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Schwarz-Grün in Hamburg: Bürgerschreck von Beust

Hamburgs schwarz-grüne Regierung taumelt: Der Senat muss sich wegen Rekordschulden verantworten, im Sommer steht der Volksentscheid zur Schulreform an - und nun gibt es heftigen Widerstand gegen die Erhöhung der Kita-Gebühren. Die Reaktion der Beust-Truppe? Ein trotziges "Weiter so".

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...690164,00.html
  1. #1

    Noch ist nicht aller Tage Abend !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hamburgs schwarz-grüne Regierung taumelt: Der Senat muss sich wegen Rekordschulden verantworten, im Sommer steht der Volksentscheid zur Schulreform an - und nun gibt es heftigen Widerstand gegen die Erhöhung der Kita-Gebühren. Die Reaktion der Beust-Truppe? Ein trotziges "Weiter so".

    Als weitere "Grossbaustelle" kommt übrigens die Elbphilarmonie hinzu !. Wie auch dem SPIEGEL bekannt sein dürfte, ist jetzt auf Initiative der SPD ein Untersuchungsausschuss in der Bürgerschaft eingesetzt worden.
    Wie in der vorherigen Legislaturperiode auch, befindet sich die Stadtregierung zur Mitte der Legislatur in einem Formtief.
    Nach Lage der Dinge steht zu vemuten, dass sie dieses, wie in der vorhergehenden Jahren auch, rasch überwinden wird.

    Ole von Beust hat mithin schon deutlichere Krisen sehr erfolgreich gemeistert. Es wäre daher ein Fehler, wenn man ihn schon abschreibt !.
    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...690164,00.html
  2. #2

    Allgemeine Auflösungserscheinungen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hamburgs schwarz-grüne Regierung taumelt: Der Senat muss sich wegen Rekordschulden verantworten, im Sommer steht der Volksentscheid zur Schulreform an - und nun gibt es heftigen Widerstand gegen die Erhöhung der Kita-Gebühren. Die Reaktion der Beust-Truppe? Ein trotziges "Weiter so".

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...690164,00.html
    Ist es wirklich noch so wichtig, ob in Hamburg die Kita-Gebühren erhöht werden oder nicht? Und "Rekordschulden" haben uns doch alle Politclowns in allen Ländern und Städten bis ins Bizzarre aufgehalst. Von den Bundesschulden ganz zu schweigen.

    Ich gehe davon aus, dass uns ein Staatsbankrott und der Zusammenbruch der staatlichen Ordnung bevorsteht. Und dann haben wir erst einmal ganz andere Probleme. Hamburgs Kita-Gebühren werden es jedenfalls nicht sein.
  3. #3

    .

    Zitat von Transmitter Beitrag anzeigen
    Ist es wirklich noch so wichtig, ob in Hamburg die Kita-Gebühren erhöht werden oder nicht? Und "Rekordschulden" haben uns doch alle Politclowns in allen Ländern und Städten bis ins Bizzarre aufgehalst. Von den Bundesschulden ganz zu schweigen.
    Es geht im zu besprechenden Artikel nicht um die Verschuldung anderswo, sondern um den hamburger Buergerschreck v. Beust, der es geschafft hat, waehrend seiner Amtszeit das Vermoegen der einstmals prosperierenden Hafenstadt aufgeraucht und die Stadt in die Pleite gefuehrt zu haben.
    Besonders katastrophal seine ressourcenvernichtende Gschaftlhuberei in Sachen Elbphilharmonie.
  4. #4

    Hamburger Sumpf

    Hoffentlich gibt es bald eine andere Regierung und deckt endlich die Machenschaften in der Senatskanzlei und HPA auf. Die Staatsanwaltschaft scheint ja nichts unternehmen zu wollen. Mittlerweile habe wir in Hamburg Zustände wie in Simbabwe. Unglaublich.
  5. #5

    Ach, wissen Sie. . . .

    Zitat von het Beitrag anzeigen
    Es geht im zu besprechenden Artikel nicht um die Verschuldung anderswo, sondern um den hamburger Buergerschreck v. Beust, der es geschafft hat, waehrend seiner Amtszeit das Vermoegen der einstmals prosperierenden Hafenstadt aufgeraucht und die Stadt in die Pleite gefuehrt zu haben.
    Besonders katastrophal seine ressourcenvernichtende Gschaftlhuberei in Sachen Elbphilharmonie.
    Die Elbphilharmonie wird noch stehen und von den Menschen bewundert werden, wenn der Michel schon lange zur Hamburger Zentralmoschee umfunktioniert ist. Die Pleite Hamburgs ist genau so unbedeutend im Vergleich zu den Folgen der uns bevorstehenden Staatspleite, wie Herr von Beust und seine offenbar schon mit den Hufen scharrenden Nachfolger.

    Sehen Sie, die Menschen bewundern bis heute das prächtige Schloss von Versailles. Seine Erbauer, ihre Schranzen und ihr ganzes schönes Staatssystem sind aber perdu. Die Könige und ihre Schranzen wurden geköpft, der Staat und seine Ordnung wurde von der französischen Revolution hinweg gefegt. Inklusive Orden, Ehrenzeichen, Positionen und Versorgungsgarantien.

    Was glauben Sie, was das Besondere an Hamburg sein sollte?
  6. #6

    Ole hat völlig Recht!

    "Ich kämpfe mit viel Verve für diese Reform. Denn wir brauchen besser ausgebildete junge Leute. Es kann nicht sein, dass eine Akademikergeneration die nächste heranzieht und die anderen gucken in die Röhre. Das fliegt uns sonst um die Ohren. Da muss man nur nach Frankreich gucken."

    http://www.24h-in-hamburg.com/lesens...urg/index.html
  7. #7

    Jau...

    Zitat von Transmitter Beitrag anzeigen
    Die Elbphilharmonie wird noch stehen und von den Menschen bewundert werden, wenn der Michel schon lange zur Hamburger Zentralmoschee umfunktioniert ist. Die Pleite Hamburgs ist genau so unbedeutend im Vergleich zu den Folgen der uns bevorstehenden Staatspleite, wie Herr von Beust und seine offenbar schon mit ....
    ...in Schönheit untergehen.
    - Wenn Sie meinen...
  8. #8

    von Beust hat doch keine Schuld

    Von Beust hat weder Schuld an den Rekordschulden, noch hat er Schuld daran, dass Milliarden verschwendet werden für Projekte wie diese Elbphilharmonie bei der ich glaub anfangs "nur" 75 Millionen geplant waren.
    Wer dann Schuld hat?
    Ganz einfach: Jeder einzelne CDU & Grünen Wähler, die von Beust die Macht gegeben haben, weil er ja so symphatisch ist.

    Wenn ich dann lese, wie hoch die Kosten für diese Elbphilharmonie und die Kita Plätze sind...
    Wenn ich lese, dass die Kinder länger zusammen lernen sollen, was im Endeffekt nur bedeutet, dass Kinder mit Migrationshintergrund (schlechten Sprachkentnnissen) oder weniger intelligente Kinder die Intelligenten ausbremsen in der Entwicklung ...

    Dann kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Das gleiche gibts übrigens auf Bundesebene ... da beschwert sich auch ständig jeder über Afghanistan Einsatz, zu hohe Steuern, Milliarden für die Banken ... Milliarden für Griechenland etc. etc. etc.

    Aber wenn Wahl ist, dann gibt man immer und immer wieder den gleichen Verbrechern die Macht.

    Erinnert mich an meinen alten Lehrer der mir mal sagte "Jedes Volk hat die Regierung die es verdient"
  9. #9

    Scherbenhaufen

    Die Arbeit des aktuellen Hamburger Senats wird die Stadt noch sehr lange beschäftigen. Nur Herr von Beust wird über kurz oder lang zurücktreten. Die Probleme der Stadt werden allerdings bleiben - nur sind sie auf einma viel grösser geworden. Damit steht man einmal mehr vor dem Problem, dass ich der politisch Verantwortliche davon stehlen kann ohne die Konsequenzen zu fürchten. Ich bin gewählt und deswegen habe ich die politische Legitimation 'zu machen' was ich will.

    Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf. Als Erster Bürger der Stadt muss man in der Lage sein zu führen. Dazu gehört, dass man kompetentes Personal auswählt und führt. Daran fehlt es seit Jahren. Wenn Hamburg eine Monarchie wäre (was Herr von Beust mit seiner Madame Pompadour, Frau Götsch annimmt), dann sei es so, aber ist es nicht so. Der Bürgermeister ist der Chef und muss sehen, dass es läuft. Will er nicht (scheinbar), kann er nicht (offensichtlich). Er sucht sich die falschen Leute und hängt dann zu lange an ihnen. Die Guten gehen von alleine.

    Diese'Treue' sieht man jetzt u.a. auch wieder bei Frau Götsch. Er beklagt, dass die Bürger keine Weitsicht hätten. Wie will er denn so etwas einfordern, wenn er sich vom Koalitionspartner dazu einspannen lässt eine Schulreform innerhalb einer Legislaturperiode durchzupeitschen. Wie einfach ist es doch, das Geld in einen langfristigen Plan zu stecken und die gesamte Kindererziehung und -ausbildung über einen Zeitraum von Jahren zu verbessern. Besser ausgebildete Lehrer, kleinere Klassen, kein Büchergeld, individualisiertes Lernen, Sozialerziehung und kompetente Betreuung in den Kitas,Betreuung der lernschwachen und Förderung der Starken, all das kann man haben wenn man weitsichtig handelt.
    Die anderen Baustellen:
    HSH: Herr Carstensen und Herr von Beust haben Herrn Marnette zum Teufel gejagt, der etwas von der Materie verstand. Man bleibt lieber bei drittklassigen Fachministern und hofft, dass es schon irgendwie gutgeht.
    Elbphilharmonie: Hochtief ist ein Wirtschaftsunternehmen und kein Gutmensch. Da braucht es dann Topleute um ein solches Projekt auch zu führen und realistisch zu planen. Man lässt sich von den Pfeffersäcken erst die Baukosten mit Spenden auffüllen und dann drischt man auf sie ein (Bürgerschelte). Das Problem ist doch nur, dass Herr von Beust sein Spielzeug haben wollte und man deswegen die Dinge so lange hingerechnet hat bis es passte. Jeder auch nur etwas bewanderte Mensch wusste doch, dass die Kostenplanung ein Witz war. Hochtief auch, aber man weiss auch, dass ein Prestigeobjekt der öffentlichen Hand niemals stillgelegt wird. Am Ende wird (vom Steuerzahler)gezahlt.
    Stadtbahn: Es gibt ausser wiederum ideologischen Gründen kein sinnvolles Argument dafür. Auch hier fehlt ein verkehrspolitisches Gesamtkonzept, welches sich am aktuellen Stand des offentlichen Nahverkehrs orientiert und löst und kein Prestigeobjekt und Spielzeug.
    Die Liste lässt sich leicht verlängern,aber den Bürgern bleibt im Moment kein anderes Instrument als der Volksentscheid über die Schulreform im Sommer um ihre Ansicht über die Arbeit des Senats mitzuteilen. Somit wird es wohl eine Generalabrechnung geben mit dem Ende der Ära von Beust.
    Irgendjemand hat letztens etwas von 'Teeren und Federn und aus der Stadt jagen' geschrieben. Na ja, glücklicherweise haben wir wenigsten diese Zeiten hinter uns gelassen. Sonst hat sich ja scheinbar nicht viel verändert.








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