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"Schwarzbuch Leiharbeit": 127 Seiten Anklage
REUTERSMehr als 900.000 Menschen arbeiten in Deutschland als Zeitarbeiter. Rund tausend Betroffene geben jetzt im "Schwarzbuch Leiharbeit" Einblick in ihren Job-Alltag - eine schonungslose Abrechnung mit Arbeitgebern und Politik.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...824514,00.html
- #1 29.03.2012 13:13 von
Es geht doch hier nur um Arbeitssklaven. Die sind nicht systemrelevant, also gehen die Schicksale dieser Menschen, der Politik, den Unternehmen, den Managern, den Aktionären und der sogenannten "Elite" völlig am Allerwetesten vorbei. Die Sklaven sollen nicht lamentieren, sondern für den Wohlstand der oben genannten sorgen. Und bald werden es nicht nur 900k Leiharbeitnehmer sein, sondern die Zahl wird sich vervielfachen.
- #2 29.03.2012 13:14 von
wenn die politik sozial wäre, und das nicht nur behaupten würde, gäbe es diese probleme nicht.
politkriminelle und abzocker, namentlich leute die ihr geld dadurch verdienen das sie sich vom lohn/arbeit anderer etwas für sich abzwacken, sind das problem, nicht arbeitslose.
ich *HASSE* unsere wirtschaftsordnung.
aber: nicht nur meckern, sondern vorschläge machen.
festangestellte bekommen 100% des lohns, befristet angestellte 120% und leiharbeiter 150% - alles netto. einfach morgen ein gesetz machen und die sache ist gegessen. - #3 29.03.2012 13:17 von
...
Leiharbeit ist differenziert zu sehen. Dennoch ist die in Deutschland praktizierte Variante nichts weiter als legalisierte Ausbeutung.
- #4 29.03.2012 13:18 von
DOCH. genau darum geht es: die billigarbeitskräfte sind relevant in einem abzockersystem. deswegen wird ja nichts dagegen gemacht.
diejenigen denen das system nützt sitzen an den hebeln die das system verändern könnten, und diese hebel werdennicht angefasst.
wie abgehoben das ist sieht man an der höhe eines ehrensoldes - das ist welten(!) von der realität der meißten bundesbürger entfernt was für "die oberen 10k" normal ist und was diese sich erhalten wollen. - #5 29.03.2012 13:18 von
Es geht doch hier nur um Arbeitssklaven. Die sind nicht systemrelevant, also gehen die Schicksale dieser Menschen, der Politik, den Unternehmen, den Managern, den Aktionären und der sogenannten "Elite" völlig am Allerwetesten vorbei. Die Sklaven sollen nicht lamentieren, sondern für den Wohlstand der oben genannten sorgen. Und bald werden es nicht nur 900k Leiharbeitnehmer sein, sondern die Zahl wird sich vervielfachen.
- #6 29.03.2012 13:22 von
- #7 29.03.2012 13:25 von
ohne
Was heißt, es fehlen die positiven Aussagen in dem Buch? Diese positiven Aussagen hören wir doch tagtäglich von den Piolitikern, wie toll und wirtschaftsfördernd die Leiharbeit sei. Wir hören sie von den Unternehmen, die von diesen Leiharbeitern profitieren. Nun kommen eben mal die Betroffenen zu Wort, und die haben ganz offensichtlich nichts zu lachen.
"Manchen" bietet diese Form der Arbeit eine Chance? Ach so. Und weil "manchen" (wieviele sind das?) eine Chance geboten wird, muss der überwiegende Teil jahrelang die Nachteile erleiden? Das ist doch grotesk. - #8 29.03.2012 13:25 von
SPD zusenden
Die Regierung Schröder (inkl. Münte, Steinmeier usw.) wendete sich von sozialdemokratischen Prinzipien und damit von ihrem Wahlvolk ab, indem sie u.a. die HartzReformen startet und u.a.Private-Equity u. Hedgefonds zulässt,die inländische Firmen ausschlachten und Niedrigslöhne hervorrufen und Steueren für Reiche und Kapitalgesell-
schaften massiv senkte. Sie führte Deutschland in einen absurden
Krieg und entwürdigt mit der Einführung der Leiharbeit die Arbeit(er). - #9 29.03.2012 13:28 von
In Dänemark verdienen Leiharbeiter i.d.R. mehr als Festangestellte im gleichen Job - die Firmen zahlen zusätzlich für deren Flexibilität. Und das ist doch eigentlich auch logisch.
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