutiert über ein Zuwanderer-Problem: Sind zu viele Deutsche im Land? Nationalrätin Natalie Rickli wetterte in einer Talkshow kräftig gegen Arbeitskräfte aus dem Norden. Sie fordert Einwanderungsbeschränkung. Nun tobt ein Sturm der Entrüstung.

    Schweiz: Aufregung über Deutschen-Diskriminierung - SPIEGEL ONLINE
    Ich verstehe die Aufregung nicht. Und, dann verlangt halt jemand in der Schweiz etwas, und, ich lebe in Deutschland, ich habe mit der Eurokrise und den Märchen von CDU, SPD und Grünen zu kämpfen.
  3. #52

    Kann ich nicht

    Zitat von martin2011ac Beitrag anzeigen
    Tja, so bitter es ist, die Frau hat Recht, als ich bei der letzten EM in Zürich war, ist mir in nur zwei Tagen 3mal der Deutschen Hass unverholen entgegengeschlagen –auf der anderen Seite, wenn einen so was schon während eines internationalen Event entgegenschlägt, dann möchte ich nicht wissen wie es dort abgeht, wenn das Ländchen zur Normalität zurück gekehrt ist – also insofern denke ich dass es wohl in der Tat einen sehr ausgeprägten Fremdenhass gegen die deutschen in Zürich gibt, wie es im restlichen Lande des Vielvölkerstaats Schweiz aussieht vermag ich dabei aber nicht zu sagen.
    zustimmen. Ich habe einige Jahre in Zürich gelebt und mich dort als Deutscher sehr wohl gefühlt. Hass gegen Deutsche habe ich niemals erlebt. Viele Deutsche arbeiten in der Schweiz in hoch-qualifizierten Berufen, Ärzte, Bänker, Ingenieure, Hochschuldozenten etc., die nehmen Schweizern keinen Arbeitsplatz weg - und das wissen auch die Schweizer dankbar zu schätzen, besonders die Vielzahl deutscher Ärzte in Schweizer Spitälern wird gerne gesehen.

    Dem populistischen Gebrabbel einer SVP-Rätin sollte man nicht zu viel Beachtung schenken.

    Und im Übrigen sind die Schweizer nur neidisch auf unser gutes Hochdeutsch ;-)
  4. #53

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schweiz diskutiert über ein Zuwanderer-Problem: Sind zu viele Deutsche im Land? Nationalrätin Natalie Rickli wetterte in einer Talkshow kräftig gegen Arbeitskräfte aus dem Norden. Sie fordert Einwanderungsbeschränkung. Nun tobt ein Sturm der Entrüstung.

    Schweiz: Aufregung über Deutschen-Diskriminierung - SPIEGEL ONLINE

    Diese verdammten Kartoffel-Deutschen. Die klauen uns unsere Jobs!

    Tja, solche und ähnliche Slogans funktionieren anscheinend in allen Ländern. Als wenn die Lösung so einfach wäre. Aber ein teil der Bevölkerung ist wohl einfach genug gestrickt, um das zu glauben.
  5. #54

    Auch Deutsche wettern schon mal gegen Deutsche, siehe ... siehe Anti-'Schwaben'-Ressentiments in Berlin. Manche sind halt unbelehrbar, linke wie rechte nehmen sich da gar nichts ...
  6. #55

    Die Sache mit der Anpassung

    Ich weiß gar nicht, was das Geschrei soll. Das gleiche behaupten die Deutschen doch von den Türken.
    Da wollen auch alle, dass sie sich gefälligst anpassen wenn sie hier leben wollen, was die Deutschen in der Schweiz (beliebiges Ausland bitte einfügen) aber nicht für nötig halten.

    Sie bleiben in ihren eigenen Kreisen und integrieren sich nicht in die Gesellschaft. Klar, sicher nicht alle aber die meisten, weswegen das Bild der Deutschen auch so schlecht ist.
    Ebenso finde ich es überheblich zu sagen: "Ohne uns wäre doch dieses Land nix".

    Wenn man irgendwo leben will, ist es m.E. selbstverständlich, z.B. zunächst die Sprache zu lernen. Auch da gibt sich der Deutsche lernfaul.
    Schwiizerdütsch ist nicht bloß einfach Deutsch mit Akzent...

    Mal drüber nachdenken.

    Viele Grüße,

    eine Deutsche.
  7. #56

    Und trotzdem ist es in der Schweiz besser

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schweiz diskutiert über ein Zuwanderer-Problem: Sind zu viele Deutsche im Land? Nationalrätin Natalie Rickli wetterte in einer Talkshow kräftig gegen Arbeitskräfte aus dem Norden. Sie fordert Einwanderungsbeschränkung. Nun tobt ein Sturm der Entrüstung.

    Schweiz: Aufregung über Deutschen-Diskriminierung - SPIEGEL ONLINE
    Ich lebe als Deutscher seit zwei Jahren in der Schweiz. Deutschenfeindlichkeit habe ich bisher kaum verspürt. Ausserdem halte ich Deutschland in Sachen Ausländerfeindlichkeit nicht für besser, es wird lediglich vieles auf Grund der Political Correctness totgeschwiegen.

    Stattdessen habe ich vieles erlebt, was in der Schweiz besser ist.
    - Direkte Demokratie. Die Bevölkerung wird deutlich weniger von Politikern belogen und betrogen, da die Kontrolle durch den Bürger besser ist.
    - Mehr Meinungsfreiheit, weniger Political Correctness; die Schweiz hat keine Empörungskultur und auch keinen 1933/45-Komplex
    - Hohe Gehälter bei wenig Steuern und Sozialabgaben, was die höheren Lebenshaltungskosten überkompensiert.
    - Fachkräftemangel ist Realität und nicht nur eine dreiste Lobbyistenlüge (ich war - wohlgemerkt als Ingenieur - fast ein Jahr arbeitslos, bevor ich eine Stelle in der Schweiz gefunden habe)
    - EU-Freiheit, und ich muss auch nicht für Pleitestaaten mitbezahlen
    - Menschen sind freundlicher als dieser Artikel zu verlauten scheint.
    u.s.w.

    Gerade auf Grund der dreisten Lüge vom Fachkräftemangel habe ich mit Deutschland abgeschlossen. Ich hoffe nur, dass den arroganten Deutschen Unternehmen ihre kurzsichtige und asoziale Personalpolitik noch so richtig auf die Füsse fällt. Ich komme so schnell nicht wieder nach Deutschland zurück.
  8. #57

    Nicht die Einwanderung ist das Problem...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schweiz diskutiert über ein Zuwanderer-Problem: Sind zu viele Deutsche im Land? Nationalrätin Natalie Rickli wetterte in einer Talkshow kräftig gegen Arbeitskräfte aus dem Norden. Sie fordert Einwanderungsbeschränkung. Nun tobt ein Sturm der Entrüstung.

    Schweiz: Aufregung über Deutschen-Diskriminierung - SPIEGEL ONLINE
    Nicht die Einwanderung an sich ist das Problem, sondern die zu grosse Bevölkerungsdichte. Man übersieht im Ausland, dass die Schweiz, bezogen auf den nutzbaren Boden, eine der höchsten Bevölkerungsdichten der Welt hat (die Gebirge sind ja nicht nutzbar). Das treibt u.a die Boden- und Immobilienpreise in die Höhe. Den Schweizern verordnet man von oben verdichtete Bauweise. Mit anderen Worten soll so eng gebaut werden, dass man dem Nachbarn fast ins Bett schauen kann. Die damit verbundene Verschandelung der Landschaft kann jeder aus eigener Anschauung sehen.

    Jeder Zuwachs an Bevölkerung erfordert einen Ausbau der Infrastruktur. Man rechnet pro Kopf mit etwa 300'000 Fr. Wenn wie in den letzten Jahren etwa 100'000 Zuwanderer zu verzeichnen sind (übrigens die meisten aus dem "EU-Paradies"), so kostet das den Steuerzahler etwa 30 Mrd. Fr. pro Jahr oder 4000 Fr/Kopf. Daher ist die Fokussierung auf deutsche Zuwanderer in der Tat etwas einseitig. Die Zuwanderung müsste generell begrenzt werden.

    Notabene: warum greift man nur die Schweiz an? Gewisse EU-Staaten begrenzen die Zuwanderung weit stärker (Oesterreich, Schweden, etc). Ich möchte mal wissen, wie man in Deutschland reagieren würde, wenn Jahr für Jahr 1 Mio Zuwanderer da wären. Objektiv betrachtet ist dei Schweiz das einwanderungsfreundlichste Land der Erde. Oder kennen Sie ein Land, das bezogen auf die Bevökerungszahl, eine ähnlich grosse Zuwanderung kennt?
  9. #58

    Zitat von wind_stopper Beitrag anzeigen
    zustimmen. Ich habe einige Jahre in Zürich gelebt und mich dort als Deutscher sehr wohl gefühlt. Hass gegen Deutsche habe ich niemals erlebt. Viele Deutsche arbeiten in der Schweiz in hoch-qualifizierten Berufen, Ärzte, Bänker, Ingenieure, Hochschuldozenten etc., die nehmen Schweizern keinen Arbeitsplatz weg - und das wissen auch die Schweizer dankbar zu schätzen, besonders die Vielzahl deutscher Ärzte in Schweizer Spitälern wird gerne gesehen.

    Dem populistischen Gebrabbel einer SVP-Rätin sollte man nicht zu viel Beachtung schenken.

    Und im Übrigen sind die Schweizer nur neidisch auf unser gutes Hochdeutsch ;-)
    da bin ich, als Schweizer, mit Ihnen in allen Punkten einverstanden ;)
  10. #59

    wenn ich sowas lese wird mir immer wieder schlecht. Die Schweiz kann leider gar nicht mehr ohne die Zuwanderer aus dem Norden überleben. Ich bedenke nur wieviele Manager/Geschäftsführer in die Schweiz gelockt werden.
    Immer mehr Unternehmen möchten am liebsten gar keinen Schweizer in den Führungsebenen haben das sind ganz einfache Fakten. Was Frau Rickli da macht ist völlig unverständlich. Ist aber Typisch die SVP.