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"Schwarzbuch öffentliche Verschwendung": Wo Steuergelder*im Nichts versickern

Abschüssige Sportplätze, Stadiontribünen ohne Sicht auf das Spielfeld oder maßlos überteuerte Kunstzentren: In seinem jährlichen "Schwarzbuch" prangert der Bund der Steuerzahler besonders haarsträubende Beispiele von Steuerverschwendung an.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...793027,00.html
  1. #20

    selber demonstrieren ?

    Zitat von review Beitrag anzeigen
    Gehen Sie selbst auf die Straße demonstrieren anstatt das von anderen zu fordern.
    Klar doch. Da lasse ich mir von so einem Deppen von der Polizei in den Hintern treten-nur weil der selber noch nicht gemerkt hat, dass sein Arsch auch auf Grundeis geht.
    Was sollen diese Demos? Halte ich für absolut überflüssig. Es ist doch besser ihr merkt euch, was unsere Volksvertreter so anstellen. Dann wählt man halt einmal etwas extrem. Gut, das gibt dann wieder einen Aufschrei durch sämtliche Schichten - aber es bewirkt viel mehr.
  2. #21

    Wer ist eigentlich die Zielgruppe solcher Meldungen?

    Ich frage mich immer, wer ist die Zielgruppe solcher Meldungen? Selbstredend ist niemand für Verschwendung. Aber die allermeisten Aufträge des "Staates" werden doch im Vorfeld ausgeschrieben bzw. z.B. die Bauprojekte werden veröffentlicht.

    Der Witz ist doch, dass so getan wird, als wenn alle Fehler absehbar wären. Wäre dies tatsächlich der Fall und alle Fehler wären so "klar", warum haben dann die Autoren nicht im Vorfeld schon gegen solche Projekte geklagt.

    Besonders lustig finde ich die reflexartige Forderung der einfachen Gemüter, man müsste alle Beamten "haftbar" machen. Der Witz ist doch, dass das selbstverständlich schon lange so Realität ist. Das Problem ist doch, dass die Autoren immer wieder ganz extreme Fälle hernehmen, dann verallgemeinern und den Eindruck erwecken, eine Handvoll Beamte können selbstherrlich in ihren Hinterstübchen über Millionenprojekte entscheiden. Die Sachlage wird doch i.d.R. gerade für die einfachen Gemüter so vereinfacht, dass es sich möglichst Spektakulär anhört.

    Aber daraus erkennt man ja auch die Zielgruppe dieser Meldungen. Leute die in ihrem Leben einfach auch nur einen begrenzten Zugang zu "größeren" Entscheidungen haben. Wer also nicht über diesen begrenzten Informationszugang hat und z.B. mal Kontakt zu Firmenchefs bzw. dem höheren Management hat, der weiß genau, wie oft es insbesondere in der Privatwirtschaft vorkommt, dass Rieseneurobeträge in sinnfreien Projekten "versenkt" werden. Der Unterschied ist nur, solche Fehlleistungen werden i.d.R. nicht veröffentlicht.

    Ich will damit nicht "Verschwendung" rechtfertigen. Aber man muss schon ziemlich naiv sein, um zu glauben, die Fehlleistungen seine immer ein Ergebnis von schlampiger Arbeit. Meist handelt es sich um hochkomplexe Aufträge, an der x Experten beteiligt sind, die Öffentlichkeit jederzeit informiert wird und dann sich auf einmal eine Nichtigkeit als Elementar raus stellt. Und die Autoren stellen es natürlich für die Zielgruppe immer so da, als wenn man diesen Fehler zwingend hätte erkennen müssen.

    Wie gesagt, man braucht sich nur die Zielgruppe dieses Buches vorzustellen und schon wird alles klar.
  3. #22

    Zitat von Transmitter Beitrag anzeigen
    Es sind die verluderten Berufspolitiker, die drangekriegt werden müssen. Zwar nimmt heute keine Polizeidienststelle und kein Staatsanwalt hierzulande gegen Mitglieder des Deutschen Bundestages - und erst recht nicht gegen die Regierung - strafrechtliche Ermittlungen wegen des Verdachtes des Hochverrates auf. Schon wegen des Immunitätsgebotes nicht, aber insbesondere nicht, weil dieses Delikt juristisch sehr schwer definierbar ist.

    Aber eine der kommenden Not- oder Übergangsregierungen wird dem dann amtierenden Generalbundesanwalt mit entsprechenden Ermittlungen beauftragen. Allein schon, um - im Chaos des Euro-Kollapses - die ätzende, verletztende Kritik von Volk und Medien an den schuldigen Berufspolitikern und politischen Repräsentanten der momentanen Versager-Regierung aufzufangen.

    Dieser neue - nicht mehr an die etablierten Parteien gebundene - Generalbundesanwalt wird staatsrechtliche Fachgutachten erstellen und ein paar der alten Hochverräter scharf verhören lassen. Was glauben Sie, wie die auspacken werden? Die werden sich gegenseitig beschuldigen, dass es nur so stinkt. Da werden dann die Geheimabsprachen, Vertragsbrüche, Risiko- und Gefahrszenarien der Merkel-Regierung, die der Öffentlichkeit heute vorenthalten werden, ans Licht kommen.

    Mit diesen Beweisen wird es dem Generalbundesanwalt ein leichtes sein, die verantwortlichen Parlamentarier des Hochverrates anzuklagen und zur Fahndung auszuschreiben. Und jeder einzelne dieser Halunken wird auspacken wenn er gefasst ist. Allein schon, um den eigenen Hals aus der Schlinge zu ziehen. Da werden sich Abgründe auftun, die können wir uns heute noch gar nicht vorstellen. Es wird sicher spannend und uns vom elenden Alltag etwas ablenken denke ich mir.
    Genau so wird es sein

    Weil wenn es nicht so ist, dann liegts an der schweigenden Mafia

    Aber es muss ja so sein, wieso haben diese sonst Posten inne, die der normale Arbeiter viel besser machen würde-quasi neeher, wie man hier ja sieht

    Daher: Es müssel weltweit alle Politiker gekauft sein, kann gar nicht anders sein
  4. #23

    Zitat von guteronkel Beitrag anzeigen
    Klar doch. Da lasse ich mir von so einem Deppen von der Polizei in den Hintern treten-nur weil der selber noch nicht gemerkt hat, dass sein Arsch auch auf Grundeis geht.
    Was sollen diese Demos? Halte ich für absolut überflüssig. Es ist doch besser ihr merkt euch, was unsere Volksvertreter so anstellen. Dann wählt man halt einmal etwas extrem. Gut, das gibt dann wieder einen Aufschrei durch sämtliche Schichten - aber es bewirkt viel mehr.
    Können Sie diese Angabe durch irgendein Beispiel belegen? Hat Schill in Hamburg etwas gebracht oder die DVU in Thüringen?
  5. #24

    Bestes Beispiel

    Zitat von Transmitter Beitrag anzeigen
    Es sind die verluderten Berufspolitiker, die drangekriegt werden müssen. ...
    Schönes Beispiel hier der EnBW Deal des Herrn Mappus. Am Parlament vorbei, gänzlich eigenmächtig mit seinem Kumpel Dirk Notheis eingefädelt und durchgezogen. Kosten für den BW-Steuerzahler 5 Milliarden Euro, Verlust bislang 1,5 Milliarden Euro.
    Verfassungswidrigkeit per Gericht festgestellt.
    Und was passiert?
    Mappus geht in den Vorstand des Pharmakonzerns Merck und verdient sich weiterhin eine goldene Nase. Dass er einen Posten im fernen Brasilien übernimmt, könnte man auch als Flucht deuten.
    Der Stuttgarter Staatsanwalt Häußler verurteilt lieber den Versammlungsleiter einer Demo zu 4000 Euro Strafe, weil er nicht ans Telefon gegangen ist, als dass er sich um nachgewießenen Verfassungsbruch kümmert.
    Bananenrepublik!

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/in...bbe81d901.html
  6. #25

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Abschüssige Sportplätze, Stadiontribünen ohne Sicht auf das Spielfeld oder maßlos überteuerte Kunstzentren: In seinem jährlichen "Schwarzbuch" prangert der Bund der Steuerzahler besonders haarsträubende Beispiele von Steuerverschwendung an.
    Wie meinen noch die SPD und die Grünen? Man müsse die Steuern für die (obere) Mittelklasse erhöhen, damit der Staat genug Geld für seine Aufgaben hat. Von wegen, die Bürger auspressen ist halt leicher als sparsam wirtschaften.
  7. #26

    Das verstehe ich nicht. Der Bürgermeister

    von Dunningen hat es auf sich genommen den langen Marsch nach China anzutreten um sich Steine anzuschauen für ein überflüssiges Bauwerk. Die Last der Verantwortung für diesen gefährlichen Job kann man gar nicht hoch genug bewerten. Dafür muß jeder Verständnis aufbringen, handelt er doch im Dienste der Allgemeinheit und hat nur das Wohl der Bevölkerung im Auge, der es nicht zuzumuten ist auf schnöden deutschen Steinen laufen zu müssen.
  8. #27

    Zitat von Stephantastisch Beitrag anzeigen
    Schönes Beispiel hier der EnBW Deal des Herrn Mappus. Am Parlament vorbei, gänzlich eigenmächtig mit seinem Kumpel Dirk Notheis eingefädelt und durchgezogen. Kosten für den BW-Steuerzahler 5 Milliarden Euro, Verlust bislang 1,5 Milliarden Euro.
    Verfassungswidrigkeit per Gericht festgestellt.
    Im nachhinein ja
    Und was passiert?
    Mappus geht in den Vorstand des Pharmakonzerns Merck und verdient sich weiterhin eine goldene Nase. Dass er einen Posten im fernen Brasilien übernimmt, könnte man auch als Flucht deuten.
    Der Stuttgarter Staatsanwalt Häußler verurteilt lieber den Versammlungsleiter einer Demo zu 4000 Euro Strafe, weil er nicht ans Telefon gegangen ist, als dass er sich um nachgewießenen Verfassungsbruch kümmert.
    Bananenrepublik!

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/in...bbe81d901.html
    Da könnte jetzt Grün Rot zeigen, das an den ganzen Vorwürfen was dran war

    Wenn also strafrechtlich nichts unternommen wird sollten Sie als Kretschmann auf die Klappe., äh Füsse treten
  9. #28

    Zitat von systemmirror Beitrag anzeigen
    von Dunningen hat es auf sich genommen den langen Marsch nach China anzutreten um sich Steine anzuschauen für ein überflüssiges Bauwerk. Die Last der Verantwortung für diesen gefährlichen Job kann man gar nicht hoch genug bewerten. Dafür muß jeder Verständnis aufbringen, handelt er doch im Dienste der Allgemeinheit und hat nur das Wohl der Bevölkerung im Auge, der es nicht zuzumuten ist auf schnöden deutschen Steinen laufen zu müssen.
    Ui sidn wir mal froh, das ein ausgewiesener Baufachmann sich hier zu Wort meldet

    Könnten Sie mir den Standort dieser "deutschen Steine" nennen?
    Und vielleicht noch den Preisvergleich?
  10. #29

    hmmm

    Mal abgesehen von den schon genannten fragwürdigen Berechnungsmethoden und Intentionen dieses Bundes finde ich, dass, wenn diese Beispiele tatsächlich die schlimmsten Verschwendungen sein sollten, es mit der Steuerverschwendung so fürchtrlich nicht sein kann.
    Klar schlägt man bei manchen Sachen die Hände vor den Kopf und in meinen Augen wäre es auch wünschenswert, wenn es irgendwelche Mechanismen gäbe, die solche Volldeppen zur Rechenschaft ziehen würden.
    Aber:
    Verplanen kann man sich durchaus mal (oder passiert das in der Privatwirtschaft nie?) und bei ein paar der Beispiele wüsste ich durchaus gerne mehr über die genauen Umstände bevor ich da sagen würde, dass da wirklich Mist gebaut wurde.

    Im großen Stil Steuern verschwendet ohne, dass es hier angeprangert wird, wird meiner Meinung nach ganz woanders.








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