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Schweiz: Aufregung über Deutschen-Diskriminierung

REUTERSDie Schweiz diskutiert über ein Zuwanderer-Problem: Sind zu viele Deutsche im Land? Nationalrätin Natalie Rickli wetterte in einer Talkshow kräftig gegen Arbeitskräfte aus dem Norden. Sie fordert Einwanderungsbeschränkung. Nun tobt ein Sturm der Entrüstung.

Schweiz: Aufregung über Deutschen-Diskriminierung - SPIEGEL ONLINE
  1. #420

    Zitat von mitbestimmender wähler Beitrag anzeigen
    Marc Rich hat seit 35 Jahren den Schweizer Pass
    Dann sollten Sie das in Wikipedia korrigieren, am besten in dem Sie zunächst die Quelle - das Schweizer Handelsregister - korrigieren lassen. Demnach ist er Spanier. Der ehemalige Verwaltungsratspräsident und größter Aktionär ist Deutscher, der jetzige Brite.

    Warum dieser Konzern der Ausländer in der Schweiz seinen Sitz hat ist doch offensichtlich: Neben den niedrigen Steuersätze ist das Geschäftsprinzip mit den Gesetzen in der Eu einfach nicht vereinbar.
  2. #421

    kann man Frau Rickli und ihre Argumentation schon nachvollziehen. Keine Gruppe oder Gemeinschaft ist nach Belieben erweiterbar, veränderbar, etc.. Zumindest nicht in beliebig kurzer Zeit. Und irgendwie wollen die Schweizer ja auch Schweizer bleiben. Als Deutscher kann ich Frau Ricklis Forderung insofern durchaus nachvollziehen und finde auch die Idee einer "Schyzerdütsch"-Prüfung o.ä. weder abwegig noch unmäßig. In vielen Ländern gibt es derartige Integrations-Hürden oder -Klauseln. Also, ruhig machen. Schließlich ist es das Land der Schweizer und die bestimmen zuerst, was sie damit machen. Die Deutschen würden das besser verstehen, wenn sie selber eine bessere Identität hätten. Allerdings teilen wohl alle Länder in Europa durchaus auch einige Probleme, für die sie sich gemeinsan Lösungen überlegen müssen.
  3. #422

    was,,,,

    Zitat von fuz Beitrag anzeigen
    ich bin deutscher und lebe seit Jahren in der Schweiz.
    ..... machen Sie denn noch in der CH, wenn doch alle ach je so böse sind? Ihre Aussagen kann ich nicht wirklich ernst nehmen, sie strotzen nur so von Voruteilen und genüsslicher Hetzerei. Ich finde es schon irgendwie eine Frechheit. Wenn ich mich in einem Land so unwohl und ungeliebt fühlen würde, würde ich die Koffer packen und gehen. Was hält Sie denn?
  4. #423

    sagt....

    Zitat von jeykey2000 Beitrag anzeigen
    Wir haben damit kein Problem! Wir können ohne die, aber die nicht ohne uns!
    ... wer und Sie regen sich schon recht auf, da bin ich mir nicht so sicher, dass Sie kein "Problem" haben :-) !!!
  5. #424

    Vielleicht ist Neuseeland doch ein wenig weit weg vom Schuß ?

    Zitat von Te Henga Beitrag anzeigen
    Ich musste schon immer schmunzeln wenn ich von Deutschen hoerte oder las, die da "in die Schweiz auswandern" wollen (oder nach Oesterreich), weil dort vermeintlich dieselbe Sprache gesprochen wird. Der Sprach- und Kulturschock laesst dann meist nicht lange auf sich warten.

    Dasselbe passiert uebrigens auch hier in Neuseeland staendig, weil die meisten deutschen Einwanderer felsenfest glauben, sie beherrschten die englische Sprache, nur weil sie das Fach in der Schule hatten. Resultat: nach Ablauf des ersten Jahres haben 80% der deutschen Einwanderer das Land wieder verlassen.
    Das groesste Problem der Deutschen im Ausland ist ohnehin dieser mit der Muttermilch aufgesogene Glaube, dass die deutsche Lebens-, Denkens- und Wesensart die Beste aller moeglichen sei.

    Wie heisst es doch so schoen: "Auswanderer lassen oft vieles zurueck - nur sich selbst nehmen sie immer mit". Wer nicht eine gewisse Geschmeidigkeit, Offenheit und Interesse an Ungewohntem sein eigen nennt, der geht im Ausland sang- und klanglos unter. Ganz egal ob in der nahen Schweiz, oder auf der anderen Seite der Welt.
    Ihr selbstgewählter neuer Kulturkreis tut sich wohl auch noch ein bisschen in der postkolonialen Zeit schwer,wenn es über die eigene Muttersprache hinaus gehen soll.

    Poor language skills 'leave Britons out of EU jobs - 9 May 2011
    BBC News - Poor language skills 'leave Britons out of EU jobs'
    oder
    Scheint wohl nicht nur deutschen Auswanderern so zu gehen,ist zwar nicht Neuseeland aber zumindest grob die"Ecke auf der Kugel".

    Why are so many Britons leaving Australia?-23 November 2011
    BBC News - Why are so many Britons leaving Australia?

    Also ich würde die Ambitionen eines Deutschen der keinen Sprachvorteil hat,im Gegensatz zu den Briten nicht so gering schätzen.
  6. #425

    Zitat von localpatriot Beitrag anzeigen
    Die Schwaben haben mit den Schweizern kein Problem. Es waren immer die Habsburger welche urspruenlich ein schweizerisches Adelsgeschlecht aus dem Aargau waren, aber spaeter waren die als Oesterreicher bekannt.
    Die Habsburger sind wesentlich älter als die Eidgenossen, damals gab es auch noch keine Schweiz. Die Habsburger sind ein deutsches Adelsgeschlecht, das rund 500 Jahre den Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation stellte, und auch eine spanische Linie begründete (Phillip II.). Die Schweiz ist genauso wie Österreich und Deutschland aus dem HRRDN hervorgegangen.
  7. #426

    Warum wird dieser Beitrag nicht freigeschaltet?

    Zitat von mitbestimmender wähler Beitrag anzeigen
    Marc Rich hat seit 35 Jahren den Schweizer Pass und der Grundstein des Konzerns "Glencore" wurde vor 38 Jahren in der Schweiz gelegt.
    Das stimmt allerdings nicht mit dieser Info überein. Demnach hat Rich alle möglichen Nationalitäten, aber nicht die Schweizerische.
    Marc Rich - Wikipedia, the free encyclopedia
    Aber selbst wenn er sie in der Zwischenzeit hätte, so bestätigen Sie ja selbst, daß er als einer dieser ungeliebten Ausländer Glencore gegründet hatte.

    Zitat von mitbestimmender wähler Beitrag anzeigen
    "Schweizer" Diese Konzerne sind genauso International wie Nestle etc. Nebenbei gibt es Rohstoffkonzerne wie Vitol in ähnlicher Grösse,
    Sie sind ja lustig, schießen ein Eigentor nach dem anderen. Vitol wurde von Niederländern gegründet und hat nur einen von zwei Firmensitzen in der Schweiz. Letzteren auch nur, um Gewinne kostengünstig zu versteuern.
    Vitol

    Zitat von mitbestimmender wähler Beitrag anzeigen
    Allein der Börsengang letztes Jahr von Glencore machte 5 langjährige Partner in der Schweiz zu Milliardäre (Gesamt in 38 Jahren 8 Milliardäre)....... CEO Herrn Glasenberg, seit 20 Jahren in der Steuerungünstigen Gemeinde Rüschlikon ZH wohnhaft zahlte 2011 Steuern in der Höhe von 205 Millionen Euro nach seinem Rekord-Einkommen 1997 wo er 150 Millionen Euro Einkommen versteuerte..........
    Allein Herr Glasenberg brachte dem Kanton Zürich weit über 500 Millionen Euro an Steuern in diesen über 20 Jahren
    Sie meinen DEN Glasenberg, der Israeli, Australier und Südafrikaner ist, aber eben ebenfalls kein Schweizer? Wieder so ein unerwünschter Ausländer und Sie verherrlichen den auch noch. Was sagt denn die SVP dazu? Muss dem nicht auch das Ventil zugemacht werden?
    Ivan Glasenberg - Wikipedia, the free encyclopedia

    Zitat von mitbestimmender wähler Beitrag anzeigen
    ...und die restlichen in der Schweiz wohnhaften Eigner/Partner dieser Rohstoffkonzerne und ihre gut bezahlten Händler zahlen auch grossartig Steuern und tragen dem Binnenmarkt der Schweiz zu.
    Eben sag´ ich doch. Alles basierend auf einer Firmengründung, die nach den Infos die man nachlesen kann, auf einen per US-Haftbefehl gesuchten Händler zurückgeht, der in den USA wegen Steuerhinterziehung gesucht wurde, das Apartheidsregime in Südafrika unterstützte, als US-Bürger illegale Geschäfte mit dem Mullah-Regime tätigte und Kontakte zu einem Terroristen hatte. Der zuständige US-Staatsanwalt soll Rich als „den grössten Steuerbetrüger in der Geschichte der USA“ bezeichnet haben.
    Marc Rich - Wikipedia, the free encyclopedia
    Marc Rich
    Aber was interessiert das die Schweiz, wenn die Steuern in der Schweiz so schön fließen.......
  8. #427

    Schweizer haben nichts gegen Deutsche, und erfahrungsgemäss fühlen sich die ja hier recht wohl, sonst kämen nicht so viele. Rickli hat ja nur gesagt, dass es zuviele von den Deutschen hier hat. Stell euch vor, Deutschland hätte auch über 20% Ausländer, und es würden jedes Jahr 1% mehr.
    Zum Artikelschreiber Nr1. ist nur zu sagen, dass es wohl auch zuviele Deutsche in Deuschland hat, und er sie wohl auch gegen Türken austauschen will?
    Die Schweiz hat Tradition, dass sie gut ausgebildete Deutsche anzieht. Und wir sind froh drüber. Aber langsam wird es eng, und dann gefällt es auch den Deutschen nicht mehr. Wollen wir das?
  9. #428

    Deutschland sollte sich ein Beispiel nehmen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schweiz diskutiert über ein Zuwanderer-Problem: Sind zu viele Deutsche im Land? Nationalrätin Natalie Rickli wetterte in einer Talkshow kräftig gegen Arbeitskräfte aus dem Norden. Sie fordert Einwanderungsbeschränkung. Nun tobt ein Sturm der Entrüstung.

    Schweiz: Aufregung über Deutschen-Diskriminierung - SPIEGEL ONLINE
    Als Deutscher kann man die Schweizer um ihre Volksvertreter nur beneiden, da diese sich für das eigene Volk einsetzen und nicht wie die deutschen Politiker antinationale und antiautochthone Politik betreiben, die maßlose Einwanderung Unqualifizierter fördern und das Volksvermögen in Südeuropa verbrennen.
  10. #429

    Zitat von Maynemeinung Beitrag anzeigen
    , eine deutsche Provinzpolitikerin hätte im TV gesagt, dass "hier zu viele Türken rumlaufen". Die Lichterkette hätte erst vor ihrer Haustür geendet, und die politische Karriere wäre zu Ende gewesen.
    Und warum darf die das nicht sagen?? stimmt ja schliesslich - zumindest in gewissen Gegenden.


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