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Schwächen des Warteliste-Verfahrens: Trickserei mit rettenden Organen

CorbisDarf ein Ex-Alkoholiker eine neue Leber erhalten? Kommt das Spenderherz nach Hamburg oder Stuttgart? Organe werden nach ausgeklügelten Regeln an Patienten verteilt - dennoch bleibt Raum für Manipulationen. Ein Blick auf Stärken und Schwächen der Vergabe-Praxis.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...848748,00.html
  1. #1

    Worthülsen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Darf ein Ex-Alkoholiker eine neue Leber erhalten? Kommt das Spenderherz nach Hamburg oder Stuttgart? Organe werden nach ausgeklügelten Regeln an Patienten verteilt - dennoch bleibt Raum für Manipulationen. Ein Blick auf Stärken und Schwächen der Vergabe-Praxis.

    Organspende und Warteliste: Vergabeverfahren für Spenderorgane - SPIEGEL ONLINE
    Montgomery und Bechstein sind meiner Auffassung nach über die Zahlen und auch Hintergründe der beschleunigten Vergabe von Spenderorganen voll im Bilde. Andernfalls hätten sie auf ihren Posten nichts verloren. Jetzt sind sie plötzlich bestürzt und "fallen aus allen Wolken".
    Immer nur soviel zugeben, wie ans Licht kommt, scheint mir die Devise.

    Persönlich bin ich mittlerweile der Meinung dass wirtschaftlich potente Organempfänger das Rennen auf den vordern Plätzen machen. Die Vergabe ohne Ansehen der Person erscheint mir nur noch als Feigenblatt, um der Öffentlichkeit vorzuspielen dass alles gerecht zugeht.

    Zudem sterben die Patienten an ihren Krankheiten, und nicht an fehlenden Spenderorganen.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Darf ein Ex-Alkoholiker eine neue Leber erhalten? Kommt das Spenderherz nach Hamburg oder Stuttgart? Organe werden nach ausgeklügelten Regeln an Patienten verteilt - dennoch bleibt Raum für Manipulationen. Ein Blick auf Stärken und Schwächen der Vergabe-Praxis.

    Organspende und Warteliste: Vergabeverfahren für Spenderorgane - SPIEGEL ONLINE
    Bei welchem Krankenhaus muss man sich denn anmelden, wenn man seine Leber versoffen hat und wegen der Zirrhose nun möglichst schnell ein neues Organ haben möchte.
    Hat jedes Krankenhaus nun eigene Empfängerlisten für das sogenannte "beschleunigte Vermittlungsverfahren". Da wär es ja schon wichtig, zu wissen, wie lang die jeweilige Liste bei dem jeweiligen Krankhaus ist. Oder werden vielleicht Privatpatienten bei dem "beschleunigten Vermittlungsverfahren" auch schneller behandelt, analog der Wartezeiten in der Arztpraxis?
  3. #3

    Es sollte nicht so sein

    aber auch hier ist nicht zu übersehen: wenn du arm bist, stirbst du früher.
  4. #4

    Viel moralisches Getue...

    Zitat von friedel_3 Beitrag anzeigen
    Montgomery und Bechstein sind meiner Auffassung nach über die Zahlen und auch Hintergründe der beschleunigten Vergabe von Spenderorganen voll im Bilde. Andernfalls hätten sie auf ihren Posten nichts verloren. Jetzt sind sie plötzlich bestürzt und "fallen aus allen Wolken".
    Immer nur soviel zugeben, wie ans Licht kommt, scheint mir die Devise.

    Persönlich bin ich mittlerweile der Meinung dass wirtschaftlich potente Organempfänger das Rennen auf den vordern Plätzen machen. Die Vergabe ohne Ansehen der Person erscheint mir nur noch als Feigenblatt, um der Öffentlichkeit vorzuspielen dass alles gerecht zugeht.

    Zudem sterben die Patienten an ihren Krankheiten, und nicht an fehlenden Spenderorganen.
    Ja, nicht der Nicht-Organ-Spender ist Schuld wenn Totkranke ohne Humanes-Ersatzteil versterben sondern die Grenzen der Medizin!
    Mich stört seit langem, dass nach erfolgreichem werben um Humanes
    Gut schnell ein teures, lukratives Geschäft wird. Man bedenke einmal
    für welchen Umsatz allein 0,5 Liter Spenderblut sorgt ! Ohne mich!
  5. #5

    "Hirntot" ist NICHT tot, Organe werden Lebenden entnommen

    Bei jeder Diskussion über Organtransplantation sollte man folgendes nicht vergessen: "Jahrtausende-lang hat gegolten, dass ein Mensch erst dann verstorben, erst dann tot war, wenn sein gesamter Organismus – Herzatmung und damit der gesamte Kreislauf – zum Stillstand gekommen war. Der Körper des Verstorbenen erkaltete, Totenflecken zeigten sich, die Leichenstarre stellte sich ein, der Verwesungsprozeß folgte. Mit ihm lösten sich Geist und Seele durch Zerreißen des silbernen Bandes irreversibel vom irdischen Körper, dem Gehäuse und Werkzeug des Menschen auf Dauer seiner irdischen Inkarnation und kehrten zurück ins Jenseits, der wahren, ewigen Heimat des Menschen. Im Bereich atheistischer, materialistischer, medizinischer Wissenschaft existieren Geist und Seele eines Menschen jedoch nicht. Mediziner kennen darüberhinaus noch den sog. "klinischen Tod". Darunter versteht man den Status in einer Zeitspanne von etwa 3 Minuten nach einem Herz- oder Atemstillstand, während der im Prinzip eine Wiederbelebung u.a. durch Herzmassage und künstlicher Beatmung noch möglich ist. Im Bereich der Fragen zur Organtransplantation spielt er jedoch keine Rolle.

    Seit die Schulmedizin die Organtransplantation in ihr Programm aufgenommen hat, ist also der Todeszeitpunkt juristisch zeitlich vorverlegt worden und wird seitdem auch immer weiter vorverlegt, um dem "Toten" – in Wirklichkeit einem Sterbenden – lebendfrische Organe, wie z. B. das noch bis dahin schlagende Herz oder andere bis dahin voll durchblutete Organe, wie Niere, Leber, Lunge, Bauchspeicheldrüse und Augen etc. entnehmen zu können. Denn nach dem deutschen Transplantationsgesetz (TPG) dürfen lebenswichtige Organe nur von Toten entnommen werden. Im Interesse der Organtransplantation hat sich die Definition des „Hirntodes“ als Todeszeitpunkt des Menschen nahezu weltweit durchgesetzt. Behilflich wurde auch die Bundesärztekammer. Sie konstatierte, dass mit dem "Hirntod" angeblich naturwissenschaftlich–medizinisch der Tod des Menschen festgestellt sei." (Gelesen auf: Organspende)
  6. #6

    Interessant wäre es auch zu wissen...

    ... wie es seien kann, dass Organe nach Jordanien verschleppt und dort eingepflanzt wurden.

    Wie kann ein Jordanier überhaupt auf die Liste kommen?
  7. #7

    Man sollte vielmehr am züchten von Organen forschen. Das es geht wurde ja schon bewiesen: Stützstruktur eines tierischen (Schwein) Organs mit menschlichen Zellen besiedeln. Keine ewigen Medikamente und das dürfte dann sogar günstiger sein als jahrelang auf ein Organ warten müssen und dann doch keins bekommen.
  8. #8

    Mordsmäßig

    Zitat von medienvertreter Beitrag anzeigen
    Bei jeder Diskussion über Organtransplantation sollte man folgendes nicht vergessen: "Jahrtausende-lang hat gegolten, dass ein Mensch erst dann verstorben, erst dann tot war, wenn sein gesamter Organismus – Herzatmung und damit der gesamte Kreislauf – zum Stillstand gekommen war. Der Körper des Verstorbenen erkaltete, Totenflecken zeigten sich, die Leichenstarre stellte sich ein, der Verwesungsprozeß folgte. Mit ihm lösten sich Geist und Seele durch Zerreißen des silbernen Bandes irreversibel vom irdischen Körper, dem Gehäuse und Werkzeug des Menschen auf Dauer seiner irdischen Inkarnation und kehrten zurück ins Jenseits, der wahren, ewigen Heimat des Menschen. Im Bereich atheistischer, materialistischer, medizinischer Wissenschaft existieren Geist und Seele eines Menschen jedoch nicht. Mediziner kennen darüberhinaus noch den sog. "klinischen Tod". Darunter versteht man den Status in einer Zeitspanne von etwa 3 Minuten nach einem Herz- oder Atemstillstand, während der im Prinzip eine Wiederbelebung u.a. durch Herzmassage und künstlicher Beatmung noch möglich ist. Im Bereich der Fragen zur Organtransplantation spielt er jedoch keine Rolle.

    Seit die Schulmedizin die Organtransplantation in ihr Programm aufgenommen hat, ist also der Todeszeitpunkt juristisch zeitlich vorverlegt worden und wird seitdem auch immer weiter vorverlegt, um dem "Toten" – in Wirklichkeit einem Sterbenden – lebendfrische Organe, wie z. B. das noch bis dahin schlagende Herz oder andere bis dahin voll durchblutete Organe, wie Niere, Leber, Lunge, Bauchspeicheldrüse und Augen etc. entnehmen zu können. Denn nach dem deutschen Transplantationsgesetz (TPG) dürfen lebenswichtige Organe nur von Toten entnommen werden. Im Interesse der Organtransplantation hat sich die Definition des „Hirntodes“ als Todeszeitpunkt des Menschen nahezu weltweit durchgesetzt. Behilflich wurde auch die Bundesärztekammer. Sie konstatierte, dass mit dem "Hirntod" angeblich naturwissenschaftlich–medizinisch der Tod des Menschen festgestellt sei." (Gelesen auf: Organspende)
    Richtig. Dieser elegante "Hirntod"-Winkelzug hat es ja erst ermöglicht, dass man bei der Organentnahme nicht von "Mord" sprechen braucht. Obwohl Organentnahme verharmlosend ist: "Ausschlachten" trifft es besser.
  9. #9

    optional

    Wie war das nochmal ?
    Einer Russin die eine Niere für 8000 abgeschwatzt, das 10 fache dafür kassiert ?
    Ihr könnt mich mal, von mir noch nicht einmal eine Hautschuppe.
    Sind denn Reiche, kränker als Arme ?








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