Schweiz: Aufregung über Deutschen-Diskriminierung

REUTERSDie Schweiz diskutiert über ein Zuwanderer-Problem: Sind zu viele Deutsche im Land? Nationalrätin Natalie Rickli wetterte in einer Talkshow kräftig gegen Arbeitskräfte aus dem Norden. Sie fordert Einwanderungsbeschränkung. Nun tobt ein Sturm der Entrüstung.

Schweiz: Aufregung über Deutschen-Diskriminierung - SPIEGEL ONLINE
  1. #220

    Importe

    Zitat von susa Beitrag anzeigen
    von den Deutschen: Weltoffenheit, Toleranz, Ausländerfreundlichkeit?
    Die Wirtschaft reibt sich beim Import von Arbeitskräften immer in die Hände, die einheimische Belegschaft sieht das natürlich mit gemischten Gefühlen.
  2. #221

    Erschreckend wie es einzelne Personen immer wieder fertigbringen die Schweiz in Verruf zu bringen. Tatsache ist doch, dass kein einziges Spital (bei uns) in der Schweiz ohne Deutsche funktionsfähig wäre. Schön aber, dass im Bericht darauf hingewiesen wird, dass selbst die BLICK-Leser (vergleichbar mit BILD) nicht alle hinter der Aussage von Frau Rickli stehen.
  3. #222

    Wieso die Aufregung?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schweiz diskutiert über ein Zuwanderer-Problem: Sind zu viele Deutsche im Land? Nationalrätin Natalie Rickli wetterte in einer Talkshow kräftig gegen Arbeitskräfte aus dem Norden. Sie fordert Einwanderungsbeschränkung. Nun tobt ein Sturm der Entrüstung.

    Schweiz: Aufregung über Deutschen-Diskriminierung - SPIEGEL ONLINE
    Es gibt keinen Grund, weshalb die Schweizer nicht den Zuzug von Deutschen beschränken dürfen sollten. Die Schweiz ist ein souveräner Staat, mit einer weitaus besser funktionierenden Demokratie als die Parteiendiktatur Deutschland.

    Wenn die Schweizer wirklich keine Deutschen oder sonstigen Ausländer mehr wollten, dann ist das keine Diskriminierung, sondern ein Beschluss, der zu respektieren wäre. Woher leitet sich das Recht ab, überall auf der Welt einfach mal einfallen zu dürfen?

    Aber so schlimm ist es ja nicht einmal - es geht lediglich um eine Beschränkung des Zuzugs auf ein vernünftiges Mass. Was daran diskriminierend sein soll versteht wahrscheinlich nur ein Hippie oder ein Steuerflüchtling. Eine vernünftige Steuerung der Einwanderung würde ich mir auch für Deutschland und die übrigen politisch überkorrekten 'Einwanderungsländer' wünschen.

    Was 'vernünftig' ist, sollte im Übrigen per Volksentscheid beschlossen werden, nicht von irgendwelchen realitätsresistenten Traumtänzern.

    Voraussetzungen wie

    - Bildung
    - eigenes Einkommen/bereits vereinbarte Arbeitsstelle und
    - eigenes Vermögen/Fähigkeit zum Bestreiten des eigenen Unterhalts

    wären durchaus mehrheitsfähig. Und vernünftig. Damit sind andere, richtige Einwanderungsländer wie Kanada sehr erfolgreich. Wenn man viel bietet, darf man auch viel erwarten.
  4. #223

    ...

    Zitat von aichalo Beitrag anzeigen
    Man kann doch nicht von einem Einwanderer verlangen, dass er die Sprache des Gastgeberlandes lernt! Deswegen finden wir es ja in Deutschland auch so toll, wenn Auslaender kein Deutsch lernen, sondern ihre Muttersprache kultivieren... *augenroll*
    Mit dem kleinen unterschied dass man von einem Schweizer
    verstanden wird wenn man deutsch redet....
  5. #224

    Sich immer über die Ausländer im eigenen land beschweren. Aber wenn es die anderen tun ist es auf einmal ungerecht ! Jedem sollte nach diesen Aussagen klar sein wie selbstherrlich und rassistisch wohlhabendere Nationen fühlen können.
  6. #225

    Die Rickli kann mann nicht ernst nehmen und die SVP räpresentiert nich die CH. Alles, was diese Frau sagt, ist blödes Geschwätz. Hatte wohl nichts zu tun an diesem Tag. Aber: Das Problem ist real, wir haben echt langsam Platznot!! Dies muss angesprochen werden.
  7. #226

    Damit sie wieder zurückkommen können.....

    Zitat von Justitia Beitrag anzeigen
    Damit sie wieder zurückkommen können.....
    wieviele tun sich das an?
  8. #227

    Na dann...

    Zitat von Schiebetürverriegler Beitrag anzeigen
    Wenn wir nur die Ärzte wieder hätten, die in die Schweiz abgewandert sind.....
    ...tut was dafür!
  9. #228

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schweiz diskutiert über ein Zuwanderer-Problem: Sind zu viele Deutsche im Land? Nationalrätin Natalie Rickli wetterte in einer Talkshow kräftig gegen Arbeitskräfte aus dem Norden. Sie fordert Einwanderungsbeschränkung. Nun tobt ein Sturm der Entrüstung.

    Schweiz: Aufregung über Deutschen-Diskriminierung - SPIEGEL ONLINE
    Ach die Schweizer mit ihren Neurosen. Am Besten, man beachtet sie gar nicht. Was sich in dem Land alles anstaut, weil man dort genau weiß, daß man mit organisierter Kriminalität im Bankenwesen sein Geld verdient und ansonsten nichts zur Fortentwicklung der Menschheit beiträgt.
  10. #229

    Zitat von vandenplas Beitrag anzeigen
    Ach ja, die SVP - eine Partei die von immer weniger Schweizern ernst genommen wird. Das sollten die Deutschen auch tun. Einfach nicht ernst nehmen.
    Im Übrigen bin ich dafür, dass die Schweiz eine Abschlagszahlung für jede qualifizierte Arbeitskraft aus der EU leisten müsste. Immerhin kompensiert sie die unzureichende Menge an eigenen Arbeitskräften indem sie neue Kräfte einfach aus dem Ausland importiert anstatt selber für ein qualitativ und vorallem quantitativ ausreichendes Bildungs und Nachwuchssystem zu sorgen. (Das Schweizer System ist teuer und ineffizient)
    Als EU Land würde ich es mir nicht gefallen lassen, dass ich hochqualifizierte Arbeitskräfte ausbilde, die ich dann an die Schweiz verliere. Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass die Schweiz bei einer ausländischen Arbeitskraft sofort Break-Even macht (kein Initialaufwand wie Ausbildung, dafür sofortige Steuereinnahmen ab Tag 1). Anders bei in der Schweiz ausgebildeten Kräften. Aufgrund der hohen Investition in die Ausbildung tritt für den Staat der Break-Even erst nach vielen Jahren ein. Für die Schweiz ist der Import von qualifizierten Arbeitskräften ein ausgezeichnetes Geschäft. Etwa ähnlich, wie die Beihilfe zur Steuerhinterziehung.
    Die Kettenrasslerei der SVP sollte man deshalb nicht ernst nehmen. Die Schweiz wird solange die Wirtschaft gedeiht weiterhin Arbeitskräfte aus dem Ausland importieren.
    Es ist aber davon auszugehen, dass die Schweiz die Kontingente drosseln wird, da von einer Abschwächung der Wirtschaft auszugehen ist. Aus Europa erhöht das den Migrationsdruck während sich der Schweizer Arbeitsmarkt gleichzeitig abkühlen wird. Entsprechende Tendenzen sind in Zürich bereits sichtbar. Da finden speziell in der Finanzbranche zur Zeit Massenentlassungen statt die allerdings nicht an die grosse Glocke gehängt werden.
    Deutschland ist es selbst Schuld, dass hochqualifizierte Leute in die Schweiz gehen. Hätte man mir vor zwei Jahren in Deutschland auch nur einen halbwegs akzeptablen Job gegeben, wäre ich geblieben. Schuldig ist die kurzsichtige und asoziale Personalpolitik Deutscher Unternehmen, denen diese nun auf die Füsse fällt, so dass wir uns
    nun seit fast zwei Jahren das dreiste Geheule über den hausgemachten Fachkräftemangel anhören müssen.