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Schweiz: Aufregung über Deutschen-Diskriminierung

REUTERSDie Schweiz diskutiert über ein Zuwanderer-Problem: Sind zu viele Deutsche im Land? Nationalrätin Natalie Rickli wetterte in einer Talkshow kräftig gegen Arbeitskräfte aus dem Norden. Sie fordert Einwanderungsbeschränkung. Nun tobt ein Sturm der Entrüstung.

Schweiz: Aufregung über Deutschen-Diskriminierung - SPIEGEL ONLINE
  1. #170

    Das Problem wird wie immer verklärt. Die Deutschen sind gute Fachkräfte, Integrationsfähig und stehen uns Schweizern sehr nahe. Ich arbeite mit zwei Deutschen im Team und das sind in jeder Hinsicht gute Leute, auch privat.

    Aber ich bin gegen die Zuwanderung und würde das radikal limitieren.

    Grund:
    Unser Raumplanungsgesetz verhindert den intensiven Bau von Immobilien. Wegen dem ungebremsten Wachstum haben sich die Bodenpreise in gewissen Regionen nur schon in Randregionen wie der Ostschweiz in den letzten 5 Jahren verdoppelt.

    Dazu kommen noch folgende Gründe:
    Infrastrukturprobleme wegen zu grossem Wachstum
    Arbeitgeber haben zu wenig Anreize in das Personal zu investieren
    Das Schweizer Maturasystem hält die Akademikerquote bewusst bei 20%, und auch der technische Zweitweg verhindert wegegen zu stärker Sprachenfokus die Ausbildung von wichtigen Fachkräften für die Wirtschaft, was die Karrierechancen von Schweizern negativ beeinflusst.

    Aber wir jammern auf hohem Niveau!
  2. #171

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schweiz diskutiert über ein Zuwanderer-Problem: Sind zu viele Deutsche im Land? Nationalrätin Natalie Rickli wetterte in einer Talkshow kräftig gegen Arbeitskräfte aus dem Norden. Sie fordert Einwanderungsbeschränkung. Nun tobt ein Sturm der Entrüstung.

    Schweiz: Aufregung über Deutschen-Diskriminierung - SPIEGEL ONLINE
    "Tele Züri" ist ein SVP Sender. Das sollte man wissen.

    Dennoch: Die Ventil-Klasuel wegen der Deutschen in der Schweiz anzurufen ist zwar Unsinn. Nur, ist Frau Rickli nicht die einzige die Populismus betreibt. In NRW ruft die Ministerpräsidentin offen zum Rechtsbruch auf. Im Gegensatz dazu haben wir in der Schweiz wenigstens Respekt vor dem Gesetz.
  3. #172

    Sehr richtig...

    Zitat von xvulkanx Beitrag anzeigen
    Die Deutschen, die jahrelang in der Schweiz leben und sich nicht im geringsten darum bemühen, die dortige(n) Sprache(n) zu lernen, also Schwyzerdütsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch sollten wegen fehlendem Integrationswillen abgeschoben werden.
    Die gleichen Integrationsanforderungen die hierzulande an Migranten gestellt werden, sollten auch dort gegenüber Deutschen als Migranten angewandt werden.
    ......,das wäre nur recht und billig!
    Nur dumm das bei uns niemand wegen schlechter Sparachkenntnisse abgeschoben wird!
  4. #173

    Am deutschen Wesen

    Zitat von diefreiheitdermeinung Beitrag anzeigen
    und nun wundern wir uns, dass Herr Steinbrueck und wir nicht mehr so willkommen sind ? Wir haben es uns doch selbst eingebrockt mit unserer Bulldozer Politik gegenueber unserem Nachbarn.
    Da kann der Michel einmal selbst spüren, wie es ist, ausgegrenzt und kontingentiert zu werden. Das tut dem Übermenschen weh....
  5. #174

    Zitat von Jochen Lembke Beitrag anzeigen
    Die Deutschen sind besser ausgebildet, mehr auf Zack, konkurrenzfähiger, belastbarer, können die Schriftsprache besser - und sind dementsprechend verhasst.
    Dazu folgender Ausspruch eines Gymnasiallehrers in einem Schweizer Internat, in das standesbewusste Deutsche gerne ihren Nachwuchs schicken, damit er nicht womöglich von zu vielen Deutschen Mitschülern verdorben wird: Ein Schüler hatte kurz vor der Matura Schwierigkeiten mit der Leistung. Der Lehrer blieb ganz entspannt: "Wenn du die Matura nicht schaffst, kannst du immer noch das Abitur machen..."
    Die Schweizer sind nicht schlechter ausgebildet, sie sind nur weniger. Und sie selektieren stärker. Ins Schweizer Gymnasium schaffen es um die 20 % der Jugendlichen, während man es hierzulande als eine Art Grundrecht betrachtet...
  6. #175

    CH und D

    Es geht auch anders rum: Heute hat mir ein ebenfalls deutscher Arbeitskollege sein Leid darüber geklagt er stünde in Lörrach zu lange beim Einkaufen an (wegen der vielen Schweizer Kunden). Vor 15 Jahren ging es mir in Bad Krozingen wie den Schweizer Kunden. Damals haben mich deutschen Rentner aufgefordert sie beim Einkaufen vorzulassen. Ich empfehle allen Beteiligten täglich Sitzmeditation.
  7. #176

    ?

    Zitat von mottasvizzera Beitrag anzeigen
    Meine Bedenken liegen bei diesem hohen Immigrationsdruck eher bei der über Generationen stattfindenden Abkapselung, wo religionsbedingt eine Durchmischung nicht zulässig ist, wo es immer um die Ehre geht und wo gerade Frauen aus dieser Engmaschigkeit nicht ausbrechen dürfen und einen Cousin aus dem Heimatland der Grossväter heiraten müssen und das ganze Immigrationsproblem bei jeder Generation wieder von vorne beginnt.
    Verstehe ich es richtig, dass sie meinen ein katholischer verheirateter Bayer integriert sich schlechter als eine Protestantischer Frau aus Hamburg oder eine Familie aus Sachsen?

    Ich kann sie beruhigen. Mir ist keine Studie bekannt die einen Zusammenhang zwischen Integrationswillen und Religion belegt. Einen Zusammenhang gibt es alledings zwischen Bildung und Integration. Da die Bayern so stolz auf ihre Schulen sind, denke ich mir dass die sich gut in der Schweiz integrieren werden, auch wenn es von St.Gallen nach Lindau (zum Land der Grossväter) nur ein paar Kilometer zu fahren sind.
  8. #177

    äh...

    Zitat von ocs1411 Beitrag anzeigen
    Bei einer 5%-Quote von Deutschen in der Schweiz kann wohl kaum von Überfremdung gesprochen werden. In den meisten deutschen Städten beträgt die Ausländerquote über 25, oft sogar 30%. In manchen Vierteln hat manche Ausländergruppe sogar den Spitzenplatz inne. Auch leben prozentual mehr Schweizer in Deutschland als deutsche in der Schweiz.

    In anderen europäischen Städten sieht es nicht anders aus. Da hat die Schweiz noch einen weiten Weg vor sich, bevor sich dort jemand über Überfremdung aufregen kann.
    ....wir sind flächenmässig nicht Deutschland... wir sind klein... das spielt sehr wohl eine Rolle. Die Probleme, die damit verbunden sind, wurden schon erwähnt. Sie können die beiden Länder nicht vergleichen.,,, und wenn man von Überfremdung redet, müsste man alle Ausländergruppen ansprechen = 22%!
  9. #178

    Zitat von w.a.mozart Beitrag anzeigen
    Ich bin der gleichen Meinung.

    Man sollte deren Zahl daher auch beschränken und ab einem bestimmten Zeitpunkt die Grenzen einfach dicht machen.

    Zuviel ist zuviel.
    Auf was warten Sie denn noch ;-? Tun sie doch eh schon mit allen nicht Eu-Staaten ;-). Kann gut damit leben.
  10. #179

    Hahaha

    Zitat von mauimeyer Beitrag anzeigen
    ..Viele schweizer Hotels und Gastätten hätten schon zumachen können ohne diese Fachkräfte! Ein Integrationsproblem sollte es bei der ähnlichen Kultur doch gar nicht geben!
    Kauri
    Die Deutschen merken jetzt selber wie es ist diskriminiert zu werden. Nun kommen die typisch deutschen Erklärungen :" qualifizierte Deutsche = gute Migranten , gleiche Kultur = gut, andere Kultur =schlecht, usw."

    Deutsche und Europäer haben Ihre Sich der Dinge. Sie haben sich selbst in die Mitte des Universums gestellt und maßen sich an alle Anderen und Alles nach ihren materiellen Massstäben zu messen. Jetzt merken sie dass die Schweizer sich als "höherwertiges" sehen als die Deutschen...

    Die Welt wird sich auch ohne Euch drehen und es werden andere Völker und Nationen viel Neues erschaffen und auch kann die Evolution ohne Euch funktionieren. Das wird auch langsam Zeit :)


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