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Schwarmfinanzierung: Krautfunder warten auf den Kickstarter-Effekt
Die Idee ist gut, die Portale stehen bereit: Auf der US-Seite Kickstarter kommen regelmäßig Hunderttausende Dollar für kühne Ideen und Projekte zusammen, die Nutzer machen es mit kleinen Beträgen möglich. Bei den deutschen Nachahmern will das Krautfunding nicht so recht zünden.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...839546,00.html
- #1 23.06.2012 13:47 von
Ich weiß nicht wie das bei den Amerikanern ist. Hierzulande bedarf es ab der Summe von 100.000 Euro einen sogenannten "Aktienprospekt" (Kenner der Materie können das berichtigen, sowohl vom Namen wie auch von der Summe).
Jedenfalls ist in D die Summe begrenzt. Ab einer gewissen Höhe schlägt die Bürokratie in einem Maße zu, dass das ohne Fachanwälte und Fachwirtschaftler nicht mehr zu bewerkstelligen ist.
Ein Film ist auf diese Art kaum zu fördern.
Deutschland bietet viele Möglichkeiten ist aber völlig unflexibel. Die Bürokratie ist noch lange nicht in unserer Zeit angekommen. - #2 23.06.2012 14:13 von
Selbstverwirklichung
Nicht bei jedem Projekt der deutschen Seiten handelt es sich um Selbstverwirklichung. Für Fachpublikationen ist es teils schwierig die Finanzierung der Druckkosten sicher zu stellen, selbst wenn mehrere Verlage bereit stehen:
http://www.startnext.de/modernism-london-style - #3 23.06.2012 14:23 von
- #4 23.06.2012 14:25 von
Schlechtreibung
Das nennt sich "crowd funding". Jeder, der etwas Englisch kann müsste sich bei "Krautfunding" Schütteln vor Lachen.
- #5 23.06.2012 14:26 von
Ein ideenloses Land
Wie Deutschland zu dem Ruf gekommen ist, das "Land der Dichter und Denker" zu sein, ist mir ohnehin ein Rätsel. Wenn ein Deutscher - aus der Not heraus - eine Idee entwickelt, dann ist es meist die, eine Imbißbude an der Costa Brava zu eröffnen.
Ein Großteil der Einwohner dieses Landes entwickelt keine eigenen Ideen. Und warum auch? Die Meisten haben einen festen Job und wollen in ihrer Freizeit nicht groß über Ideen nachdenken. Die Anderen halten sich mit Hartz-IV über Wasser und hoffen auf die Verrentung. - #6 23.06.2012 14:31 von
Die Erklärung ist recht einfach. Der Amerikaner sucht Gründe, warum etwas funktionieren muss, während der Deutsche Gründe sucht, warum etwas nicht funktionieren kann. Die Amerikaner sind daher risikobereiter. Das mag historisch begründet sein, weil ihre Vorväter alle irgendwie das Überleben sichern mussten und dabei auf jede Idee setzten, die machbar schien. Der deutsche Spießer ist eher auf Sicherheit bedacht und zeichnet sich durch den Neid aus, mit dem er reflexartig gute Ideen schlecht machen und als nicht durchführbar bezeichnen lässt.
- #7 23.06.2012 14:40 von
Auch wenn das "Projekt", wohl seiner unerhörten "Kühnheit" wegen, nicht bis zuletzt umsetzbar ist, erhebe ich auf "Krautfunding" statt crowdfunding urheberrechtliche Ansprüche.
© Menschundrecht 2008 - 2012 - #8 23.06.2012 14:44 von
Ich habe bei Kickstarter schon mehrere Projekte unterstuetzt ( als reine Spende). Hier sind Menschen, die etwas ers haffen, und Visionen umsetzen wollen. So kann ich mich freuen, dass ich mit 10 Dollar zum Erfolg der pebblewatch beigetragen habe. Ich finde bei Kickstarter immer wieder interessante Ideen von denen ich denke, dass sie die Welt braucht. Besser als fas Geld irgenwelchen ominoesen Spendensammlern in den Rachen zu schmeissen.
- #9 23.06.2012 14:50 von
Guckst Du hier, 20.3.2012.
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