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"Schwarzbuch öffentliche Verschwendung": Wo Steuergelder*im Nichts versickern

Abschüssige Sportplätze, Stadiontribünen ohne Sicht auf das Spielfeld oder maßlos überteuerte Kunstzentren: In seinem jährlichen "Schwarzbuch" prangert der Bund der Steuerzahler besonders haarsträubende Beispiele von Steuerverschwendung an.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...793027,00.html
  1. #30

    Lieber keine Verantwortung?

    Zitat von happy2009 Beitrag anzeigen
    Das ist blauäugig
    Beispiel S21
    Das Projekt ist nachweilich umstritten

    Wer haftet nun wenn gebaut wird und es später sich als Unsinn herausstellen sollte?
    Zweitens:
    Was ist bei Postenwechsel?
    Wer haftt dann?

    Drittens: Würde nicht letztendlich nichts mehr gemacht werden da sich keiner traut?

    Zudem: Wer Schuld ist liese sich auch fast nie beweisen


    Hoch Tief beschäftigt mehrere 100 Mitarbeiter, deren einziger Existenzzweck ist, Lücken in Verträgen zu suchen, um Mehrkosten geltend zu machen

    Ich als Verantwortlicher würde bei Haftung ohne ein doppelt so großes Team und X Versicherungen keine Bauaufträge vergeben-zu Riskant

    Zudem: Das gesetzlich vorgeschreibene Ausschreibungsverfahren zwingt in der Regekl den billigsten zu nehmen, auch wenn man diesem nicht traut

    Und wenn eine einzige Änderung kommt (was bei all diesen projekten Standart ist) dann wirds teuer

    Und dann für 100 Mio den Kopf hinhalten bei 5000 Euro Monatsgehalt?

    So kann nur jemand reden, der absolut keinerlei Ahnung von der Materie, Entstehungs und Entscheidungsprozessen hat



    Mit Ihren Vorschlägen wäre Schluss mit Fortschritt
    Sie machen es sich zu einfach, sind übeheblich und scheinen wenig Erfahrung zu haben
    Mit Verlaub, genau wegen dieser Denkweisen die sie hier alle der Reihe nach aufzählen kommen solche Sachen erst zu Stande.

    Es ist völlig egal, ob man mit Millionenbeträgen oder mit Zehnerbeträgen plant, Zahlen bleiben Zahlen und Vorplanung bleibt Vorplanung.

    Ich habe leider das Gefühl oder besser gesagt ich bin fest davon überzeugt, dass sie persönlich noch weniger Ahnung, die sie mir unterstellen, aus welchen Gründen auch immer, von solchen Prozessen haben.

    Ich weiß in jedem Fall wovon ich spreche im Gegensatz zu ihnen.

    Ich bin und bleibe dabei, dass es besser ist, wenn jeder für sein handeln und tun, besonders wenn es sich um Fremdgelder handelt persönlich in Verantwortung genommen wird, egal ob in der freien Wirtschaft oder in einer öffentlichen Verwaltung oder Behörde, wenn die nötige Sorgfalt nicht eingehalten wird.

    Das ist und bleibt der einzige Weg um solchen Missständen Herr zu werden.

    Wer ordentlich arbeitet und eine korrekte Vorkosten Berechnung erstellt und anschließend nach der Ausschreibung Verträge unterzeichnet in denen sich die ausgehandelten Summen und der Zeitraum widerspiegelt, kann sich nicht um 50% oder mehr verkalkulieren.

    Dieses ist nur möglich in einem System, wo alle am Projekt beteiligten kein Konsequenzen zu fürchten haben, nach dem Motto, mir doch egal, ist doch nicht mein Geld.

    Und dieses System wollen sie beibehalten und favorisieren es?

    Im Übrigen, wenn sie ein Gesetzt erarbeitet haben und es tritt in Kraft, gilt diese Gesetz auch wenn sie bei einem Großprojekt die Personalie wechseln und bei anschließender Haftung wird nach Regeln des Gesetztes verfahren.
    So einfach ist das dann.
  2. #31

    Zitat von happy2009 Beitrag anzeigen
    Im nachhinein ja


    Da könnte jetzt Grün Rot zeigen, das an den ganzen Vorwürfen was dran war

    Wenn also strafrechtlich nichts unternommen wird sollten Sie als Kretschmann auf die Klappe., äh Füsse treten
    Herr Kretschmann ist gerade unabkömmlich. Er überlegt sich, wie er seinen Wählern verklickern soll, dass seine Minister erneut in die Steuertöpfe greifen wollen, um noch einmal die Zahl der Ministerialbeamten um mindestens 100 zu erhöhen. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit machte er ja Ernst mit seinem Versprechen sparen zu wollen und es wurden 180 neue Stellen eingerichtet, jetzt ist insbesondere der Herr Hermann, seines Zeichens Verkehrsminister, schon wieder vorstellig geworden und will noch mehr sparen, also erneut mehr Beamte in seinem Ministerium.
  3. #32

    "Wo Steuergelder im Nichts versickern"

    Zwei aktuelle Beispiele: Griechenland und HRE.

    Das sind zwei solch gewaltige Koffer, dass jede andere Verschwendung dagegen wie peanuts aussieht.
  4. #33

    Kleinvieh macht auch Mist!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neue Computerbildschirme: Dem Schwarzbuch zufolge schaffte das Bundesinnenministerium energieeffiziente Bildschirme für insgesamt 150.000 Euro an. Damit wolle man eine jährliche Stromersparnis von 2500 Euro erreichen. Der Steuerzahlerbund kritisierte, dass sich die neuen Monitore damit erst nach 60 Jahren bezahlt machen.
    Da fehlt die (wichtige?) Haelfte:
    Dazu wurde das Geld aus einem Foerdertopf genommen, der mit Zinsen zurueckzuzahlen ist. Die Zinsen liegen bei 5000 Euro - pro Jahr!

    [quote]
    Nach BdSt-Angaben stammte das Geld für die Monitore aus dem kreditfinanzierten Konjunkturpaket II. Es fallen also Zinsen an, laut BdSt rund 5000 Euro im Jahr – doppelt so viel, wie die Stromersparnis bringt. Urteil des Steuerzahlerbundes: „Ein glattes Verlustgeschäft für die Steuerzahler.“ Offenbar seien die „vermeintlichen Geldgeschenke“ aus dem Konjunkturpaket „zu verführerisch“ gewesen
    http://www.focus.de/finanzen/news/st...id_676140.html
    [quote]
  5. #34

    Zitat von majoschi Beitrag anzeigen
    Ich weiß in jedem Fall wovon ich spreche im Gegensatz zu ihnen.

    Ich bin und bleibe dabei, dass es besser ist, wenn jeder für sein handeln und tun, besonders wenn es sich um Fremdgelder handelt persönlich in Verantwortung genommen wird, egal ob in der freien Wirtschaft oder in einer öffentlichen Verwaltung oder Behörde, wenn die nötige Sorgfalt nicht eingehalten wird.

    Das ist und bleibt der einzige Weg um solchen Missständen Herr zu werden.
    Sie haben gar keine Ahnung
    Auch wenn Sie davon oben schreiben

    1: Es gibt spätestens seit 2007 Beamtenhaftung
    In Hessen zum Bsp trat das Gestzt 2007 in Kraft
    Nachzuprüfen §48 Bematenstatusgestz Version 2009

    Inhalt:
    Beamtinnen und Beamte, die vorsätzlich oder grob fahrlässig die ihnen obliegenden Pflichten verletzen, haben dem Dienstherrn, dessen Aufgaben sie wahrgenommen haben, den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.
    Haben mehrere Beamtinnen oder Beamte gemeinsam den Schaden verursacht, haften sie als Gesamtschuldner.

    Sie sehen, Ihre Ahnung oder Wissen ist nicht besonders aktuell

    Wer ordentlich arbeitet und eine korrekte Vorkosten Berechnung erstellt und anschließend nach der Ausschreibung Verträge unterzeichnet in denen sich die ausgehandelten Summen und der Zeitraum widerspiegelt, kann sich nicht um 50% oder mehr verkalkulieren.
    Wie gesagt, das mag bei Hans Müller und dem Vorgartenbauprojekt stimmen, nicht bei komplexer Materie

    Nehmen wir ein neutrales Bespiel:
    Gotthardtunnel: Kostenverdoppelung

    oder ein neutrales Beispiel 2: Neue Siemenswerk: Kostenverdreifachung
    Dieses ist nur möglich in einem System, wo alle am Projekt beteiligten kein Konsequenzen zu fürchten haben, nach dem Motto, mir doch egal, ist doch nicht mein Geld.

    Und dieses System wollen sie beibehalten und favorisieren es?
    nein, es passiert, wenn ein Projekt über Jahre geht (üblich bei öffentlichen Aufträgen), es passiert wenn ständig irgendjemand gegen irgendetwas aufschiebend klagt, und es passiert auch, wenn sich Bauauflagen ändern

    Gutes Beispiel ist bei Tunnelbauten die Halbierung der Fluchttunnelabstände

    Und es passiert, wenn der Billigste (beste Lügner) genommen werden muss

    Nur Hansi Müller sieht alles mit der rosaroten Brille und glaubt er wisse es besser und alles ist ja so einfach
    Im Übrigen, wenn sie ein Gesetzt erarbeitet haben und es tritt in Kraft, gilt diese Gesetz auch wenn sie bei einem Großprojekt die Personalie wechseln und bei anschließender Haftung wird nach Regeln des Gesetztes verfahren.
    So einfach ist das dann.
    Na dann weisen Sie doch einmal jemand nach, das seine Bauplanung von 2001, welche dann 2003 bis 2010 durchgeführt wurde, bei dem mittlerweile 3 Personalwechsel stattgefunden haben nichts geworden ist, da die Anfangsplanung einen Fehler enthielt

    Und vor allem, weisen Sie mal nach, das das Nichtbemerken des Fehlers durch die Nachfolger unvermeidlich gewesen ist

    Sie malen sich die Welt wirklich schwarz weis an, hauptsache simpel und einfach
  6. #35

    Zitat von unterländer Beitrag anzeigen
    Herr Kretschmann ist gerade unabkömmlich. Er überlegt sich, wie er seinen Wählern verklickern soll, dass seine Minister erneut in die Steuertöpfe greifen wollen, um noch einmal die Zahl der Ministerialbeamten um mindestens 100 zu erhöhen. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit machte er ja Ernst mit seinem Versprechen sparen zu wollen und es wurden 180 neue Stellen eingerichtet, jetzt ist insbesondere der Herr Hermann, seines Zeichens Verkehrsminister, schon wieder vorstellig geworden und will noch mehr sparen, also erneut mehr Beamte in seinem Ministerium.
    Also Sie haben doch gar keine Ahnung;-) (Iromie)

    Das allererste was Kretschmann machte war: Geld sparen

    Er hat nämlich die Lehrereinstellungsplanung massiv gekürzt (auch wenn zuvor Mappus vorgeworfen wurde, er würde zuwenig einstellen und die Zukunft verspielen)

    Aber das interessiert die Grünen Ökos nicht

    Und aktuell scheint Kretschmann damit beschäftigt zu sein, den Badenenern das versprpochene Wahlgeschenk Baden 21 zu ermöglichen
    Und er sucht immer noch die dutzende versteckten-beim Mappus in der Schubladeliegenden vernichtenden gutachten gegen S21
    Schließlich hat er vor der Wahl gesagt: Mappus und Co würden diese unter Verschluss halten
  7. #36

    Verein der Steuervermeider

    Über die gröbste Form öffentlicher Verschwendung erfährt man von diesem "Verein der Steuervermeider" nichts, nämlich von der völlig unzureichenden Ausstattung der Finanzbehörden mit Steuerfahndern, die Steuerkriminellen das Handwerk legen. Diesen fruchtbaren Acker ungeerntet zu lassen ist Verschwendung in Reinkultur. Dagegen sind die angeführten Beispiele Peanuts.
  8. #37

    Warum

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Abschüssige Sportplätze, Stadiontribünen ohne Sicht auf das Spielfeld oder maßlos überteuerte Kunstzentren: In seinem jährlichen "Schwarzbuch" prangert der Bund der Steuerzahler besonders haarsträubende Beispiele von Steuerverschwendung an.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...793027,00.html
    Warum wird Steuerverschwendung nicht genauso geahndet wie Steuerhinterziehung?

    Die Wirkung für die Gesellschaft ist die Gleiche!
  9. #38

    Du liebe Güte.

    Bei ALLEN Bauten, die mit öffentlichen Geldern bezahlt werden, kann man getrost die veranschlagten Kosten mal 2,5 nehmen. Da gibt es jahrzentelange Erfahrungswerte, nur hält sich niemend daran. Konsequenzen = 0.

    Auf deutsch: Korruption dass sich die Balken biegen. Offensichtlich besonders bei denen die das von Amts wegen ändern könnten.
  10. #39

    Na ?

    Zitat von meinefresse Beitrag anzeigen
    Ja klar, ich sitze hier auch noch vor meinem 15" Röhrenmonitor von 1999 *lach*
    Schon klar, für die Beamten reicht natürlich der Bernsteinmonitor von '85, als Alpha-Terminal angeschlossen - dann kann man sich beim Server mit einem Pentium 200 unter Linux für 600 User begnügen...
    So lange man die alte Konfiguration nicht kennt ist das alles Spekulation - aber gehen sie davon aus, dass die alten Monitore, falls sie noch brauchbar waren, an untergeordnete Behörden oder Schulen gegangen sind.
    Ab und zu landen dort in den Klassenzimmern nämlich auch alte Laserdrucker aus Behörden - aktuell Baujahr 2001.
    Habe ich Sie richtig verstanden ?

    Die oberen kriegen was neues und die untergeordneten und die Schulen den alten Kram ?

    Seltsame Einstellung.

    Gruß
    der gestiefelte Kater








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