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Schwarz-gelbe Pläne: Was die Steuerreform Ihnen bringt

Die Regierung verkauft es als großen Wurf. Um rund sechs Milliarden Euro pro Jahr will Schwarz-Gelb die Steuerzahler entlasten. Wenn die Opposition zustimmt, haben die Deutschen ab 2013 mehr Geld auf dem Konto. Wie viel Sie sparen, zeigt eine Übersicht des Bundes der Steuerzahler.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...796370,00.html
  1. #110

    Ich verstehe die Aufregung..

    über dieses "Placebo" nicht.
    Das ganze ist doch zum Einen nur ein wahlkamptaktischer Trick, zum Anderen sowieso eine Luftnummer.
    Man kann doch nicht allen Ernstes glauben, das im Jahre 2013 auch nur 1 Cent dieses "generösen" Steuergeschenkes tatschächlich im Portemonnaie ankommt.

    Das wird durch Inflation, Beitragserhöhungen und vielleicht auch durch eine Anpassung des Mehrwertsteuersatzes komplett aufgezehrt.
    Wir werden alle bis dahin noch einen drauflegen. Da bin ich mir sicher.
    Also....vergiss es.
    Die Berichterstattung in den Medien.....ohne Kommentar, die üblichen Phrasen.
  2. #111

    Lol

    Ernsthaft:

    Im welchem Bereich der Entlastungstabelle findet sich nun der potenzielle Wähler der FDP?

    Mit was möchte sich die FDP eigenlich hier profilieren?
  3. #112

    dem ersten

    Zitat von Cephalotus Beitrag anzeigen


    Allgemein gilt, dass man bei Steuerentlastung nur die entlasten kann, die auch Steuern zahlen, die Einkommenssteuer ist da nun mal der völlig falsche Hebel. Man könnte die Mehrwertsteuer für Lebensmittel auf 0% reduzieren, das wäre ein Ansatz.



    mfg
    Teil 1 stimme ich zu, vom zweiten kann ich nur dringend abraten. Die Aussetzung der Umsatzsteuer für Lebensmittel käme doch auch nur zur Hälfte beim Verbraucher an weil die Lebensmittelverkäufer die Preise anziehen würden.

    Diese "Reform" welche keine ist gehört blockiert da sie nur Schützenhilfe ist für die FPD, "FDP hat aa gemacht" schrieb jemand so treffend.

    Widerstand von allen Seiten gegen die Politshow und stattdessen Schulden senken oder Wärmepumpen verlosen :-)
  4. #113

    Kein Titel

    Zitat von avollmer Beitrag anzeigen
    Da der Staat noch Schulden hat vermindert die Steuerreform die Rückzahlung, schiebt sie um 6 Milliarden pro Jahr nach hinten.

    Sollten die Haushalte irgendwann leichte Überschüsse machen und dann langsam die Schulden abtragen, so bleibt .......
    Sie glauben doch nicht im Ernst, dass D ohne Steuerentlastung nur einen Euro weniger Schulden macht als mit ?
    Die öffentlichen Kassen werden diese Jahr rund 20% oder 106 Mrd Euro mehr an Steuern einnehmen als 2006 ! Es wird ausgegeben, alles wird ausgegeben, jeder € den ein Politiker zu fassen bekommt - egal ob aus Steuern, Abgaben oder Schulden - wird ausgegeben. Solange der Finanzmarkt deutsche Anleihen kauft, werden Politiker dafür sorgen, dass die Anleihen verkauft werden.

    Dem Wahlvolk werden soziale Wohltaten versprochen und diese werden solange über Schulden finanziert, solange es scheinbar möglich ist. Die Höhe der Neuverschuldung ist dabei abhängig von der öffentlichen Meinung und den Finanzmäkten. Aktuell scheinen 20..30 Mrd. akzeptabel. Die 2..6 Mrd Steuererleichterung haben damit Einfluss auf die Staatsausgaben, nicht auf die Neuverschuldung. Die wird sowieso gemacht. Ohne die Steuererleichterung hätte "der Politiker" 2..6 Mrd mehr, die verspricht er dem Wahlvolk und gibt sie aus. Wer nichts verspricht, wird nicht gewählt.

    Personen des öffentlichen Lebens wollen "gebraucht" werden. Das gilt gleichermaßen für Vertreter der Politik, der NGO´s aber auch der Medien. Sie brauchen Bedürftige, um die es sich zu kümmern gilt. Je größer die "erforderliche" Zuwendung desto besser. Bedürftig ist fast jeder, Rentner, Schüler, Alleinerzieher, Familien, KMU und Banken, Arbeitslose, Pendler, Bauern, Hoteliers...

    Solange die öffentliche Meinung diese Allimentierung und Fremdbestimmung gutheißt, wird sich am Ausgabenverhalten der Staaten nichts ändern. Egal wie hoch die Staatseinnahmen sind, immer wird jemand "unterversorgt" sein und noch mehr benötigen, alternativlos.

    Die Entlastung ist mir egal, ich brauche sie nicht. Wichtig ist allein, dass weniger Geld in den Staatstopf kommt. Nur so bleibt die Hoffnung, dass irgendwann die Ausgaben zusammengestrichen werden, die noch sinnloser sind, als die klitzekleine Entlastung.

    Appropos Entlastung, ich glaube, ich werde gleich diese Woche den Weinkeller meines Lieblingsitalieners um eine Flasche Barolo "entlasten", ein Abendessen zu zweit sollten für die 116 € drin sein.
  5. #114

    so wirds kommen

    Zitat von TheFrog Beitrag anzeigen
    über dieses "Placebo" nicht.
    Das ganze ist doch zum Einen nur ein wahlkamptaktischer Trick, zum Anderen sowieso eine Luftnummer.
    Man kann doch nicht allen Ernstes glauben, das im Jahre 2013 auch.....
    Rechnen wir doch mal nach!!
    Pflegeversicherung wird erhöht!
    Krankenversicherung wird erhöht
    Strom wird erhöht
    Grundsteuer wird erhöht
    Gas und Öl wird erhöht
    Wasser und Abwasser wird erhöht

    Weiterhin wird!!!
    Grunderwerbsteuer erhöht
    Erbschaftssteuer erhöht

    Eingeführt wird vermutlich!
    PKW Maut
    Euro Solidaritätssicherheitsgriechenlandunditalien Soli

    Dazu kommt noch eine Inflation (nicht die schöngerechnete der statistischen Bundesamtes) von knapp 5%.

    Was bleiben von den knapp 10,-€??
    macht zusammen MINUS (weniger im Geldbeutel) 150,-€ im Monat!!!
    Die FDP gehört sofort entlassen und zum Teufel gejagt. Zusammen mit der CDU.
    Die geben uns etwas mehr Wasser zu saufen und fressen selbst Kaviar und saufen Wein und Champagner!
    Hintenrum nehmen sie uns das Wasser wieder aus dem Becher!
    So schnell wie das restliche Wasser verdunstet kann man es gar nicht saufen!
  6. #115

    verwirrend!

    In der Tabelle steht es richtig, im Text leider falsch. Wer ein Jahresgehalt von 10000 hat wird so gut wie kein zu versteuerndes Einkommen haben. Demnach hat der auch keine Ersparnis.
  7. #116

    Wohl nicht ganz

    Zitat von capt_haddock Beitrag anzeigen
    Ein Steuersatz von 5% ist hier wohl reines Wunschdenken. Richtig ist, dass es einen Spitzensteuersatz gibt der für Jahreseinkommen zwischen 52.000 und 250.000 Euro gilt. Dieser liegt aber bei 42%.
    Naja, da kommen noch Soli und Kirchensteuer drauf und es werden 48%. Langsam habe ich den Eindruck, dass die Mehrzahl der Foristen hier keine oder nur vernachlässigbar geringe Steuern zahlt. Da wird z. B. von einem Foristen behauptet, dass Leute, die viel verdienen, nur 5% Einkommenssteuer bezahlen. Also, als Freiberufler liegt mein durchschnittlicher Steuerbetrag in guten Jahren bei über 40%. Und für jeden ausgegebenen EUR gehen dann im Schnitt noch mal 20% an den Staat. Folglich arbeite ich bereits über die Hälfte des Jahres für den Staat. In schlechten Jahren wie 2009 gehen meine Steuerzahlungen dann aber drastisch in den Keller. Und wie auch viele Foristen hier, hat auch das Finanzamt ein massives Problem mit der extremen Progression in unserem Steuersystem. Gewinneinbrüche auf meiner Seite wirken sich nämlich für das Finanzamt stärker aus als für mich, weshalb die Finanzämter Anträge zur Kürzung von Steuervorauszahlungen gar nicht gerne sehen. In 2009 musste daher ja Steinbrück die Finanzämter extra darauf hin weisen, dass die Wirtschaftskrise auch Freiberufler beeinträchtigt.
    Insges. finde ich es jedoch unverschämt von den Foristen hier, nicht mal anzuerkennen, was einige Menschen alles für den Staat und damit auch die Transferempfänger leisten. Das Geber-Bashing führt nur dazu, dass immer mehr in die CH rüber machen. Den Vorschlag eines Mitforisten, alle Einkommen lediglich mit 20% zu besteuern, finde ich jedoch absolut klasse. 25% oder 30% wären auch noch völlig o.k. Dann könnte auch ich mir einen Porsche leisten ;-)
  8. #117

    also dann wohl lieber keine Steuererleichterung...

    Zitat von Juergen Wolfgang Beitrag anzeigen
    Rechnen wir doch mal nach!!
    Pflegeversicherung wird erhöht!
    Krankenversicherung wird erhöht
    Strom .....
    wie es die SPD und Grünen wollen? Und was für eine Aussage zum Schluss Ihres Beitrags "uns etwas mehr Wasser zu saufen und fressen selbst Kaviar und saufen Wein und Champagner!" - Neid oder was spricht daraus?

    Was denken Sie denn was ein Herr Wowereit bei all den Veranstaltungen auf denen er sich in seiner Pleitestadt Berlin herumtreibt zu isst und trinkt? Brot und Wasser oder Kaviar und Champagner? Oder Lafontaine - in seinem Schlösschen in Frankreich gibts bestimmt auch des öfteren Wein, Champagner und teures Essen, genauso wie in seiner toskanischen Villa im Saarland - oder der Herr Beck wenn er sich an seinem Mio.loch Nürburgring rumtreibt usw...

    Die Grünen gehören zusammen mit der SPD zum Teufel gejagt... haben uns 300 Mrd € für die in D total super Solarenergie aufs Auge gedrückt - darüber schonmal nachgedacht, 300 Mrd. € und das für Spenden an die Grünen durch Solarunternehmen in 6-stelliger Höhe!!!
  9. #118

    ...

    Zitat von tneshi Beitrag anzeigen
    Also profitiert jemand mit 250.000 Euro zu versteuerndem Einkommen knapp 7mal so viel davon, wie jemand mit 9000 Euro. Toll. Ich verdiene recht viel Geld und ich sehe wirklich nicht, warum ich mit hundert Euro pro Monat entlastet werden müsste. Zumal wenn millionen Deutsche von Armut gefärdet sind und unser Land schwer verschuldet ist.
    Weil jemand mit 250.000,-- Euro auch nur 654 mal soviel an Steuern bezahlt, wie jemand mit 9.000,-- Euro zu versteuerndem Einkommen. Toll. Ich verdeine recht wenig und ich sehe keinen Grund, warum ich höher entlastet werden sollte, als jemand der in einem Jahr soviel Steuern bezahlt, wie ich in meinem ganzen Leben wohl nicht bezahlen werde. Armut? Das ist wohl ziemlich relativ und in Deutschland ist auch die Armut auf ziemlich luxeriösem Niveau! Verschuldung? Man sehe sich mal den jährlichen Bericht vom Bund der Steuerzahler an, wer soviel Geld sinnlos verplämpern kann, hat es noch nicht nötig zu sparen.
  10. #119

    .

    Zitat von Baerliner73 Beitrag anzeigen
    Weil jemand mit 250.000,-- Euro auch nur 654 mal soviel an Steuern bezahlt, wie jemand mit 9.000,-- Euro zu versteuerndem Einkommen. Toll. Ich verdeine recht wenig und ich sehe keinen Grund, warum ich höher entlastet werden sollte, als jemand der in einem Jahr soviel Steuern bezahlt, wie.....
    Nur wer viel hat kann auch viel bezahlen, es steht ihnen ja frei ihre Ersparnis gemeinnützlich zu spenden ;) Im übrigen ist das ganze Thema auf Grund der Schuldensituation indiskutabel.


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