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Schwarz-gelbe Selbstkritik: FDP-Abgeordnete spricht über Ende der Koalition

In der FDP werden*erstmals Zweifel am Fortbestand der schwarz-gelben Koalition geäußert. Die Bundestagsabgeordnete Sylvia Canel stellt das Bündnis mit der Union offen in Frage: Den Gedanken an einen vorzeitigen Bruch finde sie "sehr sympathisch".

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...779654,00.html
  1. #60

    löcken!

    Zitat von sir_henry Beitrag anzeigen
    Zunaechst gehoert sehr viel persoenlicher Mut dazu, gegen den Stachel zu lecken,
    Flüchtigkeitsfehler ausgenommen.
    ...zu löcken bitte.
    Könnte sonst zu Irritationen führen.
  2. #61

    FDP, ja, macht das!

    Dass die FDP jetzt die Koalition verlässt, wäre klasse. Aber hieß sie nicht schon in den 60er Jahren ihr Vorsitzender Erich (Mende) von Umfallersleben. Groß zu bellen und nachher nicht zu beißen ist doch die Taktik der FDP. Die Kanzlerin wird sich bestimmt erschrecken, weil sie mit der 3% Partei alles machen, was sie will. Sie wird für die Schulden von Griechenland, Irland, Portugal und den andere miesen Schuldnern ggf. ihre Vertrauensfrage stellen. Die FDP klebt viel zu sehr an ihren Sessel, dass sie davon Abstand nehmen kann. Der große Luftikus Westerwelle ist weg von der Bühne und so unbeliebt wie bisher, die junge Nullnummer namens Rösler kann der Kanzlerin ja nicht mal das Wasser reichen, selbst wenn es im Teelöffel übergeben wird.
    Die FDP wird umfallen, das Pfeifen im Walde gehört zu ihrer Taktik, als wenn sie jemals noch ihr Gesicht wahren könnte.
  3. #62

    Vorgestern

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der FDP werden*erstmals Zweifel am Fortbestand der schwarz-gelben Koalition geäußert. Die Bundestagsabgeordnete Sylvia Canel stellt das Bündnis mit der Union offen in Frage: Den Gedanken an einen vorzeitigen Bruch finde sie "sehr sympathisch".

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...779654,00.html
    Bruch der Koalition + Neuwahlen und die FDP in der Opposition?
    Am besten schon ab Vorgestern!
  4. #63

    Neuwahlen?

    Geht nicht! Wir haben in Deutschland derzeit kein gültiges Wahlgesetz.
  5. #64

    Die Frau ...

    ... kann nicht bis 3 zählen!
    Wenn jetzt Neuwahlen statt finden, kommt die FDP nicht mal mehr in die Opposition.
  6. #65

    an die Grünen denken

    Zitat von antizins Beitrag anzeigen
    Die heutige Opposition besteht ja nur noch aus Mitlaeuefer und JA-sagern. Frueher war man auch noch mal gegen etwas...
    Die GRÜNEN werden als NEIN-Sager bzw. als "gegen alles" Partei
    dargestellt.
    Die können es wieder mal keinen recht machen.
  7. #66

    Das ist gerade einmal ...

    Zitat von andreasoberholz Beitrag anzeigen
    So viel Sachverstand plötzlich in der FDP- ich STAUNE!!!
    eine junge Abgeordnete. Der Frust wird in der FDP sicherlich bei vielen tief sitzen. Aber wenn es dann darum geht, Konsequenzen zu ziehen, dann wird sich sicher jeder fragen, wo die Partei jetzt steht - und wo sie nach einem solchen Schritt stehen würde. Und dann werden all die Pöstcheninhaber und Funktionsträger dieser Partei sich darin einig werden, dass es eigentlich nur um eines geht: Um Machterhalt! In diesem Sinne wird es dann bis 2013 heißen: Weiter so!
  8. #67

    Danke

    Zitat von Progressor Beitrag anzeigen
    Ich denke, es geht nicht um das Thema "Lage erkannt" oder dem Erkennen einer "Stimmung" sondern die unüberbrückbaren falschen makroökonomischen Vorstellungen der FDP.
    Ich zähle hier mal ein paar auf:
    a) Im Gegensatz zum Güter- und Dienstleistungsmarkt kann Arbeitskraft nicht dem freien Spiel von Angebot und Nachfrage unterworfen werden. Man verkennt dabei, dass die Arbeitnehmer eine Doppelfunktion als Produktionsfaktor und Konsumenten einnehmen. Geringer Lohn = geringer Konsum = geringere Produktion = geringeres Wachstum.

    b) Man kann nicht durch niedrigere Steuern die Wirtschaft ankurbeln. Die Höhe der Steuern sind volkswirtschaftlich gesehen völlig egal _wenn_ der Staat das eingenommene Geld sofort wieder ausgibt. Der Staat kann in Dinge investieren die eine volkswirtschaftliche Rendite in der Zukunft abwerfen kann (Bau von Schulen, Infrastruktur, Bildung etc). Der private Konsum kann dies in der Regel nicht.

    c) Unsere moderne massenproduzierende Industrie kann nicht überleben, wenn viele Leute immer ärmer und einige wenige immer reicher werden. Dabei geht es nicht so sehr darum ob Steuern gerecht oder ungerecht hoch sind, sondern darum solche Einkommens- und Vermögensunterschiede in einer
    Volkswirtschaft erst gar nicht entstehen zu lassen.

    d) Soziale Marktwirtschaft hat die Aufgabe immer dafür zu sorgen, dass für die Wirtschaft optimale für jeden gleiche Einkommen auf der anderen Seite immer mit der richtigen Belohnung für Leistung die Waage hält. Dazu muss man erkennen, dass die Belohnung _auch_ für volkswirtschaftlich produktive Leistung in bestimmten Bereichen viel zu hoch ist.

    e) In der derzeitigen Ausprägung des Kapitalismus kann ein Staat nicht sparen. Wenn ein Staat Schulden macht, dann entstehen auf der anderen Seite oft Vermögen. Will man Schulden abbauen, dann muss dieses Vermögen durch Vermögens-, Erbschafts- und Schenkungssteuer an der Rückführung der Schulden beteiligt werden. Kann oder will man das nicht, wird das Ganze ökonomisch kontraproduktiv.
    Einfach und gut erklärt.
  9. #68

    Den Gedanken....

    Den Gedanken an das Ende der Koalition finde sie "sehr sympathisch". Endlich mal etwas,bei dem man der F.D.P. aus vollem Herzen zustimmen kann.Noch sympathischer wäre darüberhinaus das parlamentarische Ende der F.D.P.!Einfach mal ein oder zwei Legislaturperioden eine Besinnungspause einlegen und darüber nachdenken,dass es noch wichtigere Punkte gibt als die erbärmliche Steuersenkungs-Nummer.
  10. #69

    ...

    Zitat von forumgehts? Beitrag anzeigen
    man in der FDP noch hofft, bei den nächsten Wahlen doch noch ein paar Sitze im BT zu ergattern, wird es zu keinem Bruch der Koalition kommen. Erst wenn sich die Erkenntnis durchsetzt, dass das Spiel endgültig vorbei ist, wird man auf Rache sinnen.
    ...und es ist vorbei, weil eine neue Haltefristenregelung für Millionen wählender Anleger entgegen allen Ankündigungen immer noch nicht eingeführt ist und man als seriöser nachhaltiger Anleger mit Zockern und Spekulanten in einen Topf geworfen wird. So können die Roten agieren - die FDP nicht!








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