Zitat von
n.holgerson
Na wird hier gleich wieder auf die Tränendrüse gedrückt?
Schon witzig wie versucht wird, mit billigen Argumenten den Leuten was vor zumachen...
Beispiel 1: "Zwar seien viele Leiharbeiter zuvor arbeitslos gewesen, viele aber rutschten anschließend auch wieder in die Erwerbslosigkeit ab." Wo ist jetzt genau das Problem? Was ist schlimmer? Z.B. 24 Monate arbeitslose oder 20 Monate Leiharbeit und 4 Monate arbeitslos? Sinnhaft ist das Argument nicht.
Beispiel 2: "Dadurch sind der Gewerkschaft zufolge sieben Prozent aller Leiharbeiter trotz Vollbeschäftigung auf Hartz IV angewiesen, also sogenannte Aufstocker. Das belastet nicht nur die Betroffenen, sondern auch den Sozialstaat, so der Vorwurf." Ein Witz. Weil, hätten sie keine Zeitarbeit, müsste der Staat ja viel mehr für sie zahlen! Und zum Thema Aufstocker. Ein Märchen. Der abslolute Großteil der Aufstocker könnte als Alleinstehender vom Gehalt leben. Nur aufgrund anderer Verpflichtungen (Kinder) entsteht eine Bedarf an Aufstockung.
Beispiel 3: "dass Leiharbeiter bis zu 50 Prozent weniger verdienen als regulär Beschäftigte." Mal sehen ob die Kommunisten hier im Forum bei diesem Fakt es zulassen mal sachgerecht zu diskutieren. Man kann ja die These vertreten, die Leiharbeiter verdienen zu wenig. Auf der anderen Seite könnte man ja mal überlegen... Marktwirtschaft, Angebot und Nachfrage... ob die regulär Beschäftigten eigentlich marktgerecht bezahlt werden...
Für mich ist die Sache eh ein Witz. Ist doch schon peinlich was hier abgeht. Jetzt soll natürlich der Staat alles richten. Die regulär Beschäftigten sollen weiterhin ihre Gehalt bekommen und am besten noch diverse Aufschläge (gab ja soviele Einbußen in den Vorjahren). Die Leiharbeiter sollen am besten das gleiche Verdienen.... Das dies mit der Realität bzw. Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nicht vereinbar ist... einfach ignorieren. Einfach ein paar Neidargumente bringen... Unternehmer sind eh alles Millionäre und Abzocker. Locker können die höhere Gehälter zahlen...
PS: Warum man hier nicht Mitleid haben braucht. Jahrzehntelang gab Gewerkschaften und Arbeitgeber. Die haben den entsprechenden Lohn ausgehandelt. Die Gewerkschaften haben massiv sinkende Mitgliederzahlen. Warum soll man dann Mitleid mit den Arbeitern haben? Weil sie zu faul sind für ihre Ansprüche zu "kämpfen" soll der Staat einspringen? Peinlich. Sollen die Leiharbeiter doch alle in die Gewerkschaften eintreten. Dann könnten die für sie auch mal was "aushandeln"...