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Schweiz: Aufregung über Deutschen-Diskriminierung

REUTERSDie Schweiz diskutiert über ein Zuwanderer-Problem: Sind zu viele Deutsche im Land? Nationalrätin Natalie Rickli wetterte in einer Talkshow kräftig gegen Arbeitskräfte aus dem Norden. Sie fordert Einwanderungsbeschränkung. Nun tobt ein Sturm der Entrüstung.

Schweiz: Aufregung über Deutschen-Diskriminierung - SPIEGEL ONLINE
  1. #230

    ... *Ironie on* ...all diese bösen Deutschen welche für Schweizer Verhältnisser zu billigköhnen schaffen und die Schewißarbeit machen für welche sich die ach so wunderschöne Schweiz zu schade ist ....

    Diese blöden Gastarbeiter! Die verschandeln ihre schöne Schweiz verschandeln .... Mit Schimpf und Schande aus dem Land jagen! Die Schweiz den Schweizern, Heil Wilhelm Tell und den Arm zum Rüthli-Schur!

    Freilich liebe Nationalrätin ... wenn, dan nauch konsequent. Nicht nur weg mit den Deutschen, sondern auch weg mit deren Schwarzgeld.

    Nach erfolgten Aktionen "Rekapitalisierung" und "Relocation" sprich dem zurückholen allen deutschen Auslandsvermögens sowie aller deutwschen einwanderer und Gastarbeiter aus der Schweiz bauen wir dann eine schöne Mauer an der gesamten Deutsch-schweizerischen Grenze lang. Damit können wir die zurückgekehrten Arbeitskräfte dann gleich eschäftigen und ihre tolle Schweiz ist davor sicher das sich nachts Banden von deutschen Räubern und Dieben über die Grenze schleichen und ihnen den Kuckuck aus der Uhr klauen.

    Schließlich reden wir ja von einem Europa ohne Grenzen - und die Schweiz will ja ganz expliziet nicht zur EU gehören. warum also davon Profitieren? Ich bin dafür die EU-Außengrenze zur Schweiz genau so zu sichern wie zur Türkei oder nach Weißrussland oder gen Mittelmeer. Dann noch ne nette schwadron Kavellerie drum rum, und fertig ist die Kiste. Schließlich wenn - dann richtig.

    *Ironie off*

    Eigentlich ist es traurig zu sehen das das 60 Jahre nach Hitler immer noch das gleiche Spielchen von "Sündenbock schaffen und Leute auf selbigen hetzen um von den eigentlichen Problemen abzulenken" so gut funktioniert.

    Einziger Trost: Das geht halt nicht nur bei den von Dauer-NS-Verdacht geplagten Deutschen - sondern auch bei allen anderen völkern dieser Welt, inklusive den Berg-Bankstern aus Hehler-Vezia.
  2. #231

    Zitat von susa Beitrag anzeigen
    Ich versuche auch schon seit ein paar Stunden, mir vorzustellen, was in Deutschland los wäre, wenn innert weniger Jahre 2 Mio Schweizer einwandern würden. Vermutlich würde die weltbekannte deutsche AusländerFREUNDlichkeit voll zum Zug kommen.
    Ja und dann stellen sie sich noch vor das die meisten Deutschen in der Deutschschweiz leben. 60% von 8 mio sind 4.8 mio. Hochgerechnet auf DE Ca 3.2 mio. Huebsches suemmchen. ;)
  3. #232

    Zitat von aarewasser Beitrag anzeigen
    Erschreckend wie es einzelne Personen immer wieder fertigbringen die Schweiz in Verruf zu bringen. Tatsache ist doch, dass kein einziges Spital (bei uns) in der Schweiz ohne Deutsche funktionsfähig wäre. Schön aber, dass im Bericht darauf hingewiesen wird, dass selbst die BLICK-Leser (vergleichbar mit BILD) nicht alle hinter der Aussage von Frau Rickli stehen.
    Ich hatte mir bereits gestern im Blick die ersten ca. 150-200 Kommentare angeschaut. Zu meiner absoluten Überraschung stellte ich fest, dass sogar deutlich die Mehrheit Rickli nicht zustimmte. Aufgrund von früheren Erfahrungen mit Blick-Foristen hatte ich genau das Gegenteil erwartet.
  4. #233

    Zitat von silberstern Beitrag anzeigen
    Wir sind doch nicht billiger. Wir sind qualifizierter. Und ohne Deutsche Arbeitskräfte und deutsche Schwarzgeldmilliarden wäre die Schweiz nur ein weiteres Irland: Arm und verschuldet.
    Qualifiziert und deswegen auch ganz gut gelitten als Arbeitskraft in der Schweiz sind wir, doch wir sind wohl auch etwas billiger zu haben. Durch mehr als ein Jahrzehnt Lohnrestriktion im eigenen Land erscheint so manchem Deutschen das Schweizer Gehaltsniveau wie das Paradies und das ist es auch. Aufschläge auf deutsche Bruttogehälter von bis zu 100 bis 150% sind keine Seltenheit.
    Die höheren Lebenshaltungskosten werden dadurch trotzdem locker kompensiert, so dass ein sattes Plus übrig bleibt. Wer in Grenznähe wohnt und nach Deutschland zum Einkaufen fahren kann, für den bleibt noch mehr.

    Zwei Bekannte von mir leben und arbeiten in der Schweiz (einer in einer vergleichbaren Tätigkeit wie ich), die weinen Deutschland keine Träne nach.

    Gehaltsreporter.de - Gehalt im Ausland
  5. #234

    Möchte nicht tauschen

    Zitat von silberstern Beitrag anzeigen
    Wir sind doch nicht billiger. Wir sind qualifizierter. Und ohne Deutsche Arbeitskräfte und deutsche Schwarzgeldmilliarden wäre die Schweiz nur ein weiteres Irland: Arm und verschuldet.
    -Verwaltung ausländischer Vermögen 7% des BIP, plus 7% BIP verwalten des Vermögens von Schweizern.

    -Uns ging es schon vor den Deutschen besser als Deutschland, Italiener, Portugiesen, Tamilen haben da weit grössere Arbeit geleistet.
  6. #235

    Zitat von joe sixpack Beitrag anzeigen
    wieviele tun sich das an?
    78% laut diesem Bericht.
  7. #236

    "abziehen" aus der Schweiz und die lieben Eidgenossen hätten ein Problem ;)
  8. #237

    Ich bin vor 3 Jahren in die Schweiz gezogen und arbeite hier in der Software-Entwicklungsabteilung eines sehr grossen kanadischen Konzerns.
    Die meissten meiner Kollegen sind keine Schweizer aber die Schweizer mit denen ich hier zu tun habe, nicht nur im Job, sind durchweg ok.
    Alle läuft etwas stressfreier und vor allem viel freundlicher ab als in Deutschland. Das merkt man überall, im Supermarkt, in der Bahn .........
    Das ist das was ich wirklich sehr mag. Ja auch der Verdienst spielt natürlich eine nicht unerhebliche Rolle in punkto algemeine Zufriedenheit.
    Vieles erinnert mich als an meine Jugend in der DDR mit Altstoffe sammeln und Rabattmarken im Laden. Toll!
    Ich hab erstmal nicht geplant wieder nach Deutschland zurück zu kehren. So wie die die "gute" Frau alles dargestellt hat ist es keineswegs.
  9. #238

    .

    Zitat von tlogor Beitrag anzeigen
    Und ja, wenn man gar kein Gefühl der Diskriminierung haben, will ist es sinnvoll die Landessprache zu lernen. Und die ist nicht Hochdeutsch, sondern Schweizerdeutsch.
    Falsch! Deutsch ist eine der Landessprachen in der Schweiz. Nicht Schweizerdeutsch, was es als Sprache gar nicht gibt, sondern nur eine Gruppe von alemannischen regionalen Dialekten darstellt.

    Die Arroganz der Deutschschweizer im Hinblick auf ihre Dialekte ist kaum zu übertreffen. Einerseits fordern sie gerne, dass Zugewanderte ihren (lokalen) Dialekt erlernen, andererseits haben sie es bis heute nicht zu Stande gebracht aus ihren Dialekten eine vollwertige Sprache zu machen und das wird wohl auch nie etwas werden, da verschiedene Regionen (Basel & Zürich vor allem) eher Krieg gegeneinander führen, als sich auf einen gemeinsamen Wortschatz zu einigen. Und dann wäre da noch das Problem mit diesen restlichen Schweizer, jenseits des Röstigrabens, die mehr oder weniger ganz normales Französisch bzw. Italienisch sprechen und in der Schule nicht etwa "Schweizerdeutsch" lernen, sondern 0815 Hochdeutsch.

    Erinnert mich an die WM2010 auf SF1. Nach dem Spiel gegen Spanien stürzt sich der Schweizer Reporter auf einen Schweizer Fan der gerade das Stadion verlässt und legt los mit seinem besten Züritüütsch. Doch jener ist ein Romand und kann nur antworten, dass er nichts verstände und man doch bitte Deutsch sprechen solle. :D
  10. #239

    Jaja, schon unverschämt ...

    Zitat von ginfizz53 Beitrag anzeigen
    ... ein Staat, vor dem die eigenen Bürger ihr Geld in Sicherheit bringen müssen ist genauso wenig wert, wie einer vor dem sie wegen besserer Arbeitsbedingungen flüchten müssen...

    Ich habe da so ein deja vu ... Voll Ende der 80er irgendwie ...
    ... das der böse Staat es wagt überhaupt Steuern zu erheben. Wissen sie übrigens das es auch ganz viele reiche Schweizer gibt die in der *Schweiz* ihr geld lieber ins ausland schaffen um es vor dem bösen, bösen Schweizer Fiskus zu retten? Der darauf hin sogar geklaute Daten-CD's nutzt um dieser Leute habhaft zu werden.

    Schweizer Behörden nutzen gestohlene Steuerdaten | handelszeitung.ch

    Steueraffäre: Schweiz nutzte selbst schon gestohlene Daten - Wirtschaftspolitik - FAZ

    Intressanter Weise findet die Schweizer Justiz nämlich das Schweizer die schweizer Steuern in Luexenburg hinterziehen bekämpfenswerte Kriminelle sind. Die gleiche Justiz hingegen hingegen Deutsche die deutsche Steuern in der Schweiz hinterziehen für gsanz selbstverständlich legitme, mit allen Mitteln von Bankgeheimnis und Staatsanwaltschaft zu schützende Kunden ...

    Wie sagten Sie gleich so schön:

    ".. ein Staat, vor dem die eigenen Bürger ihr Geld in Sicherheit bringen müssen ... genauso wenig wert ...
    Ich habe da so ein deja vu ... Voll Ende der 80er irgendwie ..."

    Aber machen sie sich keine Hoffnungen. Das die Schweizer plötzlich vor den banken stehen und "wir sind das Kapiutal, wir sind das Kapital" rufen werden wird so schnell nicht in der "Confederation Hehler-Vetzia" passieren.








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