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Schwarz-gelber Atomausstieg: Merkel hat die Energie verloren

dapdEs war das ehrgeizigste Projekt der Regierung Merkel, passiert ist kaum etwas. Vor einem Jahr explodierten die Reaktoren in Fukushima, und Schwarz-Gelb beschloss den Atomausstieg im Eiltempo. Doch die Koalition verirrt sich im Zuständigkeitswirrwarr. Verschleppt die Kanzlerin die Energiewende?

Schwarz-gelber*Atomausstieg: Merkel hat die Energie verloren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  1. #160

    Zitat von johnplayer79 Beitrag anzeigen
    sorry, aber das stimmt einfach nicht !
    "Etwa 100 Euro pro Megawattstunde werden den Händlern für die Regelleistung im Nachhinein berechnet."
    Klar ist das im Normalfall wirklich viel teurer .... allerdings lag der Strompreis in diesen Stunden über 350 Euro pro MWh.
    hier für Sie zum Nachlesen:
    Stromhändler gefährden Energieversorgung - Gier bis zum Blackout - Wirtschaft - sueddeutsche.de

    Stromnetz: Händler manipulieren den Strommarkt | Energiewende*- Berliner Zeitung

    Ich wiederhole mich gerne: Der von Ihnen zitierte Artikel ist FALSCH ... die Regelenergiepreise lagen in den "schweren" Tagen im Februar zwischen 500 und 1000 € ...
  2. #161

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Denn trotz 10 Jahren intensiver Förderung existieren bisher viel weniger als ein Zehntel, eher ein Zwanzigstel, der benötigten Solarstrom- und Windkraftkapazitäten.
    woher haben Sie denn die Zahlen?

    Wind ist in Deutschland mitlerweile bei 30 GW
    SOlar bei 25 GW

    Tagesspitzen liegen bei 70 GW

    alles ca. Werte ...
  3. #162

    Die Rechnung ist falsch

    Zitat von digitalesradiergummi Beitrag anzeigen
    Modulpreisen läuft das auf so 8-9ct/
    KWH raus, es wird aber wohl noch billiger.
    Neue Kohle/Atomkraftwerke machens auch nicht
    billiger, aber mit dem Risiko weiterer
    Rohstoffpreissteigerungen, oder Preisteigerung
    des Abfallwesens.
    Denn es fehlen ja noch die Kosten für eine nötige Speicherung. Ein AKW bzw. jedes andere Kraftwerk ist ja fähig 24/7 zu produzieren. Mit 8 oder 9 Cent ist ja nur der Strom bei Sonnenschein bezahlt - woher soll der Strom in den verbleibenden 20 Stunden des Tages kommen? Und vor allem, woher soll der Strom bei keinem Sonnenschein kommen?
    Es sollte einleuchten, dass man niemanden findet der freiwillig einen Cent investiert, um die "Unpässlichkeiten" der PV-Anlagen auszugleichen.
    Das sollte auch dem glühendsten PV-Freak einleuchten: Man kann in einer Marktwirtschaft dem einem die Abnahme zu Höchstpreisen garantieren und einen anderen verdonnern, Kraftwerke auf eigene Kosten zu errichten und zu betreiben - aber nur wenn die Sonne nicht schein.

    Lange Rede - beim derzeitigen Kostenstand ist eine Energiewende in einer rechtsstaatlichen Marktwirtschaft NICHT durchsetzbar. Das würde nur in einer staatlichen Planwirtschaft funktionieren...


    Ulrich
  4. #163

    Atomdöddel?

    Zitat von abwählen! Beitrag anzeigen
    h

    Sie reagieren wahrscheinlich sowieso erst wenn sich bei Ihnen die Haut schält. Stimmt's oder habe ich recht?

    Ich befürworte:
    a) Endlager in In Ihren Garten. Kein Problem, oder?
    b) Soziales Jahr in Fukushima für alle Atomdöddel!
    c) Pflicht zur Groß/Kleinschreibung. Sieht einfach gruftig aus!
    Jeder der sich hier nicht positiv über die pv- Anlagen äußert, wird gleich als atom- Lobbyist bezeichnet. Es ist überhaupt nicht verständlich wie ignorant hier von einigen diskutiert wird. Wenn man keine Argumente hat, wie wir dieses umfangreiche Projekt der energiewende meistern wollen, dann sollte man sich doch etwas zurück halten. Warum stockt unsere energiewende. Ganz sicher nicht weil wir zu wenig pv- anlagen auf unseren Dächern und Freiflächen haben. Nein, man muss auch andere erneuerbare Energien in Betracht ziehen. Und da muss man auch einmal über diese Menschen sprechen, in unserem Land, die an vielen Stellen versuchen Projekte zu verhindern. Dazu brauche ich jetzt nicht alle aufführen, aber eines ist klar, das st.- Florians- Prinzip können wir uns nicht leisten, wenn wir 2022 den letzten Meiler vom Netz nehmen wollen. Gerichts- verfahren dauern ihre Zeit. So werden wir es nie und nimmer hin bekommen.
  5. #164

    EE fuer Verkehr und Heizung

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Wenn. Und wenn wir weder den Energiebedarf des Verkehrs noch der Heizung einbeziehen.

    Für 99% EE benötigen wir aber etwa 1200TWh jährlich für konventionellen Strom und Verkehr. Dafür werden Speicher benötigt, und Solarstrom lässt sich zu etwa 10% der Kosten speichern, die die Speicherung von Windkraft verursacht (wegen der jährlichen Zyklenzahl).
    Da brauchen wir dann eher 500GWp Solarstrom und 500GWp Windkraft.
    Die Bahn faehrt heute schon elektrisch. Bei den Autos fehlen nur noch billige und leistungsfaehige Batterien, ansonsten wuerden 20 qm PV fuer mehr als 10T km im Jahr ausreichen.
    Ich empfehle, 25 % des Stroms (5% Wasserkraft) mit BHKWs zu erzeugen (dann ist das Heizungsproblem auch geloest), davon 10 % aus Bioenergie (Holz, Biogas oder auch Synthesegas aus ueberschuessigem Windstrom). Verbleiben noch 15 %, die man aus Erdgas erzeugen muesste. Diesen Anteil kann man spaeter durch Geothermie oder Saharastrom ersetzen. Das sollte moeglich sein.
  6. #165

    Merkwürdig

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Windstrom ist schon jetzt billiger als herkömmlich erzeugter Strom, und von PV-Strom wird erwartet, dass er Ende des Jahres nur noch etwa doppelt so teuer ist. Von daher sind die seit 2001 gezahlten Förderungen eine Investition, die ab etwa 2020 sehr viele Kosten gegenüber herkömmlich erzeugtem Strom einsparen wird.

    Dagegen....

    Warum wird dann "Windstrom" noch Zwangsgefördert, wenn der doch billiger ist?

    Lange Rede - Ihr Hoffen und Bangen für den Durchbruch von Wind und Solarstrom fußt ausschließlich darauf, das andere Erzeugungsarten so viel teurer werden, dass die "Erneuerbaren" irgendwann marktwirtschaftlich betrieben werden können. Also eine teure Frage des Glaubens (;-)
  7. #166

    Zitat von intensivist Beitrag anzeigen
    diese Daten her?
    Bekannte Uranreserven sind zurzeit weltweit 4,6 Millionen Tonnen. Zur Zeit reichen sie bei weiter konstantem Verbrauch von 70.000 Tonnen pro Jahr bis 2070. Wenn der Verbrauch steigt, dann gehen sie schon eher zur Neige.
    Quatsch! Da sind zwei Denkfehler in Ihrer Überlegung!
    Erstens betrachten Sie, vermutlich ohne es zu wissen, nur das Uran 235 das macht aber nur 0.7% des Natururans aus! Das Uran wird der Menschheit also ca. 143 mal so lange halten wie Sie glauben.
    Zweitens reden wir über die Energieversorgung Deutschlands! Und da haben wir zudem die Möglichkeit große Uranreserven anzulegen. Uran ist nämlich gemessen am Energiegehalt spottbillig.

    Und darüber hinaus gibt es noch viel mehr Thorium das auch als Spaltmaterial dienen kann.

    Zudem haben wir auch noch Uran und Thoriumvorkommen in Deutschland, so das wir in absehbarer Zeit auf keinen Fall einen Engpass beim Spaltmaterial erleben werden.
    Im übrigen wissen das auch die Kernkraftgegner denn die könnten ja sonst ruhig zusehen wie das angeblich knappe Spaltmaterial in kürzester Zeit zum Ende der Kernenergie führen würde.
  8. #167

    Stromexporte

    Die Stromexporte sind ein Denkfehler!

    Deutschland exportiert zwar auch Benzin aber ist deswegen noch lange kein Saudi Arabien.

    Der von Deutschland exportierte Strom ist entweder wertloser Windkraftstrom der zur falschen Zeit (Nachts) anfällt und deswegen verschenkt wird oder wird vorher in Form von Gas oder Kohle importiert!

    Deswegen ist die Behauptung Deutschland exportiere Strom zwar irgendwie wahr, aber völlig Sinnlos.
  9. #168

    ...

    Zitat von u.loose Beitrag anzeigen
    Warum wird dann "Windstrom" noch Zwangsgefördert, wenn der doch billiger ist?

    Lange Rede - Ihr Hoffen und Bangen für den Durchbruch von Wind und Solarstrom fußt ausschließlich darauf, das andere Erzeugungsarten so viel teurer werden, dass die "Erneuerbaren" irgendwann marktwirtschaftlich betrieben werden können. Also eine teure Frage des Glaubens (;-)
    Gesetzt den Fall:
    - Öl und Kohle sind noch über Jahrzehnte in rauhen Mengen verfügbar
    - Nachfrage und Preise würden nicht wesentlich steigen
    - Wir hätten keine CO2 Problematik

    Hätten Sie recht.
  10. #169

    ...

    Zitat von slimp86 Beitrag anzeigen
    woher haben Sie denn die Zahlen?

    Wind ist in Deutschland mitlerweile bei 30 GW
    SOlar bei 25 GW

    Tagesspitzen liegen bei 70 GW

    alles ca. Werte ...
    Um den Bedarf an Strom für konventionelle Zwecke (600TWh/a) und den Verkehr (600TWh/a) zu decken werden aber etwa 500GWp Solar (450TWh/a) und etwa 500GWp (750TWh/a) Windkraft benötigt.








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