Getty ImagesEuropas Staaten haben der Steuerhinterziehung den Kampf angesagt. Was moralisch richtig ist, könnte sich ökonomisch als großes Problem entpuppen. Denn der Trend zu mehr Ehrlichkeit wirkt wie eine Steuererhöhung - und die ist Gift für eine ohnehin schwache Wirtschaft.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/wol...-a-871136.html
Ich rege mich regelmäßig über Herrn Münchhausen auf, aber das hier haut mich wirklich um!
Das von Steuerfahndern eingetriebene Geld steht einfach nur anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verfügung, vor allem dem Staat, der damit wieder Dienstleistungen von Unternehmen nachfragt.
Das Ganze ist also volkwirtschaftlich ein Nullsummenspiel mit dem Unterschied, dass Schwarzgeld nicht den rechtmäßigen Besitzern gehört.
Langfristig ist es sowieso besser, wenn der Staat, oder besser in Zukunft Europa das Vermögen seiner Sklaven vollständig einzieht und nach Gutdünken verteilt.
Das die Gier des Staates unbegrenzt ist, ist doch hinlänglich bekannt.
Also ist es gut fuer die Wirtschaft wenn keiner mehr Steuern bezahlt, wirkt ja dann wie eine Steuerreduktion! Selten so einen Schwachsinn gelesen!
Scheinbar hat Herr Münchau auch Geld in der Schweiz gebunkert!!!!!!!!
Wir zahlen alle keine Steuer mehr. Das kurbelt die Wirtschaft dann so richtig an. Befolgung von Gesetzen a volonte. Das Argument entbehrt nicht einer gewissen Logik. Die richtige Konsequenz wäre Steuersenkungen für diejenigen, die viel konsumieren - und das ist, alles zusammengenommen, die breite Masse, nicht die 5% Superreichen. Glücklicherweise ist Otto Normalverbraucher nicht von den Erfolgen der Steuerfahndung betroffen, den er hat keine Möglichkeit Milliarden in die Schweiz zu verschieben.